Warum fördert der Start die private Altersvorsorge?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ne, beschweren sollte man sich da wirklich nicht... Und die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Der Sttat will dass wir uns möglichst früh um die Altersvorsorge kümmern und so früh wie möglich mit dem Sparen fürs Alter beginnen. Damit will der Staat u.a. die Altersarmut vermindern!

Ausserdem sind prvate Bemühungen um diese dinge schon immer, wenn auch nciht so zielgerichtet, wie jetzt, gefördert worden.

Sonderausgabeabzug in der Steuererklärung, Vermögenswirksame leistungen, Sparzulage usw.

Ich habe da so meine ganz eigene Meinung zur Altersvorsorge durch den Staat. Ich glaube nämlich, dass wir vom Staat nichts ohne Hintergedanken geschenkt bekommen. Die Zuschüsse werden doch gezahlt, um später, solltest Du mal hilfsbedürftig werden oder in sogar in ein Heim müssen, dann hast Du (hoffentlich) genug Geld auf der Seite, um Deine Pflege selber zahlen zu können. Wenn nicht, wird die vom Staat bezuschusste Altersvorsorge genommen. Ich will damit nicht sagen, dass ich die Unterstützung durch den Staat schlecht finde. Ich glaube nur nicht an die Selbstlosigkeit unseres Staates.

Riester oder private RV?

Hallo,

ich bin 25 und habe ein jährliches Bruttoeinkommen von 51000€. Davon abgegangen sind bereits meine Beiträge zur bAV (Pensionskasse, ich zahle monatlich 70€ ein, mein Arbeitgeber 140€, ist also durchaus lohnenswert). Ich bin nicht verheiratet, könnte aber durchaus passieren, dass in den nächsten Jahren geheiratet wird. Ob Kinder oder nicht, das wissen wir noch nicht. Mein Mann ist 28 und liegt bei 55000 Brutto/Jahr. Auch er hat eine bAV (150€ Eigenanteil, 30€ AG-Anteil). Die 55000 sind nach Abzug der bAV Beträge.

Warum erzähle ich das alles... Wir haben bald einen Beratungstermin zum Thema Rentenversicherung. Wir möchten noch weiter vorsorgen. Da haben wir zwei Möglichkeiten, Riester-Vertrag oder eine private Altersvorsorge.

Kann man anhand unserer Daten sagen, welche Art der AV besser zu uns passt? Ich habe mal gehört, dass man möglichst alle 3 Säulen der AV ausschöpfen soll, stimmt das? Riester und bAV sind ja der 2. Säule zuzuordnen.

Bei der privaten AV gibt es doch den 12/62 Steuervorteil bei Kapitalauszahlung. Gibt es einen solchen Vorteil auch bei einer Rentenzahlung, also bei Entscheidung gegen Kapitalauszahlung?

Vielen Dank!

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Riester - warum unterschiedliche Rentenhöhe trotz gleicher Beiträge?

Hallo,

ich habe einen Riestervertrag mit Lebensversicherung. Ich achte immer darauf, dass mind. 4% meines Bruttoeinkommens des Vorjahres eingezahlt werden. Für das Jahr, in dem wir Nachwuchs bekommen haben, stehen mir 300 Euro Zuzahlung vom Staat zu. Dementsprechend habe ich meine monatlichen Beiträge um 25 Euro reduziert. Dadurch verringerte sich meine garantierte Rente um ca. 30 Euro. Warum?! Die jährliche Einzahlung ist doch exakt gleich geblieben...

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privater Auslandsaufenthalt - relevant für die Rentenberechnung?

Guten Tag,

ich Habe ein Schreiben von der BfA bekommen, indem ich wegen der Berechnung meiner Rente Auskunft geben muss über einen Auslandsaufenthalt. Ich habe nach dem Tod meines Mannes ca. 1,5 Jahre in Dänemark gelebt, aber nicht gearbeitet. Das war mein 2. Wohnsitz, den Hauptwohnsitz hatte ich in Deutschland.Auch krankenversichert war ich in Deutschland. Frage: Warum muss ich da Angaben machen für meine Rentenberechnung? Außer dass ich in Dänemark gelebt habe, habe ich nichts mit dem dänischen Staat zu tun.

