Warum muss ich von meiner Witwenpansion,Versorgungsausgleich zahlen?

2 Antworten

So wie Du es beschreibst, kann ich es auch nicht verstehen.

Versorgungsausgleich wird vorgenommen anlässlich einer Scheidung, wenn einer der Ehegatten während der Ehe höhere Altersversorgungsansprüche angesammelt hat als der Ehegatte.

Das wird dann ausgeglichen und dem einen Renten-/Pensionskonto entnommen und dem des anderen gutgeschrieben.

Wenn also ein Ehegatte verstirbt, ist nur zu prüfen, ob dem überlebenden eine Witwen-/Witwerrente zusteht. Aber mit Versorgungsausgleich haben Eheleute ohne Scheidung nichts zu tun.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Von meinem Mann die geschiedene Frau ist verstorben.Nun ist mein Mann auch gestorben muss ich jetzt von meiner Witwenpension weiter den Versorgungsausgleich zahlen?

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@NingNong

Ich verstehe es nicht. DEin Mann hat von seinem Pensionskonto an seine Exfrau abgeben müssen.

Aber er hat doch nicht laufend gezahlt? Von seinem Pensionskonto ist mal irgendetwas abgebucht worden, damit war die Sache erledigt.

Du wirst Deine Witwenversorgung bekommen und davon garantiert nichts für eine verstorbene Exehefrau Deines verstorbenen Mannes zahlen müssen.

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@wfwbinder

Mein Mann hat den Versorgungsausgleich bis zu senem Tot bezahlt.Wir waren 31 Jahre verheiratet und nun soll ich 60 Prozent von meiner Pension an die Verstorbene Exfrau zahlen.Bin damit überfordert,werde mir doch ein Anwalt nehmen.

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Ich verstehe es aber:

Solange der Versorgungsausgleich nicht durch das Familiengericht aufgehoben wird, ist er weiter zu beachten.

Ob der Versorgungsausgleich aufgehoben werden kann, ist anhand der kargen Angaben nicht zu beurteilen.

Was Dir jetzt helfen kann ist nicht Jammern und Wehklagen, sondern die Beratung durch einen auf das Familienrecht spezialisierten Rechtsanwalt.

Ob man dafür wirklich einen Anwalt braucht? Mir persönlich würde es reichen, z.B. diesen Artikel zu lesen.

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.scheidung-online.de/scheidungsverfahren/versorgungsausgleich/versorgungsausgleich-tod-des-ausgleichsberechtigten/&ved=2ahUKEwiZxaa4g4bfAhUEbFAKHSrPCz8QFjAAegQIAxAB&usg=AOvVaw0xjb3yJfjylkWgp2KtDLN3

Wonach übrigens nicht das Familiengericht zuständig wäre, sondern der Versorgungsträger.

Alternativ zum Anwalt wäre der VdK evtl. auch eine kostengünstige Möglichkeit.

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@Andri123

Es gibt auch Leute die eine Gehirn-OP an sich selber durchführen. Sparen kann man damit auf jeden Fall.

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@Privatier59

Ja, für die Fragestellerin wäre vermutlich eine Beratung besser.

Ich selbst kann aus dem verlinkten Artikel klare Voraussetzungen herauslesen, aber ich hätte auch die Frage anders formuliert...

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