Was bedeutet direct trade im Börsenhandel?

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Neben dem Börsenhandel gibt es außerbörsliche Handelsplattformen (z.B. Lang & Schwarz, TradeGate), die eigentlich wie ein Börse funktionieren. Weiterhin wird im Direkthandel ggf. direkt mit Emittenten gehandelt.

Die Kosten dafür sind geringer. So fällt bei Kauf einer Aktie über den Direkthandel bei der ING-Diba, der über TradeGate läuft, z.B. ein Entgelt von 0,25% (mind. EUR 9,90) an. Bei Handel über Xetra sind weitere 1,25 EUR für Xetra und Courtage. Bestimmte Produkte, die im Direkthandel mit Emittenten gehandelt werden, können z.T. sogar ohne Handelsgebühr gehandelt werden (sog. Freetrades).

Während an der Börse z.B. Derivate nur zu verkaufen sind, wenn auch jemand diese kaufen will, ist durch den Direkthandel mit Emittenten besser gewährleistet, daß man im richtigen Moment kaufen und verkaufen kann.

Es kann allerdings sein, daß die Spreads im Direkthandel von denen auf Xetra oder in Stuttgart bzw. München unterschiedlich sind. Für manche Werte sind die Spreads besser, für andere schlechter.

Weiterer Vorteil des Direkthandels: man kann normalerweise von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr handeln. Für manche Produkte richtet sich die Handelszeit allerdings nach eingeschränkteren Handelszeiten der jeweiligen Partner.

Es lohnt sich also, die Handelsgebühren und die Spreads zu vergleichen.

das ist eine Alternative zum Börsenhandel, den eine Bank anbietet oder Direct Trade Gesellschaften wie Lang&Schwartz.

Ob das für dich von Vorteil ist? Kann ich nicht mit Sicherheit sagen, weil mir deine Depotbank und deren Kostenstruktur nicht bekannt sind.

Bei den meisten Onlinebrokern ist es eine günstigere Variante wie auch eine Möglichkeit, ausserbörslich zu handeln.

Kann man Aktien auch in das Depot der Frau umbuchen lassen?

Hintergrund der Frage ist eigentlich auch folgende Frage:

http://www.finanzfrage.net/frage/koennen-aktienverluste-mit-finanzamt-verlustvortrag-statt-mit-verlusttopf-d-bank--verrechnet-werden

Wenn die Frau bereits ein Depot bei einer anderen Bank hat und man die Einkommensteuererklärung gemeinsam abgibt, würde das dann auch mit dem Depot der Frau funktionieren, um kein drittes Depot anlegen zu müssen:

Der Ablauf wäre doch dann:
1. Aktien in Depot der Frau umbuchen lassen.
2. Aktien verkaufen.
3. Verkaufserlös auf Girokonto des Mannes umbuchen.

Wie wäre das rechtlich vom Besitzübergang her gesehen? Ich meine die Aktien gehen ja erstmal in den Besitz der Frau über und der Verkaufserlös dann wieder zurück auf das Girokonto des Mannes.

Weitere Frage, die in diesem Zusammenhang aufgetaucht ist: Wenn die Frau auch eine Gewinnposition in ihrem Depot hat und keinen Verlustvortrag bei der Bank, könnte man das dann mit dem Verlustvortrag des Mannes verrechnen lassen bei der Einkommensteuererklärung? Voraussetzung natürlich Verkauf noch 2013 und gemeinsame Steuererklärung?

Würde das Finanzamt das so anerkennen?

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