Warum ist ein Bausparvertrag nicht sinnvoll?

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Du bindest Dein Kapital frühzeitig in eine bestimmte Anlageform. Wenn Du Förderung in Anspruch nimmst oder das Darlehn willst ist die Mittelverwendung festgelegt.

Das Darlehn it zwar bilig vom Zins, muss aber hoch getilgt werden (meist in ca. 10 Jahren) udn belastet die Liquidität.

Daher würde ich einem Mandanten z. B. zum Bausparen zur Hausfinanzierung weniger raten. eher Jemandem der ein bezahltes (fast bezahltes) Haus hat, aber z. B. weiss, das in 6-10 Jahren eine Neue Heizung, ein neues Dach, oder Sonstige Sanierungen kommen. Für diese Zwecke halte ich es für ganz gut. Man ist schnell wieder fertig und die summen sind nciht so hoch.

Baugeld bekomme ich heut für ca. 4 % + Tilgung, als für 5-6 % pro Jahr von deer Schuldsumme.

Die Annuität der meisten Bausspardarlehn ist 7,2 % von der Vertragssumme, was bezogen auf das reine Darlehn also noch mehr ist. Wohlbemerkt, mit einem hohen tilgungsanteil.

Die Antwort von wfwbinder muß ich noch um weitere Kritikpunkte ergänzen:

Die Ansparphase von 7 und mehr Jahren für mindestens 40 % der Bausparsumme ist sehr lang, bietet einen sehr mickrigen Guthabenzins (der kaum zu Buche schlägt und dennoch zu versteuern ist) und endet mit einer Bewertungsziffer zu einem intransparenten und unsicheren (sprich unkalkulierbaren) Zuteilungszeitpunkt.

Mit einem BSV als alleinigen Finanzierungsbaustein ist kaum ein Immobilienwunsch zu erfüllen, sondern es bedarf neben dem Bausparguthaben und weiterem Eigenkapital meistens einer additionellen konventionellen Finanzierung. Diese kostet beim heutigen Zinsniveau sensationell wenig. Vielleicht ist das Zinsniveau zum Zuteilungszeitpunkt in 7 oder mehr Jahren aber so hoch, dass die konventionelle Zusatzfinanzierung so teuer ist, dass der Haushalt nicht mehr genügend Liquidität für die Bedienung des BSV mehr hätte. Das wären dann verlorene 7+ Jahre gewesen. Abgesehen davon, dass die Hauspreise in 7+ Jahren wahrscheinlich (wesentlich) höher als die heutigen sind.

Einen Bausparvertag sollte man wirklich nur abschließen, wenn man bauen oder renovieren will. Aber auch hier gibt es besser Alternativen. Wenn du einmal Eigenheim erwerben willst, ist Wohnriester eine Möglichkeit. Übrigens die Guthabenverzinsung von BSV sind absolut schlecht.

Bausparvertrag AGB Wüstenrot §15 Abs. 2 b Falsch beraten?

Hallo

angenommen, Person A hat einen Bausparvertrag abgeschlossen, um später (in 10-20 Jahren) nötige Reparaturen oder Umbauten am momentanen Neubau bezahlen zu können. Jetzt steht folgendes In den AGBs der Wüstenrot: §15 Abs 2 b


2 Die Bausparkasse ist berechtigt, einen Bausparvertrag vor Auszahlung des Bauspardarlehens zu kündigen, wenn

(a) der Bausparer einer schriftlichen Aufforderung der Bausparkasse nicht zur Nachzahlung von Regelsparbeiträgen (§2 Abs. 3) nicht rechtzeitig und in voller Höhe nachgekommen ist oder

(b) seit dem 1. des Monats, in dem der Bausparvertrag abgeschlossen wurde, mindestens 15 Jahre vergangen sind.


Laut Vertreter habe er in seinen 25 Jahren noch nie erlebt, dass die Bausparkasse einen Vertrag kündigt und dies sei sowieso kein Problem, auch wenn das Darlehen erst in 20 Jahren genomen wird.

