Warum sind die letzten Arbeitsjahre vor der Rente die wichtigsten?

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6 Antworten

Deine Kollegin erzählt ein altes Märchen, das denken nur viele Leute, daß die letzten Arbeitsjahr in der Rente besonders wichtig sind, stimmt nicht. Jedes Jahr ist wichtig, denn die Rentenpunkte werden addiert, wie Du schreibst.

Es ist auch so wie Du bereits dachtest, die Höhe der Rente hängt maßgeblich von den angesammelten Entgeltpunkten ab. Wahrscheinlich hat sich die geschilderte Ansicht deshalb verfestigt weil die allermeisten Arbeitnehmer am Ende ihres Berufslebens die höchsten Entgeltgruppen ihres Lebens erreicht haben und somit in der Summe in den letzten Arbeitsjahren vor der Rente die meisten Entgeltpunkte ansammeln konnten.

Bei der Zusatzrente des öffentlichen Dienstes (VBL) waren früher die letzten Jahre sehr wichtig, denn danach wurde die Höhe dieser Zusatzrente ermittelt.

Bei der gesetzlichen Altersrente sind sie nicht wichtiger als alle anderen Jahre auch.

Es wird jeweils berechnet, wieviel der Betreffende pro Jahr im Vergleich zum Durchschnitt aller Versicherten erarbeitet hat.

vielleicht hält das gerücht sich deshalb, weil ja bei BEAMTEN-PENSIONEN tatsächlich die pension nach den letzten zwei arbeitsjahren berechnet wird. erst neulich hab ich von einem urteil gelesen, das es NICHT rechtens sei, die letzten DREI jahre als berechnungsraum zu nehmen (und somit die pensionen wahrscheinlich für zukünftige pensionäre zu senken), weil das ja den beamten bei eintritt in den staatsdienst so versichert wurde. andererseits habe ich 63jährige noch arbeitende kollegen, denen wurde im alten von 14 mal versichert, sie könnten nach 45 beitragsjahren ohne abzug in rente gehen. vielleicht sollte man das recht für beamte und rentenbeitragszahler mal anpassen , den wie meine verbeamtete schwester mit erzählt, kann sie nach 45 jahren arbeit - anders als ich - nach wie vor aufhören, auch ist ihre pension dann ca.70 des letzten gehaltes, während meine rente von verprochenen 70 prozent auf dann fast 40 abgesenkt sein wird ...

Versicherungsmathematisch ist ein Euro Rentenbeitrag eines 30 jährigen mehr wert als eines 60 jährigen.

Da die DRV nicht kapitalgedeckt arbeitet, werden , wie wodie richtig angemerkt hat, nach einem anderen System die Anwartschaften berechnet.

Wichtig an den letzten Arbeitsjahren ist das Alter beim Renteneintritt, geht man vorab in Rente gibt es nämlich Abschläge bei der Rente.

Seltsam das diese Gerüchte immer wieder im Umlauf sind. Da hast du eine falsche Auskunft bekomen, jedes Jahr zählt gleich, egal ob am Anfang in der Mitte oder am Ende des Berufslebens. Es zählen rein die Entgeldspunkte und die richten sich nach der Höhe der Beiträge

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