Was bedeutet: Veräußerungserlös aus Anschaffungsvorgängen vor abgeltungssteuerrelevantem Stichtag?

1 Antwort

Das sind Erlöse aus den Verkäufen von Papieren deren Anschaffung vor dem 01. 01. 2009 erfolgten (abgeltunssteuerrelevanter Stichtag).

Wären die Bezugsrechte von Infineon, vor dem 01. 01. 2009 herausgegeben worden, dann würden sie noch unter § 23 EStG (Spekulationsgeschäft) fallen, bzw. weil es sich umBezugsrechte handelt hier wohl dem Halbeinkünfte verfahren unterliegen.

Einordnung gewerblicher Immobilienhandel?

Es geht bei dieser Frage um die Einordunung des Verkaufs von Immobilien als gewerblicher Grundstückshandel. Es gibt ja eine recht feste Grenze von max. 3 Objekten, die innerhalb von ETWA 5 Jahren an/verkauft werden dürfen, ohne dass es normalerweise vom Finanzamt als gewerblicher Immobilienhandel eingeordnet wird.

Folgende Objekte sind strittig:

1) Reihenhaus, das im Zuge von Erbschaft und im zweiten Schritt einer Schenkung von mehreren Erben auf den Eigentümer übergegangen ist. Das Haus wurde bereits an einen externen Käufer verkauft. Frage nun: ist davon auszugehen, dass dieses Haus als Zählobjekt mitgezählt wird?

2) Einfamilienhaus, erworben zuerst in Erbengemeinschaft teilweise nach Tod des Vaters, zusammen mit der Mutter. Zu dem Zeitpunkt: 1/2 Anteil Mutter, 1/4 Anteil jeweils beide Brüder. Nach Tod der Mutter wurde der 1/2 Anteil der Mutter unter den Brüdern aufgeteilt, wobei der eine den jetzt 1/2 Anteil des anderen Bruders auszahlen möchte. Wird dieses Haus bei Verkauf dann als Zählobjekt angesehen?

3) Wald/Ackergrundstück, das geerbt wurde und zusammen mit der Erbauseinandersetzung aufgeteilt und an zwei Käufer verkauft wird.

Bitte um Tips und Meinungen hierzu - vielen Dank!

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Gebühren eines Indexfonds bei der Ing-Diba

Hallo zusammen, meine Frage bezieht sich auf die Gebühren beim Kauf eines Indexfonds bei einer Direktbank (in meinem Fall bei der Ing-Diba). Das Informationsmaterial finde ich sehr undeutlich und wollte daher mal bei euch nachfragen. Meine derzeitige Vermutung der Gebühren sieht folgendermaßen aus:

  • 10 euro pro Trade (egal ob 1 Fondsanteil oder 100)
  • dann 1.75% geht als Gebühr an die ing-diba direkt beim kauf
  • und järhlich 0.17% als verwaltungsgebühr des Indexfonds

Als Beispiel: bei meinem ersten Trade möchte ich 3 Anteile vom "ISHARES DAX DE" kaufen. Sagen wir der steht gerade bei 70 Euro pro Anteil:

  • Kosten für die Anteile: 3 x 70 € = 210 €
  • Kauf-Gebühr 10 €
  • 1.75% Gebühr = 3,68 € ( (210 * 1.75) / 100 )
  • jährlich kommen dann nochmal 0.17% Verwaltungsgebühr drauf, je nachdem wie hoch die Anteile stehen

Muss ich auch beim Verkauf der Anteile eine Gebühr zahlen? Wenn ja, wieviel und welche?

Das ist mein derzeitiges Verständnis der Gebührenstruktur beim Kauf eines Indexfonds bei der Ing-Diba. Bitte korrigiert/ergänzt mich wenn etwas falsch ist oder fehlt. Vielen, vielen Dank!

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Rentenversicherungspflicht trotz Gewerbe?

Hallo Community,

wie der Titel schon sagt geht es um die Rentenversicherungspflicht.

Ich betreibe ein Gewerbe (GbR) in dem ich Webseiten erstelle und vermarkte (Programmierung, Design, Texte). Einnahmen werden hauptsächlich durch Werbeeinnahmen, Webhosting und Affiliatemarketing erzielt. Ab und zu auch durch Verkauf.

In letzter Zeit schreibe ich auch öfters Artikel als freier Mitarbeiter/Journalist für diverse Zeitschriften. Dieser Teil der Arbeit macht ca. 30-50% der Einnahmen aus. Alles unter dem Namen meines Gewerbes (der GbR).

