Warum haben nicht alle EU Mitglieder den Euro?

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Als der euro eingeführt wurde, hat man festgelegt welche Bedingungen die Länder erfüllen müssen, die den Euro haben wollen. Das sind die sogenannten Maastricht-Kriterien (offiziell: Konvergenzkriterien), weil der Vertrag in Maastricht geschlossen wurde.

Diese sind:

  • eine Inflationsrate von 1,5 % oder weniger

  • eine öffentliche Neuverschuldung von höchstens 3 % des BIP

  • Ein öffentlicher Schuldenstand von höchstens 60 % des BIP.

  • die Währung darf zwei Jahre nicht besonderen Schwankungen gegenüber den Harten Währungen ausgesetzt gewesen sein.

Wenn das erfüllt ist, kann das Land beantragen den Euro zu bekommen.

Vorsteuer bei Leistung für EU-Ausland

Ich bin in Deutschland umsatzsteuerpflichtiger Freiberufler und habe erstmals eine Beratungsleistung für ein Unternehmen (mit USt-Id) im EU-Ausland (Österreich) erbracht. Wie vereinbart möchte ich nun eine Rechnung über Honorar und nachgewiesene Reisekosten stellen. Bei einer Inlandsleistung würde ich also die Gesamtsumme mit 19 % beaufschlagen und mir die Vorsteuer aus den Reisekosten zurückholen. Da hier aber ein B2B-Geschäft mit ausländischem Leistungsort vorliegt, müsste das "Reverse-Charge"-Prinzip greifen und ich eine Rechnung ohne Umsatzsteuer stellen. Was ist aber nun mit der von mir bezahlten Umsatzsteuer zum einen in Deutschland (z.B. Bahn) und zum anderen in Österreich (z.B. Hotel)? Kann ich das eine und/oder das andere als Vorsteuer in Deutschland geltend machen? Für eine fachkundige Auskunft wäre ich dankbar.

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