Warum muss man in der Regel bei einer Steuerhinterziehung in den Knast?

2 Antworten

wfwbinder Wenn Sie sagen "Er wird zu Knast verurteilt. Betrieb kaputt, 10 Leute sitzen auf der Straße", wollen Sie damit andeuten, es ist besser, seine Straftat zu dulden? Das heißt, wer einen Betrieb mit 10 Leuten hat, sollte Ihrer Meinung nach steuerlich tun dürfen, was er/sie will, der Betrieb ist dafür eine Art Blankoscheck? Das kann nicht sein!

Der Handwerksmeister macht Selbstanzeige, zahlt seine Steuerschuld und kommt nicht in den Knast. Ist doch die beste Lösung :-)

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

In der Regel muss man bei Steuerhinterziehung nciht in den Knast.

Im Verhältnis zu den tausenden kleinen und größeren Steuerverkürzungen, müssen jedes Jahr nur sehr sehr wenige Steuerhinterzieher ins Gefängnis.

Nur bei Hinterziehung von größeren Beträgen werden Haftstrafen ausgesprochen. Da die meisnten auch noch auf Bewährung.

Nur bei 1 Mio. und mehr besteht (keine Vorstrafen vorausgesetzt) eine große GEfahr einer unbedingten Haftstrafe. Dann eventuell noch abhängig von der kriminellen Energie udn weiteren Straftaten. Wurden z. B. Belege, oder Unterlagen gefälscht.

Es bleibt aber auch die Frage, ist es sinnvoll Steuerhintezieher in den Knast zu stecken.

  • Hast Du Angst, das Dir im Dunkeln ein Steuerhinterzieher begegnet, oder ein Körperverletzer?

  • stell Dir vor ein Handwerksmeister hat über mehrere Jahre 1 Mio. in die Schweiz gebracht und nicht versteuert. Er wird zu Knast verurteilt. Betrieb kaputt, 10 Leute sitzen auf der Straße, seine Familei muss nach der steuernachzahlung eventuell von ALG II leben.

  • stell Dir dagegen vor der gleihe Handwerksmeister kommt nciht in den Knast, zahlt in Zukunft pünktlich seine Steuern (und natürlich die anderen nach), der Betrieb udn die Arbeitsplätze bleiben.

Welche der beiden Lösungen ist sinnvoller?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

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