Warum sollte man sein Anlageportfolio nicht zu sehr diversifizieren?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Diversifikation ist unsystematische Risikokontrolle (wenn sie nicht nach Markowitz durchgeführt wird - vgl. moderne Portfoliotheorie).

Buffetts Haltung hat auch nichts mit der Portfoliogröße des durchschnittlichen Privatanlegers zu tun, sondern damit, daß Diversifikation, wenn man sie übertreibt - nicht nur das Risiko, sondern auch die erreichbare Rendite schrumpfen läßt.

Das allgemeine Risiko bei Krisen, wie der gerade vergangenen, mit seinem Depot abzustürzen, wird dadurch noch nicht mal völlig eliminiert. Die Flut hebt alle Boote, sagt man, bei Ebbe ist es umgekehrt.

Buffets Meinung ist, wenn man Geld für einen siebten Titel im Depot hat, sollte man dieses lieber in einen der anderen 6 Titel stecken.

Ob nun 5,6 oder 7 die sinnvolle Grenze darstellen, das wesentliche für den erfolgreichen Investor ist der Umgang mit dem Risiko.

Die Mehrzahl versucht diesem Risiko mittels Diversifikation aus dem Weg zu gehen und erreicht dabei dann eine Rendite, die sich auch mit der Anlage in Indexpodukte erreichen läßt.

Es gibt aber auch andere Wege das Risiko soweit als möglich zu kontrollieren. Zum Beispiel über Stop-Loss-Aufträge oder die Absicherung mittels Derivaten. Aber das will natürlich genau so gekonnt sein, wie Buffets Stockpicking - da weiß er, was er tut.

Es gibt keine solche Regel und es ist auch Unsinn.

Du solltest deine Informationen etwas kritischer hinterfragen. Wenn jemand z. B. maximal 10.000 € anlegt, führt eine Verteilung auf allzu viele Aktienpositionen dazu, dass die Mindestprovision beim Kauf und Verkauf (je nachdem) einige Prozent beträgt. Das mindert die Chancen gewaltig und vermutlich war das gemeint.

Ich muß nochmal auf Deine Hypothese zurückkommen. Mir ist nicht ganz klar, was Du unter "4-6 Anlagen" verstehst. Sind das

  1. 4-6 Aktien von Siemens,

  2. Aktien von 4-6 verschiedenen Firmen,

  3. Anleihen mit 4-6 verschiedenen Restlaufzeiten,

  4. Anlagen in 4-6 verschiedenen Anlageklassen (z. B. Anleihen, Aktien, Immobilien, Fonds, Rohstoffe und Devisen) oder

  5. etwas ganz anderes?

Daher wäre eine Erläuterung Deiner Hypothese hilfreich. Auch, wo Du dies genau gelesen hast.

Sind die Anwaltskosten in Ordnung??

Hallo zusammen,

ich habe folgende Frage zu meinen Anwaltskosten und wollte fragen, ob diese Kosten so wirklich in Ordnung sind. Es gfeht um folgendes:

Ich habe im April einen Mietvertrag ab 01. 05. unterschrieben. Der Vermieter erlaubte mir, bereits im April vor meinem Einzug Renovierungsarbeiten in der Wohnung durchzuführen. Hierbei entdeckte ich dann mehr oder weniger, dass die Wohnung an machen Stellen hinter der Tapete komplett verschimmelt ist. Durch einen ZUfall kam ich in Kontakt mit mehreren Vormietern und diese bestätigten mir, dass Schimmel schon immer ein Problem in der Wohnung war und der Vermieter auch Kenntnis davon hat. Gesagt hat er mir bei der Wohnungsbesichtigung nichts und auch die besagte Wand mit dem Schimmel war frisch gestrichen, was mir aber zunächst nicht verdächtig vorkam, da der Kontakt zu den Vermietern erst später entstanden ist.

Naja jedenfalls habe ich daraufhin einen Anwalt eingeschaltet, der für mich den bereits unterschriebenen Mietvertrag angefochten hat wegen arglistiger Täuschung durch den Vermieter. Gleichzeitig hat er die Wohnung sicherheitshalber fristgerecht gekündigt.

Jetzt bekam ich die Rechnung und war ein wenig geschockt. Ich habe mich einmal beim Anwalt beraten lassen was ca. 20 min gedauert hat und er hat anschließend das Schreiben mit der Anfechtung an den Vermieter geschickt. Kostenpunkt insgesamt dafür: knapp 420€.

Ich weiß, dass die Berechnungsgrundlage der Gegenstandswert ist, allerdings wurde bei der Erstellung der Rechnung als Grundlage die monatliche Kaltmiete (280€) für ein ganzes Jahr berechnet, also 12 x 280€ = 3360,00€. 20 Euro zusätzlich für Telekommunikation( was ja einleuchtend ist).

Warum geht es hier um einen Streitwert für eine ganze Jahresmiete? Ich habe keine Klausel in meinem Mietvertrag, in der eine Mindestmietdauer von 1 Jahr angegeben ist. Dürfte dann der Streitwert nicht maximal 3 x 280€ ,also insgesamt 860,00€ betragen?

Für Antworten wäre ich dankbar,

Gruß, Siggi

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