Warum würde ein Gläubiger keinen Antrag stellen (Vollstreckungstitel)?

2 Antworten

Wenn man Hellsehen könnte!

Möglich ist alles!

Das Inkassobüro kann eine Schlamperbude sein.

Der Gläubiger hat Vorauszahlungen nicht gezahlt.

Das Inkassobüro ist pleite.

Der Gläubiger ist pleite.

Der Hund hat die Akten gefressen.

Passendes bitte ankreuzen!

Der Anwalt von dem Inkassounternehmen ist sehr sehr bekannt. Er hat eine Vorliebe für verjährte Forderungen, aber in meinem Falle hatte er ganz viel Glück.

Ich wette, er möchte auch bei mir hinter verjährten Forderungen laufen, anstatt es so leicht zu haben.

Eigentlich: Wenn er so oft hinter verjährten Forderungen läuft, ist er vielleicht doch "schlampig".

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@Lara1236

Offengestanden ist das die für mich unwahrscheinlichste Version.

Das mit der Schlamperei könnte eher hinkommen.

Hast Du Dich überhaupt schon beim Mahngericht erkundigt, ob da nicht doch Vollstreckungsbescheid beantragt wurde? Die ohnehin sehr langen Bearbeitungszeiten haben sich in Zeiten von Corona noch weiter verlängert! Es kommt ja nur auf den Eingang des Antrags bei Gericht an, nicht auf die Zustellung.

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@Privatier59

Ich habe da angerufen, die Sachbearbeiterin meinte: "Ich sehe nichts im System. Wenn was ankommen müsste, hättest du das schon bekommen. Keine Ahnung. Der Fall ist auf jeden Fall geschlossen."

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@Lara1236

Dann doch Schlamperei.

Jeder Anwalt führt einen Fristenkalender. Wenn da versehentlich etwas nicht eingetragen wurde oder im falschen Monat kann ein Fristversäumnis passieren.

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Warum sollte er?
Dem Gläubiger gehts nur drum dass der Mahnbescheid unwidersprochen durch ging.
Damit bekam der Gläubiger automatisch "Recht" und hat nun einen Titel, der nach 30 jahren frühestens verjährt.

Insofern kann der Gläubiger auch erst mal 25 Jahre rumsitzen un dann nen kurzen Mahnbrief shcicken um die 30 Jahres Frist neu zu starten.

Aka er hat nun seinen Anspruch auf das Geld schriftlich und braucht sich daher keinen Stress mehr zu machen :-)

Obwohl, es geht ja um einen Vollstreckungstitel.
Ich vermute auch, das ist nur ein Schlamperverein.
Oder der Gläubiger hätte nochmal Geld zahlen müssen und aht sich geweigert.
oder die wollten nur was machen, Hauptsache die 3 jahres Frist geht wieder neu los und das eigentliche Erstreiten eines Titels ist denen zu teuer, zu umständlich, keine Lust, zu unprofitabel, etc.

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@densch

Ist es so? 3 Jahre + 6 Monate nach dem Mahnbescheid sind um.

Hat er die Chance nicht verpasst?

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Es gibt da aber eine Frist

https://dejure.org/gesetze/ZPO/701.html

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@Privatier59

ist schon klar, muss er halt irgendwann wieder Mahnbescheid beantragen.

Vielleicht hat beim Gläubiger, gerade nur um etwas zeit zu gewinnen und Verjährung zu verhindern, das geld für einen Mahnbescheid gereicht aber für mehr ist kein Geld mehr da?

Wer weiß. Sinnvoll ist das nicht, aber das weiß nur der Gläubiger warum er das so macht.
Wobei ich erst nach dem letzten Tag der 6 Monats Frist sicher sein würd,e das nichts mehr geht.

Anwälte und Co. schicken doch immer erst kurz vor Shcluss, vielleicht kommt der Gläubiger 3 Tage vor Ablauf erst an mit dem Vollstreckungstitelantrag?

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@densch

Es sind bald 11 Monate um und letzte Woche habe ich die Sachbearbeiterin angerufen. Sie meinte, da steht nichts im System und meinte "keine Ahnung".

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Er hat eben keinen Antrag gestellt, was sehr simpel und kostenlos ist. Teuer ist nur der Mahnbescheid, aber den zahle ich sowieso selber.

Er hat keine 30 jährige Vollstreckung über mich, nur weil er die eine Aufgabe nicht erledigt hat. Von sich aus schickt das Gericht keinen Vollstreckungstitel.

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@Lara1236

muss man manchmal nicht verstehen was die Gläubiger da so machen :-)

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@densch

:D

Meine Neugier lässt mich nicht in Ruhe xD

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