Warum werden Daten zur Rentenversicherung durch die Bildzeitung falsch interpretiert?

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Das Ergebnis besteht aus 12 Abstimmungen

Negativberichte erhöhen den Aufmerksamkeitsgrad. 66%
Der durchschnittliche Bildleser würde den weiteren Zusammenhang nicht verstehen. 16%
Die Aussage der DRV stimmt nicht. Das wird nur schön geredet. 8%
Hier wurde dilettantisch recherchiert. 8%
Der Bericht der BZ füllt das Sommerloch. 0%
Über diesen Weg will die BZ erreichen, dass jeder selbst besser vorsorgt. 0%

12 Antworten

Negativberichte erhöhen den Aufmerksamkeitsgrad.

die Bild wird sagen: die Daten sind richtig - rein statistisch. Die Interpretation dazu hast du selbst verlinkt. Warum die Bildzeitung nun sowas schreibt, werden wir nicht erkennen können. Welches politische Lager sie unterstützt, wem sie in die Hände spielen will oder weil sie aufrütteln will... wer weiss das schon.

Bild ist yellow press/ Boulevard und dort steht immer wieder gerne in anderen Worten, was die Bevölkerung (nicht) wissen will.

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Negativberichte erhöhen den Aufmerksamkeitsgrad.

Wenn 2 Abstimmungen möglich wären, hätte ich gerne auch Punkt 2 angeklickt.

Nach meinen Erfahrungen lassen sich viele Bildleser mit diesen Negativschlagzeilen zum Kauf der besagten Zeitung verführen, lesen nur die Überschrift und meinen dann, gut über unsere wirtschaftliche Lage informiert zu sein.

Es sind oft nicht die Bildleser die wissen, dass die gesetzliche Rente künftig alleine nicht ausreichen wird, um den bisherigen Lebensstandard abzusichern.

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Kommentar von NasiGoreng
22.06.2013, 02:32

Nach meinen Erfahrungen lassen sich viele Bildleser mit diesen Negativschlagzeilen zum Kauf der besagten Zeitung verführen, lesen nur die Überschrift und meinen dann, gut über unsere wirtschaftliche Lage informiert zu sein.

Besonders engagierte Platin-Bildleser machen noch Werbung für dieses Käsblatt, indem sie hier zum Nonsense in der Bildzeitung Fragen stellen.

Auf das Niveau dieser Gazette angesprochen, ziehen sie aber gleich den Kopf (u.a.) ein und verbitten sich die Unterstellung, sie würden die Bildzeitung lesen.

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Negativberichte erhöhen den Aufmerksamkeitsgrad.

Es sind nicht Negativberichte. Die Bildmacher aber auch jeder andere Journalisten egal woher wissen, wie man aus nichts eine Story macht, die gelesen oder gesendet wird.

"Man" stiftet auch Araber dazu an, in die Luft zu schießen oder Fahnen zu verbrennen, veröffentlicht Studien aus Quellen, die für ihre geringe Aussagekraft bekannt sind und so weiter. Dann schadet plötzlich Alkohol in der Schwangerschaft nicht oder Rauchen fördert nicht das Krebsrisiko.

Das liegt auch daran, dass Wissenschaftler nach der Zahl Ihrer Veröffentlichungen bemessen werden und bekanntes langweilt. Das veröffentlicht niemand.

Worüber geschrieben wird, richtet sich nach dem gewünschten Klientel und das der Bildzeitung steht auf kurze Beiträge.

Ich glaube generell keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe. Statistiken sind nicht perse schlecht, untermauern aber - von Journalisten oder in Werbung genützt - leicht zu widerlegende Falschbehauptungen.

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Negativberichte erhöhen den Aufmerksamkeitsgrad.

Es geht bestimmten Yellow-Press Produkten doch nicht um Wahrheiten, sondern schlichtweg um Verkaufszahlen. Da ist doch eine Nachricht im Stil von "Schreck! Schock! Heterosexuelle Lebenspartnerschaften auf dem Vormarsch!" besser als "Die Anzahl der im letzten Jahr geschlossenen Ehen steigt deutlich".

Wer mißt denn den Schreiberlingen der Bild-Zeitung und ihren Marktschreierprodukten irgendeine Bedeutung bei?

Zur allgemeinen Belustigung: www.bildblog.de

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Negativberichte erhöhen den Aufmerksamkeitsgrad.

gammoncrack, wie Du richtig siehst, ist nur ein kleiner Teil der heutigen Rentner auf Sozialhilfe angewiesen (meines Wissens ca. 2 %). Die Aussage, daß fast die hälfte aller Rentner nur eine Rente von 700 Euro erhalten kann stimmen, schließlich sind hier auch Selbständige mitgerechnet, die sich gar nicht in der DRV abgesichert haben (sondern privat), auch ausländische Mitbürger, die erst spät in die BRD gekommen sind und daher nicht mehr so viele Beitragszeiten erreichen konnten und deren Ehefrauen, die oft (grade in den 70er und 80er Jahren außer Kindererziehungszeiten keine großen Beitragszeiten haben, da es üblich war Daheim bei den Kindern zu sein), auch Beamte, die vorher einige Jahre in die DRV eingezahlt haben sind hier mitgerechnet, auch die Ärzte, Apotheker und Architekten, die in eigene Versorgungswerke einzahlen, aber vorher einige Jahre eingezahlt haben sind hier mitgerechnet, und es ist oft so, daß grade die Personen mit kleinen Renten eine gute und hohe private Absicherung haben (wie eben die Selbständigen),. Doch der "Trugschluß" von "Bild", daß dann 50 % der Rentner auf Grundsicherung im Alter angwiesen ist, sorgt eben für mehr Aufmerksamkeit und für eine höhere Auflage.