Ich interpretiere die AGBs folgendermassen:

Person A wollte sich den günstigen Zinssatz sichern (1,6%) da bei einem Haus öfters mal Reparaturen / Umbauten nötig sind und momentan die Zinsen doch recht günstig sind. Wenn Person A das Darlehen erst nach 15 Jahren in Anspruch nehmen möchte, oder aufgrund von sparpausen, der Bausparvertrag nicht früher Zuteilungsreif wäre, Könnte Person A unter Umständen Pech haben und die BSk Kündigt den Vertrag, weil die Zinsen zu dem Zeitpunkt zb bei 10% liegen und sie de günstigen Zinssatz nicht vergeben möchte.

wie seht ihr das?

danke für eure Meinungen

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Zukünftige Anschlussfinanzierung für Eigentumswohnung bei älteren Eigentümern?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zu eine Immobilienfinanzierung. Und zwar geht es um folgendes:

Eine Eigentumswohnung im Wert von rund 250.000 EUR wurde im Jahr 2013 durch ein älteres Ehepaar, (Er: Pensionär, aktuell 75 Jahre alt; Sie: Beamtin, aktuell 61 Jahre alt) gekauft und voll finanziert. Und per Annuitätendarlehen (150.000) und Hypothekendarlehen mit Endfälligkeit (Gegenfinanzierung durch Bausparvertrag, 100.000 EUR). Die Zinsbindungfrist des Annuitätendarlehen endet 2023. Hier sind dann noch ca. 100.000 EUR offen. Der Bausparvertrag löst zu dem Zeitpunkt das Hypothekendarlehen ab, hier ist also nichts zu tun.

Nun hat die Bank zum jetzigen Zeitpunkt einen Bausparvertrag (0,1 % Verzinsung in der Ansparphase, danach 2,7% eff. Jahreszins in der Darlehensphase, 1% Abschlussgebühr) über 50.000 EUR oder 100.000 EUR angeboten, der dann in 2023 zuteilungsreif ist und somit eine direkt Anschlussfinanzierung darstellt.

Nun ist die Frage, ob dieses aus eurer Sicht sinnvoll ist. Meine erste Einschätzung war hier: Alles Blödsinn, Bausparen macht im aktuellen Zinsumfeld keinen Sinn. Die Bank will nur Abschlussprovision kassieren.

Die Sache ist nur, dass 2017 beide natürlich noch etwas älter geworden sind und es für sie vermutlich aufgrund des Alters immer schwieriger werden wird, eine Anschlussfinanzierung zu erhalten, die zumindest einen einigermaßenen Zinssatz bietet. Oder wie seht ihr das? Ziel für die beiden ist es übrigens nicht, die Wohnung unbedingt noch abzubezahlen. Die zusätzliche Belastung für den 50.000 EUR Bausparer ist wohl zu stemmen, für den 100.000 EUR aber schon sehr grenzwertig (vor allem, wenn er vor 2023 sterben würde). Daher würde vermutlich maximal der 50.000 EUR in Frage kommen.

Danke für eure Einschätzungen!

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Baufinanzierung: Annuitätendarlehen gegen Anuitäten inkl. endfälliges Darlehen mit Bausparen

Guten Tag,

ich habe gerade ein Problem bei dem ich Verzweifele ich habe mich schon beraten lassen und habe zwei Möglichkeiten meine Eigentumswohnung zu finanzieren. Natürlich möchte ich die für mich kostengünstigste Variante nehmen. Ich bräuchte die Entscheidungshilfe zwischen folgenden beiden Möglichkeiten:

Zu erstmal die Gegebenheiten: Eigentumswohnung kosten: 127T€ zuzüglich ca. 10,5% Gebühren abzüglich meines EK muss ich noch 118T€ Finanzieren. Ich möchte maximal Monatlich 650€ ausgeben.

  1. Angebot ist von der L-BANK ergänzungsdarlehen mit effektiv Zins von 3,47%(25Jahre fest) und einer festgeschriebenen Laufzeit von 25 jahren Tilgungsrate ist Jährlich auch festgeschrieben auf 2,70% und Sondertilgungs Möglichkeit von 4%. ( Rate müsste dann 585,47€ sein oder?) Die 65€ Monatlichen Spielraum könnte ich hier Jährlich als Sondertilgung über 1020€ einzahlen. Dies verkürzt die Laufzeit.

