Was bedeutet Restschuldbefreiung im Insolvenzverfahren?

2 Antworten

Wer das Privatinsolvenzverfahren durchläuft (das ganze verfahren wurde hier schon mehrfach beschrieben), bekommt, nachdem er die 6jährige Wohlverhaltensphase durchlaufen hat, die Restschuldbefreiung.

d. h. er braucht über die Zahlungen, die er in den 6 Jahren geleistet hat, ncihts mehr zu bezahlen. Seine Schulden gelten als getilgt. Dies wird über einen Gerichtsbeschluss garantiert.

Die Restschuldbefreiung wird nur natürlichen Personen gewährt. Das Gericht entscheidet nach 6 Jahren. Wenn sie in diesem Beschluss ausgesprochen wird, tritt Befreiung gegenüber allen Insolvenzgläubigern ein, auch gegenüber solchen, die ihre Forderung nicht angemeldet haben.

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