Warum nehmen manche Händler eine Gebühr bei Kreditkartenzahlung?

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6 Antworten

Es kommt tatsächlich auf das Kreditkartenunternehmen an. Bei Zahlungen mit der Mastercard darf der Händler einen Aufschlag berechnen. Bei der Visacard nicht. Der Händler hat einen Vertrag abgeschlossen, Kreditkartenzahlungen zu akzeptieren. Somit muss er sich auch den Regelungen unterwerfen, die damit einher gehen. Und die sagen ganz klar: Bei Zahlungen mit der Visacard sind keine Aufschläge zulässig.

Bei Kreditkartenzahlungen hat der Händler viele Vorteile. Ihm werden die Umsätze garantiert, da weitaus mehr Prüfvorgänge bei einer Zahlung stattfinden, als mit der Bankkarte. Ein höherer Aufwand und mehr Rechtssicherheit bedeutet aber auch, dass hier ein höheres Entgeld berechnet wird.

Da jeder Händler selbst entscheiden kann, welche Zahlungsweisen er akzeptiert, kann er sich ja auch gegen Kreditkartenzahlungen entscheiden. Aber einen Service anbieten, den er zusätzlich bepreist, ist nicht akzeptabel. Deutschland wird in dieser Hinsicht immer mehr zur Insel, da in den meisten Ländern dieser Erde die Kreditkarte ein völlig normales Zahlungsmittel darstellt. Nur hier nicht. Geiz ist geil!

Wenn vom Kunden keine extra Gebühr verlangt wird, sind die Kosten, die der Händler wegen der Kreditkarte hat (oft zwischen 3 - 5 % vom Preis), meist schon in den Preise einkalkuliert. Auch wenn es nicht zulässig ist, kann ich Händler verstehen, die Gebühren bei Zahlung verlangen. So zahlen nur die Kunden für den Service, mit Kreditkarte zu zahlen, die es tatsächlich dann auch tun wollen. Der Vorteil für den Händler, wenn er es auf alle Produkte umlegt ohne eine extra Gebühr zu nehmen, ist natürlich, dass er eine größere Marge erreicht. Andererseits sind evtl. seine Preise höher und er ist weniger wettbewerbsfähig.

DEr interessanteste Einsatz von Kreditkarte und Cashkarte ist doch der, wenn man erst die Kreditkarte zückt und dait nach einem Rabatt fragt, wenn man cash bezahlt.

Wegen der Gebühr sind viele Händler leidensfähig und freuen sich dann über Bargeld, oder Cashkarte, weil sie das Geld sofort haben.

Ach so, die Gebühr ist nach den Staturen der Kreditkartenunternhmen eigentlich nciht zulässig, wenn überhaupt nur bei kleinen Beträgen. Wenn Du den Händler der Kreditkartengesellschaft meldest, kann er Probleme bekommen.

weil der Händler auch an die Kreditkartengesellschaft Gebühr bezahlen muß. Viele Geschäfte bieten deshalb ja auch keine Digitspunkte oder Treuepunkte an, wenn man mit Kreditkarte bezahlt, weil sie sowieso schon einen Abschlag in Kauf nehmen müssen, für den Service, Kreditkartenzahlungen anbieten zu dürfen. Mir ist es aber noch nie passiert, daß ich diese Gebühr auferlegt bekommen hätte.

dafür hast Du aber den Vorteil, daß Zahlungen mit der Kreditkarte nur einmal monatlich vom Konto belastet werden. Ist Dein Konto bereits überzogen, kann das günstiger sein, als Überziehungszinsen für den getätigten Umsatz zu bezahlen. Bei der Zahlung per ec-Karte ist die Abbuchungen ja manchmal sogar taggleich auf dem Kontoauszug zu sehen.

Der Händler darf auch auf die Kreditkartenbezahlung einen Obulus leisten, weis nur net ob der jetzt Umsatzabhängig ist oder ob das eine feste Summe ist. Deshalb gibt es manchmal bei den freien Tankstellen keine Möglichkeit mit der Kreditkarte zu zahlen. Sondern nur EC oder Bar. Da ist der Preis so knallhart kalkuliert,dass kein Spielraum mehr für Gebühren da ist.

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