Was begründet eine Falschberatung durch einen Finanzberater?

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3 Antworten

Der Dreh- und Angelpunkt ist, ob dem "Berater" von dem Unternehmen eine Provision gezahlt wurde und ob er das verschwiegen hat. Bei Provisionszahlungen von über 17% hat man gute Chancen vor Gericht. Wenn es aber ein Strukturvertrieb ala AWD war, werden alle Kosten zuvor abgezogen (Kosten für jeden Prospekt usw.) Dann bleibt keinen außen-Provision entsprechender Höhe übrig und die Chancen sinken. Die sogenannten Beratungsprotokolle sind nur ein Instrument, die Betrogenen juristisch schlechter zu stellen. Wer so etwas unterschreibt ist selbst schuld.


Man müßte den hoffentlich dokumentierten Verlauf des Beratungsgesprächs studieren um beurteilen zu können, was genau gefragt und daraufhin als Auskunft gegeben wurde. Allerdings ist jeder Anspruch nur so gut wie der Schuldner gegen den er sich richtet. Ist die Firma überhaupt noch solvent? Das hört sich nämlich alles ganz merkwürdig an.

Diese Frage hatten wir doch schon mal. Haben Dir die Antworten damals nicht gefallen?

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