Warum hat man bei einer Fondschließung kein Mitspracherecht und muss Nachteile in Kauf nehmen?

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Anleger haben im Falle einer Fondsschließung meist zwei Möglichkeiten: Sie können ihre Anteile verkaufen oder umtauschen. Wer direkt bei der Fondsgesellschaft gekauft hat, bekommt oft einen kostenlosen Umtausch in einen anderen Fonds der Gesellschaft angeboten. Hausbanken, Discountbroker oder Direktbanken verlangen dagegen vor einem Fondswechsel oft erneut den Ausgabeaufschlag. Wichtig für Anleger ist jedoch, dass sie beim Tausch in einen anderen Fonds ihr Anlageziel nicht aus den Augen verlieren. Wer seine Fondsanteile nicht tauschen möchte, muss sie verkaufen - und zwar so schnell wie möglich. Grund: Die Verwaltungskosten eines Fonds verteilen sich zum Ende der Laufzeit auf wenige Fondsbesitzer. Das drückt auf den Rücknahmepreis.

Welche Nachteile? Bei einer endgültigen Schließung wird das Fondvermögen auf die Anteile aufgeteilt und ausgezahlt. Wo liegt das Problem? Ist doch genau der Wert der auch am Tag vorher als Rücknahmepreis veröffentlicht wurde.
Und jeder Anleger kann sich für sein Geld eine neue Verwendung suchen.

Meinungen und Erfahrungen zu folgenden Fonds DWS Top Dividende, FvS Multiple Opp, Grundbesitz Euro

Ich war diese Woche in Regensburg zu einer Informationsveranstaltung - keine Verkaufsveranstaltung einer deutschlandweiten Vermögensverwaltungs AG.

Unter anderem wurde die Eurokrise thematisiert mit Ausblicken in die Zukunft sowie wie man sich in der jetzigen Situation als Anlege positionieren könnte. Von Sparbüchern , Tagesgeldkonten wurde eher abgeraten ( wegen der Inflation ). Wenn Tagesgeld dann nur aufgrund der Liquidität ( 3-5 Monatsgehälter). Diese besitze ich und habe auch ansonsten mein Leben gut abgesichert ( Berufsunfähigkeit, Rente etc ). Das ist auch alles soweit gut und das ganze habe ich natürlich nicht alleine gemacht sondern habe mich dazu kompetent unabhängig durch Makler beraten lassen worauf er mir individuell was auf mich zugeschnitten hat.

Aber zum Thema:

Jedenfalls wurden auf diesem Infoabend einige Fonds angesprochen und erläutert. Im Immobilienbereich war dies der Grundbesitz Europa, dann ein Mischfonds Flossbach von Stoch Multiple Oppertunities sowie der DWS Top Dividende.

Meine Frage ist nun, was man von den eben genannten Produkten wirklich halten kann.

habt ihr Meinungen, Erfahrungen zu diesen Fonds und was spricht für ein Investment und was dagegen. Ich habe vor per Sparplan in Fonds zu investieren und werde mir natürlich unabhängig von hier noch kompetente Hilfe einholen bevor ich in diesem Bereich etwas machen werde. Geht ja schließlich um Geld .

Der Grundbesitz Europa wurde als sehr sichere Anlage beschrieben. Ein Fonds der seit 40 Jahren ausschließlich positive Renditen erzielt hat mit einem guten Managment. Für den konservativen Anleger gedacht.

Der FvS Fonds für einen ausgewogenen Anleger - Auch hier würde ich mich über Einschätzungen sehr freuen.

Der DWS Top Dividende soll attraktiv sein aufgrund seiner Dividendenstrategie. Er schüttet jährlich 3-4,5 Prozent an seine Anleger aus und man kann zusätzlich von Kurssteigerungen profitieren.

Gibt es bessere Alternativen zu diesen Fonds? Die Produkte wurden so beschrieben, dass sie sich in schwierigen Zeiten gut behaupten könnten. Der Referent geht davon aus, dass die Inflationsrate steigen wird und das Zinsniveau jedoch niedrig bleibt.

Weiterhin sind die der Meinung, dass es im Moment interessant wäre sich um eine eigene Immobilie zu informieren.

Ich danke im Vorraus für hoffentlich zahlreiche und informative, konstruktive Antworten

Evt könnt ihr ja die Umfrage beantworten. In welchen Fonds würdet ihr am ehesten investieren? und warum?

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Bei Depotbeständen vor dem 01.01.2009 Kursgewinne steuerfrei?

Habe mir den von GAFIB zu meiner früheren Fragen eingestellten Link ****http://www.jblaustein.de/finanzen/abgeltungsteuer/abgeltungsteuer_verrechnung.ht...

durchgelesen, der schon einiges verdeutlicht. Noch mal vielen Dank dafür.

Darin ist häufig von Kursgewinnen und deren Behandlung mittels Verrechnungstöpfen die Rede.

Leider wird zu Kursgewinnen von vor dem Stichtag 01.01.2009 angeschafften Anlagen nichts gesagt, von denen ich meine, dass sie wegen Bestandsschutz steuerfrei sind, oder?

Gibt es auch Kursgewinne, z. B. bei Investmentfonds, die sich während des Besitzes der Anlage ergeben, also nicht erst bei deren Verkauf und greift hierbei auch der Bestandsschutz?

Thema Depotübertragung:

Zur Feststellung von Kursgewinnen, oder -Verlusten, muß nach meinem Verständnis ein Vergleich zwischen Kauf- und Verkaufspreis erfolgen. Vor einigen Monaten habe ich mein Depot von der Ursprungsbank (damit meine ich die Bank, über die ich auch alle Anlagen kaufte) zu einer anderen übertragen, mit der Maßgabe, auch die Verrechnungstöpfe zu übertragen. Die neue Bank schickte mir eine Kopie der Übertragungsliste, in der aber keine Anschaffungswerte stehen. Also wie soll die neue Depotbank Kursgewinne ermitteln?

Da auch die Datumsangaben für alle angeschafften Anlagen nicht mit den tatsächlichen übereinstimmen, kann ja auch hierüber kein echter Anschaffungswert festgestellt werden.

Bei einem Papier hat die neue Depotbank einige hundert Euro Abgeltungssteuer erhoben, weil das Geschäftsdatum fälschlich nach dem Stichtag 2009 angegeben wurde.

Bei diesem falschen Datum handelt es sich aber um die Verschmelzung mit einem andern Fonds.

Trotzdem meine ich, dass auch in so einem Falle der Bestandschutz greifen müßte, denn in einer Veröffentlichung des Bundesverbandes Investment und Asset Management e.V. steht folgendes hierzu:

„Besitzt der Anleger einen Fonds, der mit einem anderen Fonds verschmolzen wird, erhält er neue Anteile an dem anderen Fonds. Der Fiskus sieht diese "Veräußerung" und "Neuanschaffung" aber nur als steuerneutralen Vorgang, so dass die neuen Anteile in die Rechtsposition der alten Anteile eintreten (sog. "Fußstapfentheorie"). Somit ist es für den Anleger unerheblich, ob der Fonds vor 2009 oder nach 2008 fusioniert wird bzw. wie lange er seine Anteile besessen hat. Veräußert er seine neuen Anteile, ist der Gewinn steuerfrei, sofern er die alten Anteile vor 2009 gekauft hat und seit Kauf mehr als ein Jahr verstrichen ist.“

Auf eine schriftliche Aufforderung der alten Depotbank, die Daten zu berichtigen, hat diese erst gar nicht reagiert, so dass ich derzeit über ein Anrufen des Ombudsmann nachdenke.

Was meint Ihr dazu????

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