Was bedeutet Mindestunterhalt und wie hoch sind die Beträge?

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4 Antworten

Anstelle der früheren Regelbetragsverordnung bestimmt sich der Mindestunterhalt jetzt unmittelnar aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 1612a BGB). Gleichzeitig ist die bisherige Unterscheidung beim Kindesunterhalt zwischen den alten Bundesländern und den neuen Bundesländern entfallen. Die neuen Beträge für den Mindestunterhalt von minderjährigen Kindern gelten daher einheitlich in der gesamten Bundesrepublik.

Rechtsgrundlage für den Mindestunterhalt für minderjährige Kinder ist § 1612a BGB: Hiernach richtet sich der Mindestunterhalt nach dem doppelten Freibetrag für das sächliche Existenzminimum eines Kindes (Kinderfreibetrag) nach § 32 Abs. 6 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes.

Damit beträgt der monatliche Mindestunterhalt entsprechend dem Alter des Kindes

  • für die Zeit bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres (1. Altersstufe) 87 Prozent

  • für die Zeit vom siebten bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres (2. Altersstufe) 100 Prozent und

  • für die Zeit vom dreizehnten Lebensjahr an (3. Altersstufe) 117 Prozent

eines Zwölftels des doppelten Kinderfreibetrags.

Die Beträge findest du hier:

http://www.urbs.de/zahlen/change.htm?kinder1.htm

Der Mindestunterhalt sind die Beträge, die ein Kind verlagen kann, wenn es nicht im Haushalt des Unterhaltspflichtigen lebt.

Hier die BEträge:

http://kuerzer.de/Unterhalt1102

Wobei im Artikel der Zusammenhang mit dem Kinderfreibetrag genannt ist. Also müßten sich die Beträge inzwischen erhöht haben.

Der Mindestunterhalt legt den Mindesunterhalt fest, den Kinder als Existenzminimum zumindest benötigen. Meines Wissens nach sind dies die Unterhaltsbeträge der Düsseldorfer Tabelle auf der untersten Einkommensstufe.

Ein Kind hat Anspruch auf Unterhalt, auch wenn der Unterhaltspflichtige nicht in der finanziellen Lage der Zahlung ist.Dann steigt das Jugentamt ein und fordert später vom Zahlungspflichtigen eventuell zurück. Wie schon geschrieben im Vortext, entscheident ist die Düsseldorfer Tabelle, dazu muß der Zahlungspflichtige die Einkünfte offen legen. Wichtig:Unterhalt kann nicht rückwirkend eingefordert werden-gilt erst ab Antragstellung!!!!!!Bitte Jugendamt fragen

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