Was bringt mir eine betriebliche Altersvorsorge?

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6 Antworten

Die betriebliche Absicherung ist die wohl lukrativste versicherungsgetragene Altersvorsorge, die es in Deutschland gibt. Im nahen Ausland wird sie sogar vielfach verpflichtend angeboten. In Deutschland wurde dies bisher durch verschiedenste Interessen noch ausgebremst.

Das dahinter stehende Prinzip ist einfach. Bis zu 220 € brutto (2010) können steuer- und sozialversicherungsfrei in eine Vorsorge fließen, darüber hinaus noch 150 € steuerfrei. (Hierbei sind nur die üblicherweise angebotenen Formen berücksichtigt) Durch die Brutto = Nettoeinzahlung kommt natürlich ein nennenswerter Sparbeitrag zusammen. Nun mögen sich 220 € oder 370 € erheblich anhören. Durch den Abzug direkt vom Lohn zahlen sie netto jedoch nur etwa die Hälfte. Bei durchdachter Ausnutzung der Möglichkeiten sogar oft noch weniger. (Z.B. wenn die vermög. wirks. Leistungen einbezogen werden)

Allerdings verzichtet der Staat natürlich nicht auf die Steuer. Diese wird nachgelagert erhoben, also zum Zeitpunkt der Auszahlung. Da sie im Ruhestand jedoch zumeist ein wesentlich geringeres Einkommen haben, darüber hinaus jedoch höhere Freibeträge, wird sich die Steuerlast nicht so erheblich auswirken, wie sie es heute täte.

In vielen Fällen, vor allem bei größeren Unternehmen, haben die Arbeitgeber bereits feste Partner für diese Formen. Fragen sie ihren Arbeitgeber danach.

Allerdings sollten sie einen Makler ihres Vertrauens hinzuziehen, der Ihnen ihre Ansprüche aus bestehender Versorgung im Alter berechnen kann. Diese Zahlen werden ihnen in den allermeisten Fällen sehr schnell klar machen, dass EINE Vorsorge die Versorgungslücke nicht schließen kann.

Moin Knut Knutsen,

also – Hein Heinsen würde sagen – mach Dich erstmal schlau, z.B. bei wikipedia, für die Direktversicherung hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Direktversicherung ansonsten schreiben hier die Autoren ewig lange Aufsätze, und am Ende stellt sich heraus, dass Du im Öffentlichen Dienst oder Beamter bist, oder in einer Branche mit Mindestlohn arbeitest und gar keinen Anspruch hast auf BAV.

Wenn das Thema dann immer noch interessant ist für Dich, hast Du mehrere Möglichkeiten: du kannst dich hier outen und deine Situation erläutern oder aber du wendest dich an einen Berater deines Vertrauens, der sich in dem Bereich auskennt. Viel Spaß beim Lesen...

Bei der betrieblichen Altersvorsorge hat man oft Vorteile bei den Kosten, weil mehrere Kollegen den gleichen Vertrag abschließen. Außerdem beteiligt sich der Arbeitgeber an den Kosten. Und ein Altersvorsorgemix aus gesetzlicher Rente, Riester/Rüruprente und betrieblicher Vorsorge ist sicher gut. Außerdem spart man durch die betriebliche Vorsorge auch Steuern.

Das ist eine weitere Option, die Rentenlücke zu schließen.

Der Vorteil liegt darin, dass die Beiträge aus dem unversteuertem Einkommen genommen werden, und dadurch weniger Lohnsteuer abzogen wird. Außerdem können die vermögenswirksamen Leistungen in die betriebliche Altersvorsorge eingebracht werden.

Das Versorgungswerk oder Versicherungsunternehmen wird vom Arbeitgeber ausgesucht. Und da gibt es Unterschiede!

die betriebliche altersvorsorge sollte als ZUSATZ zur eigenvorsorge gesehen werden und NIEMALS als ersatz dafür. besser du hast 3 standbeine (gesetzlich, betrieblich und eigenvorsorge) dann wirds in der rentenphase mal nicht eng werden

Sind Äpfel besser als Birnen? Deine Frage kann allgemein nicht beantwortet werden, das hängt von vielen Faktoren ab. Voraussetzung für BAV ist z.B. schonmal, dass du einen halbwegs sicheren Job hast. Lies dir mal die Grundlagen zu beiden Formen durch, wenn du konkrete Fragen kannst, kann dir auch besser geholfen werden.

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