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Die Aussage der DRV stimmt nicht. Das wird nur schön geredet.

Die Aussage ist ja korrekt, nur die Suggestion ist falsch. Wer sich auf die Rente verläßt ist angeschmiert und der Altersarmut ausgesetzt. Zumal nicht sicher ist ob es so bleibt, da die Rente ja immer Manovriermasse der Politik ist und war.

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Der durchschnittliche Bildleser würde den weiteren Zusammenhang nicht verstehen.

Na ja, die Bildzeitung ist nicht gerade für Qualitätsjournalismus bekannt. Zu viel Text würde den durchschnittlichen Leser weit überfordern. Das bedeutet jetzt nicht, dass ich hier ein allgemeines Wert- oder Unwerturteil über die Bildzeitung aussprechen möchte. Die textilfreien Damen finden durchaus mein Interesse und als Toilettenpapier fürs Katzenklo ist die Bildzeitung absolut ideal.

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Negativberichte erhöhen den Aufmerksamkeitsgrad.

Sowas ist doch typisch Bildzeitung. Einfach irgendeine Meldung, die möglichst viele Menschen negativ trifft, publizieren, aber bloß nicht kritisch hinterfragen, sondern Hauptsache Schlagzeile! Aber wer diesen Dreck liest, ist selber Schuld - der will sich offensichtlich ja auch garnicht wirklich informieren...

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Der durchschnittliche Bildleser würde den weiteren Zusammenhang nicht verstehen.

Das System der Boulevardpresse mag man beklagen - nur die Pressefreiheit ist ein erstrangiges Verfassungsgut. Das bedeutet auch, dass geschrieben werden darf, was bei genauerem Hinsehen nicht den Tatsachen entspricht.

Welche Alternative hätten wir: ein gleichgeschaltete, glattgebügelte Presse die staatstragend alle Wahrheiten verkündet ??? Das ist Nordkorea !!!

Man darf als wissender und mündiger Bürger nicht alles glauben, und Manipulation muss man auch entlarven und als solche benennen. Auch das ist dein Grundrecht, und dagegen kann die BILDzeitung wenig unternehmen.

Inhaltlich möchte ich dir deshalb gratulieren - richtig gesehen

Aber ich befürchte, deine Antwortmöglichkeit rot kommt der Wahrheit schon sehr nahe, es gibt einen uralten Kabarettistenspruch, die jungen Leute hier werden ihn vielleicht nicht mehr kennen:

Willst du verblöden oder geistig krepieren, musst du für 15 Pfennige BILD studieren.

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Kommentar von blnsteglitz
21.06.2013, 11:23

musst du für 15 Pfennige BILD studieren.

wann war das denn? Bist du auch schon son "alter Sack" ?

;-)))))))))))))))))))))))))))

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Negativberichte erhöhen den Aufmerksamkeitsgrad.

Die Bildzeitung ist auf Schalgzeilen aus. Und so eine These verkauft sich nunmal gut.

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"Die Bildzeitung (BZ) berichtete am 11.6.2013, dass fast die Hälfte der Rentner weniger als 700.- Rente erhalten, im Regelfall somit unter der Grundsicherung liegen." Aus Erfahrung weiß ich das viele Rentner zur Rente Wohngeld oder Sozialleistungen beantragen müßen ! Allso ist in meinen Augen dieser Bericht nicht so absurt wie Ihr hier tut.

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Kommentar von gammoncrack
22.06.2013, 00:31

Aus Erfahrung weiß ich das viele Rentner zur Rente Wohngeld oder Sozialleistungen beantragen müßen ! Allso ist in meinen Augen dieser Bericht nicht so absurt wie Ihr hier tut.

Wer tut denn hier so?

Aber, dass Rentner mit diesen dargestellten Rechtschreibkünsten möglicherweise in diese Gruppe fallen könnten, will ich wirklich nicht bezweifeln. Trotzdem sind es m. E. bei weitem keine 50%, da es ansonsten keine Überbelegung von Hochschulplätzen geben würde.

Und noch eine kleine Ergänzung:

Der Sinn und der Inhalt der (Um)Frage ist absolut an Dir vorbeigegangen.

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Hier wurde dilettantisch recherchiert.

Die Aussage könnte stimmen, ist aber trotzdem irreführend.

Nicht alle Bezieher kleiner Renten müssen allein von dieser (und der Sozialhilfe) leben.

Viele Rentner(innen) haben sich nach ein paar Jahren in unselbständiger Beschäftigung selbständig gemacht oder geheiratet und zugunsten der Kinder den Beruf aufgegeben. Eine große Zahl dieser Rentner(innen) haben neben der gesetzlichen Rente noch andere Rentenbezüge und / oder erhebliche Einkünfte aus Kapitalerträgen, Vermietung und Verpachtung oder sind schlicht vermögend.

Die Bildzeitung ist das Zentralorgan für geistig Minderbemittelte. Warum liest Du sie??

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Kommentar von gammoncrack
21.06.2013, 02:04

Tickst Du mal wieder nicht ganz richtig?

Man muss schon ziemlich minderbemittelt sein, um aus meiner Fragestellung den Rückschluss zu ziehen, dass ich die Bildzeitung lese.

Und besonders intelligent ist es, den Inhalt des beigefügten Links als eigene Antwort hier einzubringen.

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