Nun habe ich gelesen, dass Künstler und Publizisten Rentenversicherungspflichtig sind. Laut Künstlersozialkasse (in der ich NICHT bin) auch wenn man eine andere Tätigkeit ausübt neben der publizistischen.

Könnte mir da mal ein Experte etwas Licht ins Dunkle bringen? Bin ich aufgrund der publizistischen tätigt nun Rentenversicherungspflichtig? Trotz meiner gewerblichen Tätigkeit? Wie würde es aussehen wenn ich in Zukunft die "Journalistische Tätigkeit" vom Gewerbe trenne und diesen Teil freiberuflich mache?

Hier auch ein Link zur KSK der mich nur mehr verunsichert hat. Bitte lest den Teil auf Seite 2 "Mehr als nur geringfügige selbstständige Nebentätigkeit" :

http://www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/download/daten/Versicherte/Versicherung_trotz_Nebenjob.pdf

Irgendwo anders habe ich auch gelesen, dass Blogger seit neustem in die Künstlersozialkasse können da sie Trotz Werbeeinnahmen als Publizisten gelten und dadurch auch Rentenversicherungspflichtig sind. (wie erwähnt bin ich NICHT in der Künstlersozialkasse).

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

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Grundschuld Sicherheitentausch nur mit Immobilie möglich?

zum Verkauf des Hauses muss die Grundschuld gelöscht werden.

Da die Vorfälligkeit fast so hoch ist wie das was ich sowieso noch bezahlen müsste, wollte ich den Darlehensvertrag bestehen lassen, u. als neue Sicherung die Kreditsumme in bar zu Gunsten der Bank in ihre eigenen sicheren Finanz Produkte hinterlegen.

Diese meinte dies geht nur mit einen anderen Haus mit erneuten Grundschuld Eintrag. Ich selbst meine, da der Vertrag noch ca. 5 Jahre läuft sich der Zinssatz zu meinen Gunsten verbessern kann, u. nicht wie jetzt nur mit 0,05% angerechnet wird. Habe bei der Bank damals gleichzeitig eine Kapital Lebensversicherung Zinssatz 3,25% die als Tilgung dienen sollte gemacht. Diese wird nicht berücksichtigt, wollen sogar am liebsten das ich diese kündige. Dort ist auch schon einiges eingezahlt, habe aber auch den ausstehenden Kredit bar zur Verfügung. Ich meine das Bargeld keine schlechtere Sicherheit ist als eine Grundschuld.

Darf der Sicherheit Austausch nur mit einer anderen Immobilie geschehen?

Muss verkaufen wegen chronischer Krankheit, Erwerbsausfall seit 1,5 Jahren u. Zukunft, Miteigentümer auszahlen.

Hallo, u. Danke für die vielen Antworten. Laut Urteilen habe ich folgendes gefunden :

Der Darlehensnehmer kann die Zustimmung der Bank zu einem Sicherheitenaustausch grundsätzlich beanspruchen, wenn die als Ersatz angebotene Sicherheit das Risiko der Bank gleich gut abdeckt wie die bisherige Sicherheit und der Darlehensnehmer in der Lage und willig ist, die mit dem Austausch verbundenen Kosten zu übernehmen (vgl. BGH, Urteil vom 3. Februar 2004, XI ZR 198/02). Die mit dem Austausch verbundenen Kosten können etwa Wertermittlungskosten, Notarkosten oder Grundbuchkosten sein. Das bedeutet, dass der Bank aus dem Austausch weder finanzielle oder rechtliche noch organisatorische Nachteile entstehen dürfen. Folgende Voraussetzungen müssen daher im Einzelnen erfüllt sein: 

Die Vorfälligkeitsentschädigung ist sogar etwas Höher im gesamten, wegen Bearbeitungs Kosten wie das was ich bis Vertragsende noch bezahlen muss.

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Differenzbesteuerung und Normalbesteuerung?

Hallo liebe Leut.

Mich interessiert eine extrem komplizierte Situation.

Ich möchte mich demnächst selbständig machen und ich möchte Sammelkarten (Yu-Gi-Oh!) verkaufen.

Hauptsächlich sollen diese Karten (Sammlungen) von Privatleuten eingekauft werden. Die wertvollen Karten der Sammlungen sollen dann einzeln verkauft werden mit Differenzbesteuerung.