  2. Angebot ist von der Volksbank in Kombination mit der Schwäbisch Hall und zwar wie folgt ein Kombi Produkt:

    2.1 Ein Annuitätendarlehen über 42000€ dieses wird effektiv mit 2,89% verzinst und festgeschrieben auf 10 Jahren Monatlich mit maximal 155€ Tilgen und ich müsste die Rest schuld nach 10 Jahren umschulden auf das Risiko hin welcher Zinssatz dann aktuell ist.

    2.2 Der Restbetrag würde auf ein End fälliges Darlehen fallen, dieses beläuft sich auf 78T€ und ist mit einem effektiv Zins von 2,58% hinterlegt auf 10 jahre anschliessend wird es von einem Bausparvertrag abgelöst der auch mit 2,58% effektivZins läuft und für 9 1/2 Jahre läuft hierfür muss ich die ersten 10 Jahre an Rate damit er dann zuteilungsreif ist 495€ zahlen dies ist inklusive die Zinsen auf das Endfällige Darlehen und wird dann nach 10 Jahren natürlich weniger. Der Bausparvertrag ist leider nur mit 0,25% Verzinst und ich muss natürlich 1% Abschlussgebühr zahlen allerdings keine weiteren versteckten kosten ( Kontogebühren etc.)

Ich weis das ich beim End fälligen Darlehen für die ersten 10 Jahren fest auf die 78T€ die vollen 2,58% Zinsen zahle und die Bausparsumme auch nur mit 0,25% Zinsen verzinst ist. Allerdings habe ich einen wesentlich geringeren Zins gegenüber den 3,48%.

Kann mir jemand bei der Berechnung helfen ich komme mit Excel und Online Rechnern einfach nicht darauf was günstiger ist Momentan bin ich der Meinung die Alternative 2 ist günstiger selbst wenn ich in 10 Jahren die Rest Summe des Annuitätendarlehen bei 2.1 auf 4,5% Zinsen umschulden müsste. Kann das Stimmen? Bin wirklich über jeden Tip Dankbar. Der meiner kleinen Familie helfen könnte

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Fondsgebundener Rentenversicherung als Azubi

Hallo Leute,

ich bin 22 Jahre alt und noch Azubi. Zurzeit habe ich nichts angespart und habe auch keine Verträge abgeschlossen, außer den Sunshin ticket und ein Handyvertrag, wo ich unzufrieden bin.

Vom Typ her bin ich sehr unsicher und hab solche Sachen wie Bausparvertrag und Riesterrente weggelassen. Aber ich möchte was abschließen, wo ich einfach Geld zur Seite lege, für Probleme oder ein Eigenheim. Bausparen lohnt sich zurzeit kaum und ich hab dem Bankberater so richtig nicht getraut, weil die immer die gleiche Masche abziehn.

Deshalb bin ich zu Telis zu einem Finanzberater. Er hat mich gut Beraten und als 1. empfohlen eine Berufsunfähigkeit abzuschließen. Das hab ich auch gemacht und hab auch ein gutes Gefühl. Das 2. war eine Fondsgebundener Riesterrente. Ich hab es auch abgeschlossen, weil man die staatlichen Förderungen kriegt und weil ich etwas bei seite haben möchte. Wie er mich Beraten hat kann man es auch für die eigene Vier Wände nutzen, man kann es aber nicht vermieten. UND genau da hab ich irgendwie ein schlechtes Gefühl. Am anfangs war ich zufrieden aber jetzt wo ich recherchiere, les ich die ganze Zeit, die Abschlussgebühren sind hoch und die Verwaltungskosten, das es sehr teuer werden kann usw. Ich will nur wissen hab ich das Richtige getan, wo ich später wirklich profitieren kann und nicht erstmal verarscht werde?. >,< Zurzeit kann man wirklich niemanden trauen. Deshalb will ich wissen was ihr meint? Anstatt jemanden zu Fragen wo ans Geschäft und Provision denkt.

Mfg

Gelend

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