Warum verdienen Manager so viel?

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5 Antworten

Ist doch ganz einfach, wenn man es denen bezahlt, dann nehmen sie es und wenn wir in der Schule besser aufgepaßt hätten, dann hätten wir vielleicht auch so einen posten.

Davon mal abgesehen, so erstrebenswert, wie es nach dem Geld erscheint ist so ein Posten gar nciht. Die Arbeiten praktisch alle um die achtzig Stunden pro Woche. Viele sind extrem viel unterwegs. Ich war selst mal eine Zeitlang in so einer Tretmühle (allerdings ohne die Höhen in der Position ooder dem Einkommen zu haben) und kann nur sagen, nie wieder.

Ausserdem sind die europäischen Einkommen von Managern, ein Kleinkram im Verhältnis zu dem, was die Amis bekommen. Ausserdem, durch Bonuszahlungen und sonstige Sonderzahlungen verdienen mindestens 10 Leute in der Deutschen Bank mehr, als der Vorstandschef Ackermann.

Und zu der Zahlung an den gegangenen Hypo Real Estate Chef kann man nur sagen, wenn es so in seinem Vertrag steht, dann wird er es zur Not beim Arbeitsgericht einklagen.

Nachdenken soll ja bekanntlich helfen. Erst einmal hat ein Manager nicht nur eine ensprechende Ausbildung sondern auch eine imense Verantwortung, die sich natürlich auch in der Bezahlung niederschlägt. Wenn Du so viel und so verantwortungsvoll arbeiten müsstest, würdest Du auch ein entsprechendes Gehalt verlangen. Und dann kommt es auch darauf an, wieviel einem hinterher getragen wird. Wenn eine Firma einen bestimmten Mann oder eine bestimmte Frau meint haben zu müssen, dann sind sie auch bereit, entsprechende Kohle dafür locker zu machen. Und es soll ja auch noch Manager geben, die einen guten Job machen und nicht korrupt sind.

Ein Bekannter von mir ist Vorstand (neben anderen Leuten) einer Immbilienfirma und verdient 400.000 pro Jahr. Er arbeitet fast immer und möchte innerhalb des nächsten Jahres aussteigen - der Druck ist immens. Das Geld ist eine Art Entschädigung für entgangene Lebensqualität - ob man das aber so aufrechnen kann, wage ich zu bezweifeln.

Bei vielen Managern mag so ein hohes Gehalt auch unangemessen sein - aber man nimmt halt, was man kriegen kann - genauso, wie Spitzensportler oder Politiker, die noch in allen möglichen Aufsichtsräten sitzen.

Macht und Geld - so viel, wie sie bekommen können - das ist ihr Motor - und wenn dir morgen einer so eine Bezahlung anbietet als freier Berater für eine Ölfirma - würdest du NEIN sagen ?

Manche Manager verdienen zwar viel, aber nicht unbedingt zuviel, wenn man einmal die 70-Stundenwoche, die vielen Reisen und den vielen Stress berücksichtigt.

Andere verdienen zwar sehr viel, sind aber auch sehr gut und haben ihr Unternehmen vielleicht vor der Pleite gerettet und zu neuem Erfolg geführt, wie etwa der Chef von Porsche.

Sehr viele verdienen aber leider auch unangemessen viel, weil der Aufsichtsrat das so festgelegt hat und weil sie die in ihrem Einkommen enthaltenen "Erfolgsprämien" leider auch dann bekommen, wenn sie das Unternehmen gegen die Wand fahren.

Und die allergrösste Schweinerei sind sicher die maßlosen Abfindungen, die viele bekommen, auch wenn sie wegen erwiesener Erfolglosigkeit oder Fehler aus dem Job fliegen.

Die Managergehälter sind so hoch, weil sie bezahlt werden, so einfach ist das!!! Rechtfertigen tut das keiner, geht auch nicht, denn das unternehmerische Risiko tragen sie nicht! Siehe unser Herr Funke (Hypo Real Estate) Der bekommt nach der Pleit und seinem Rücktritt, wie man hört, EUR 47.000,-- und das jeden Monat, dafür habe ich auch noch keine Rechtfertigung gehört!!! Aber man ist dabei, daszu ändern, aber wann das soweit ist, steht in den Sternen!!!

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