Die nicht wertvollen Karten sollen als selbstgemachte Pakete (bundles) verkauft werden, und so wie ich bisher die Gesetzestexte verstehe, handelt es sich bei den Bundles um Produkte die ich erstellt habe und somit muss Mwst ausgewiesen werden (bitte korrigiert mich, falls ich hier falsch liege).

Soweit so gut.

Jetzt wird es heikel: Von Yu-Gi-Oh! gibt es im Handel Karten die in verschweißten Päckchen verkauft werden. Diese Päckchen werden natürlich neu also mit Mwst verkauft.

Ich möchte auch gerne mit solchen Päckchen handeln. Also mit Mwst einkaufen und mit Mwst verkaufen.

Was aber passiert, wenn ich einige dieser Päckchen öffne, weil ich zum Beispiel derzeit einen Engpass bei meinen Bundles habe und Karten benötige um diese aufzufüllen? Von der Mwst bleibt das ja gleich (Einkauf und Verkauf jeweils 19%).

Aber wie soll ich dem Finanzamt das klar machen, dass ich nicht Karten aus den Päckchen (mit 19%Mwst) als Einzelkarten (Differenzbesteuerung) verkaufe?

Ich kann euch auch sagen, dass ich nicht jede einzelne Karte in einem Warenwirtschaftssystem einpflegen kann, das ist nicht wie bei Gebrauchtautos. Hier geht es um mehrere hunderttausend Artikel, von denen sehr viele nur 0,5 cent Wert haben. So kann ich auch nicht sagen, woher ich welche Karte die ich einzeln verkaufe ursprünglich her habe.

Welche Lösung ist hier möglich?

Macht das Finanzamt da mit, dass ich die Mwst aus den Päckchen komplett anrechnen kann?

Vielleicht ist das ja auch fürs Finanzamt alles in Ordnung, weil ich ja schon für die selbstgemachten Bundles Mwst abführen muss, obwohl ich da keine Vorsteuer ziehen darf?

Ich danke für Antworten.

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Immobilie GmbH

Ich überlege mir einen Mehrfamilienhaus (mit einer niedrigen Eigenkapitalquote) als Kapitalanlage zu erwerben.

Da niemand weiss wie sich die Weltwirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln wird, bevorzuge ich die Immobilien mit einer GmbH zu erwerben.

Vorteile:

  • Falls die GmbH pleite geht, bin ich persönlich nicht haftbar und könne ein ganz normales Leben führen.
  • Der zusätzliche Vorteil einer GmbH ist das man weniger steuer zahlt wenn die Gewinne nicht ausschüttet werden.

Nachteile:

  • In der GmbH gilt der erzielte Verkaufspreis als Erlös und muss (abhängig vom restlichen Buchwert) unter Umständen auch voll versteuert werdenKauft man die Immobilie nicht durch einer gmbH sondern privat, muss man keine Privat kann eine Immobilie nach 10 Jahren steuerfrei mit Gewinn veräußert werden
  • Der zweite Nachteil: Die Gründung einer Gmbh ist aufwändiger, es muss eine doppelte Buchhaltung gemacht werden, es muss bilanziert werden, es gibt jährliche Mindeststeuern usw. Alles in allem ein gewisser jährlicher Aufwand, der sich rechnen muss. Die GmbH Lösung macht also nur unter 2 Grundvoraussetzungen Sinn:

Also habe ich mir das so überlegt: Ich kaufe das Mehrfamilienhaus mit einer GmbH zum beispiel für 300000€. Nach 10 Jahren ist das Mehrfamilienhaus abbezahlt. Ich verkaufe die Immobilien (nicht die GmbH sondern nur die Immobilie) die meiner GmbH gehört an mir selbst, für 300000€. Da der Verkaufspreis = Anschaffungskosten zahl die GmbH beim verkauf keine Steuer. Da aber 300000€ heute viel weniger wert sind als in 10 Jahre würde ich die Immobilie unterbewertet kaufen. Nachdem die Immobilie mir (privat) gehört, warte ich gerne zusätzliche zehn Jahre (profitiere von den Mieteinnahmen ) und veräußere die Immobile nach 10 Jahren steuerfrei.

Ist das möglich?

(Bitte keine Kommentare wie: "du muss zusätzliche kosten für Reparaturen mit berücksichtigen" oder "keine Bank finanziert eine GmbH...." oder " Du musst Lehrstand berücksichtigen...." oder "du wirst keine Immobilie finden die in zehn Jahren abgezahlt ist" Das ist hier nicht die Frage)

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