Warum sollte man sein Anlageportfolio nicht zu sehr diversifizieren?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Diversifikation ist unsystematische Risikokontrolle (wenn sie nicht nach Markowitz durchgeführt wird - vgl. moderne Portfoliotheorie).

Buffetts Haltung hat auch nichts mit der Portfoliogröße des durchschnittlichen Privatanlegers zu tun, sondern damit, daß Diversifikation, wenn man sie übertreibt - nicht nur das Risiko, sondern auch die erreichbare Rendite schrumpfen läßt.

Das allgemeine Risiko bei Krisen, wie der gerade vergangenen, mit seinem Depot abzustürzen, wird dadurch noch nicht mal völlig eliminiert. Die Flut hebt alle Boote, sagt man, bei Ebbe ist es umgekehrt.

Buffets Meinung ist, wenn man Geld für einen siebten Titel im Depot hat, sollte man dieses lieber in einen der anderen 6 Titel stecken.

Ob nun 5,6 oder 7 die sinnvolle Grenze darstellen, das wesentliche für den erfolgreichen Investor ist der Umgang mit dem Risiko.

Die Mehrzahl versucht diesem Risiko mittels Diversifikation aus dem Weg zu gehen und erreicht dabei dann eine Rendite, die sich auch mit der Anlage in Indexpodukte erreichen läßt.

Es gibt aber auch andere Wege das Risiko soweit als möglich zu kontrollieren. Zum Beispiel über Stop-Loss-Aufträge oder die Absicherung mittels Derivaten. Aber das will natürlich genau so gekonnt sein, wie Buffets Stockpicking - da weiß er, was er tut.

Es gibt keine solche Regel und es ist auch Unsinn.

Du solltest deine Informationen etwas kritischer hinterfragen. Wenn jemand z. B. maximal 10.000 € anlegt, führt eine Verteilung auf allzu viele Aktienpositionen dazu, dass die Mindestprovision beim Kauf und Verkauf (je nachdem) einige Prozent beträgt. Das mindert die Chancen gewaltig und vermutlich war das gemeint.

Ich muß nochmal auf Deine Hypothese zurückkommen. Mir ist nicht ganz klar, was Du unter "4-6 Anlagen" verstehst. Sind das

  1. 4-6 Aktien von Siemens,

  2. Aktien von 4-6 verschiedenen Firmen,

  3. Anleihen mit 4-6 verschiedenen Restlaufzeiten,

  4. Anlagen in 4-6 verschiedenen Anlageklassen (z. B. Anleihen, Aktien, Immobilien, Fonds, Rohstoffe und Devisen) oder

  5. etwas ganz anderes?

Daher wäre eine Erläuterung Deiner Hypothese hilfreich. Auch, wo Du dies genau gelesen hast.

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