Warum ist ein Neukunde (Oma mit 90 Jahren) mit 90.000€ für die Volksbank uninteressant?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mal offen gefragt: Was will die Bank der alten Dame denn verkaufen können ohne sich schadensersatzpflichtig zu machen? 

Fonds sind in allen denkbaren Formen schon wegen des von der Volksbank mit Sicherheit voll erhobenen Ausgabeaufschlags mittel- und langfristig orientiert, scheiden also aus.

Noch weniger geeignet sind die so provisionsträchtigen geschlossenen Fonds und von Aktien will die Oma ohnehin nichts wissen.

Bleibt das Kontensparen und das ist dank Negativzins ein Zuschussgeschäft.

100 % Zustimmung. Die Bank ist in der gleichen Situation, als würde zu mir einer kommen und sagen: "machen Sie mir bitte den Jahresabschluss kostenlos und geben Sie mir das Fahrgeld zum Unterzeichnungetermin noch dazu."

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... und für ein Immobiliendarlehn ist die Oma viel zu alt!

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Für wie blöd hältst Du Oma denn? Dass sie das Geld nicht mehr für sich selbst anlegt, weiß sie doch selber. Und die letzte Währungsreform hat sie auch noch erlebt.

Ein guter Bankberater wird Oma auf ihre Enkel und Urenkel ansprechen und ihr für diese einen guten Aktien- oder einen flexiblen Mischfonds empfehlen.

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@NasiGoreng

Ja, ja, Nasengoreng. Da spricht der Provisionshai. Was geht Oma denn an, was Enkel und Urenkel wollen und die wollen mit dem Schrott der ihr angedreht worden ist eh nix anfangen wollen.

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Danke für den Stern!

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Du hast die Antwort von P59 gelesen.

Die logische Frage lautet dann ja: Was macht man also in dieser Situation?

Bin für Vorschläge offen.

Wieso Du ? Ich denke es geht um "eine Oma" ?

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@tommy06

Fonds mit Risikoklasse 1??? Also Fonds mit Staatsanleihen mit bester Bonität??? Also die mit Minusrendite? Und dafür noch Depot-, Abschluss- u. Managementgebühren zahlen? Wo ist der Sinn, außer für den Vermittler?

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Auf Fonds spezialisierte Vermögensverwalter, die auch kleine Kunden betreuen (der Schreiber ist Vorstand von so einem) haben auch damit keine Probleme.

Mit Risikoklasse 1 anlegen macht weniger Spaß als sonst aber je älter, um so mehr sind die Fragen, ob laufend was gebraucht oder für die Erben angelegt wird. Dazu kommt, ob sie wirklich so risikoavers ist, wie man erwarten würde.

Themen sind dann Immobilienfonds und anderes, das wenn man den Ausgabeaufschlag nicht zu 100 % rabattiert, uninteressant ist.

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Wieso "die Banken" ?? Ich denke die Postbank hat die Dame als Kundin angenommen? Ich liebe diese Verallgemeinerungen ......

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