Warum stoppt mein Arbeitgeber (Auftraggeber?) die Fortsetzung des Statusfeststellungsverfahrens?

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3 Antworten

Hallo Andrea13:

bei einem Statusfeststellungsverfahren wird auch der Auftragnehmer (also Du) befragt. Die Honorarrechnungen können auch von Dir bei der Clearingstelle eingereicht werden. Der Arbeit-/Auftraggeber kann ein Feststellungsverfahren nicht stoppen, es kann sich nur verzögern. Ich rate folgendes: Honorarrechnungen kopieren, nach Berlin senden; auf jedes Anschreiben der Clearingstelle sofort antworten; die offenen Rechnungen eintreiben. Deiner Beschreibung nach könnte es sich um ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis handeln, also Scheinselbständigkeit. Wenn der Fragebogen ordentlich ausgefüllt wurde, wird recht schnell von der Clearingstelle eine erste Feststellung vorgenommen. Für das Finanzamt würde ich den momentanen Status als Einkunftsart aufführen und so die Einkommensteuererklärung erstellen.

Die Tätigkeit eines Dozenten ist typisch freiberuflich.

Beratung von Interessenten wenn man aber vom Unternehmen bezahlt wird, bei dem sich diese Ineressenten gemeldet haben schon weniger.

Schwer zu beurteilen, weil Details fehlen, z. B. ob genaue Weisungen über die Tätigkeit, die Art der Ausführung, den zeitlichen Rahmen vorliegen. ebenso warum anscheinend Rechnungskürzungen vorgenommen wurden.

Mir scheint es auch, das es hier vordergründig um die "Weisungsgebundenheit" geht, die bei einer realen Selbstständigkeit nicht vorhanden ist und solch eine Beratung schnell als "Schein" lauf Gesetzgebung darstellt..den Selbsttständige, ob nun kaufmännisch und beratend tätig, haben keine Weisunggebundeheit und man ist auch nicht nur für einen Auftraggeber tätig...es hilft alles nichts, das ist ein klärendes Gespräch mit dem nötig, der mit mir meinen "Honorarvertrag" unterzeichnet hat..wenn man aber schon selber sein Gegenüber als einzigen Auftrageber und "AG" bezeichnet, wo ist dann ein freiberufliche Tätigkeit zu erkennen ? HG DerMakler

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