Danke für Ihre Antworten.

mfG Amica

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Riester Banksparplan übersparen / überzahlen

Hallo :)

Ich habe den Banksparplan vor kurzem abgeschlossen, Laufzeit 37 Jahre, keine Kosten, Mindestverzinsung + Kopplung an Umlaufrendite. (Zur Info: er dient als SICHERER BAustein in der Altersvorsorge, es existieren noch ein gewöhnlicher Fonds-Sparplan, ein fest verzinster Sparplan ohne Fonds, und vor den Unisex -Tarifen kommt noch eine gewöhnliche private Rentenversicherung)

Ich habe nun mal eine grundsätzliche Frage zum Riester Banksparplan:

mir ist klar, - dass man, um volle Zulagen zu erhalten, 4% seines Vorjahres-Bruttos einzahlen muss - dass man max. 2100€ Einzahlung pro Jahr steuerlich gefördert bekommt

Was ist nun, wenn ich mehr als diese 2100€ pro Jahr einzahle?

Szenario 1: Was passiert, wenn die Bank das im Vertrag ablehnt --> kündigt sie? Wird das überzahlte einfach nicht verzinst?

Szenario 2: die Bank duldet Überzahlungen und verzinst sie auch, wie wird das steuerlich behandelt? In Grunde bezahle ich ja auf jeden 1€ ,den ich über die 2100€ einzahle, doppelt Steuern weil die Steuerbegünstigung fehlt, ist der Denkansatz soweit korrekt?

Der Grund, warum ich überhaupt soweit denke: Stichwort Schonvermögen. Wir wissen, dass im äußersten Fall des Falles eines HArtz IV EIntritts ein Schonvermögen anrechnungsfrei verbleibt (750€/Lebensjahr). Im Lauf der nächsten Jahre komme ich da drüber (Fonds-Sparplan, herkömmlicher Sparplan, priv. Rentenversicherung, normale Rücklagen auf Tagesgeldkonto).

Nur der Riester-Sparplan ist def. Hartz IV sicher, also könte man dort ja feißig einzahlen, um sein Vermögen zu "schützen"; und dieses finanzielle Polster entsprechend auszubauen, und das halt Krisensicher falls der Super-Gau Hartz IV eintreten sollte.

ISt diese Überlegun soweit korrekt?

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Elternunterhalt bei Grundsicherung der Mutter obwohl das Einkommen unter 100.000€ liegt?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bzgl. Elternunterhalt bei Grundsicherung. Meine Mama bekommt seit 2 Monaten Grundsicherung zu ihrer Rente weil diese nicht ausreicht. Nun hat uns (meine Schwester und mich) das Sozialamt angeschrieben und in relativ forscher Art und Weise aufgefordert unsere Einkommensverhältnisse offenzulegen. Meine Schwester hat im Gegensatz zu mir die Unterlagen noch nicht eingereicht. Ich habe nun einen vorläufigen Bescheid bekommen, dass ich mich auf Zahlung von monatl. 185€ einstellen soll. Gibt es diese 100.000€ Einkommensgrenze nicht mehr von der ich mehrfach gelesen habe? Ich frage mich warum ich einen vorläufigen Bescheid bekomme obwohl mein Einkommen deutlich unter 100.000€ liegt.

Die Berechnung kann ich ohnehin nicht verstehen. Meine Altersvorsorge wurde nicht in Abzug gebracht, berufsbedingte Aufwendungen (ich habe mir erlaubt 100€ im Monat anzugeben weil ich jeden Tag Anzug tragen muss und 1.200€/Jahr eher noch niedrig angesetzt sind) ebenfalls nicht. Dafür wurde aber mein Firmenwagen voll angerechnet. Bsp.: 4.000€ brutto + 500€ geldwerter Vorteil für den Wagen


4.500€ zu versteuerndes Einkommen - Abzüge


Netto - 500€ (Wagen) = Auszahlungsbetrag

Dass der Wagen als geldwerter Vorteil versteuert werden muss ist klar, aber ich habe die 500€ die mir unten wieder abgezogen doch faktisch nicht als Nettoeinkommen. Ich kann das Auto weder essen noch meinem Sohn ein Paar Schuhe davon kaufen.

Ich habe irgendwo gelesen, dass Unterhalt für Eltern tragbar sein sollte und ganz ehrlich: Neben Unterhalt für meinen Sohn + Anrechnung von Geld das ich gar nicht habe ist 185€ / Monat richtig viel Geld für mich.

Vielen Dank für die Antworten vorab!

Gruß, Bart

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Familienmitglied finanziell unterstützen - steuerliche Möglichkeiten der Absetzung?

Wie ist das, wenn man eine Familienmitglied finanziell unterstützt. In dem Fall geht es um eine alte Tante, die kaum Vermögen hat und gerade so über die Runden kommt. Könnte man hier zumindest "aussergewöhnliche Belastungen" etc. ansetzen? Auch wenn Sie Geld von uns erhalten würde, die Einnahme müsste sie sicher nicht versteuern, da sie ja kaum Einkommen hat.

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