Warum fallen die Tarifabschlüsse in vielen gut laufenden Branchen trotz oft zitierten Fachkräftemangels und niedriger Arbeitslosenquote allenfalls moderat aus?

4 Antworten

Deutschland ist das Land der Knipser und Knauser. Alle wollen mehr Lohn, aber niemand ist bereit, für seinen Einkauf mehr zu bezahlen. Da kauft man lieber Waren, die in Niedriglohnländern hergestellt werden.

Wer soll denn die teuer in Deutschland hergestellten Waren kaufen? Das schlägt doch auch auf die Lohnsteigerungen durch.

Ganz nebenbei: Wie kann man denn überhaupt durch Lohnsteigerungen einen Fachkräftemangel beheben? Transferiert sich etwa ein auf dem Arbeitsmarkt chancenloser Politologe in Sekundenschnelle zum dringend benötigten Ingenieur dadurch, daß er 3,95 Ocken die Stunde mehr verdienen würde?

58

Immer diese Transen! Er transformiert sich natürlich.

0

Man sollte das Ganze differenzierter betrachten.

Den Fachkräftemangel gibt es nur in bestimmten Branchen/Berufen. Dort kann es durchaus sein, dass die Lohn-/Gehaltszuwächse höher sind als im Schnitt.

Fachkräftemangel muss aber nicht heißen, dass automatisch auch höhere Löhne bezahlt werden. Gerade im Pflege- oder Handwerksbereich sind die Unternehmen nicht immer in der Lage höhere Löhne zu zahlen. Aber auch hier kommt es auf die Region, Branche und Unternehmensgröße an.

Privatier59 hat durchaus Recht mit seiner Aussage. Unser Binnenmarkt ist ziemlich schwach. Ohne unsere massiven Exporte könnten wir unsere Löhne in Deutschland nicht in der Höhe zahlen.

Zudem vergessen viele, dass Lohnerhöhungen nicht alles sind. Sparen oder generell die Altersvorsorge wird dabei gerne mal vernachlässigt.

12

Viele Wirtschaftsverbände und Kammern wie die IHK blasen jedenfalls fortlaufend in das Horn des angeblichen Fachkräftemangels. Es scheint eher das Ziel dahinter zu stehen, möglichst billige Fachkräfte zu bekommen. Selbst im angeblich gesuchten MINT-Bereich sind die Lohnsteigerungen in vielen Branchen sehr verhalten. Da steckt System dahinter. Zuletzt haben wir keine großen Lohnsteigerungen gehabt, auch nicht bei Ingenieuren.

0

Und warum ist das in anderen Bereichen genauso - Hirn einschalten.

Ist Versicherungsfachmann noch ein Beruf mit guter Zukunft?

Hintergrund: Mein Neffe wollte zunächst Bankkaufmann von Beruf werden, schwenkt nun aber in Richtung Versicherungswesen. Sieht es da durch fortschreitende Digitalisierung nicht ähnlich düster aus für die Zukunft? Eure Einschätzungen?

Meine eigenen Erfahrungen mit Versicherungsvertretern waren bisher bis auf einen Fall eher negativ. An erster Stelle steht für viele -nicht für alle- die Provision. Ob ein Kunde ein bestimmtes Produkt benötigt oder nicht, ist vielen scheinbar immer noch egal.

Daher schließe ich meine Versicherungen fast nur noch durch intensive Vergleiche und Recherche von Bedingungen und Testergebnissen im Internet ab.

...zur Frage

Welchen Beruf würdet ihr in der heutigen Zeit wählen, wenn ihr nochmal von vorne anfangen könntet/müsstet?

Die Berufswahl ist für junge Menschen ein schwieriges Kapitel. Was würdet ihr unter dem Blickwinkel eurer bisherigen Erfahrung heraus anders machen im Bezug auf die Berufswahl, wenn ihr nochmal jung und von vorne anfangen könntet/müsstet?

Welche Kriterien wären euch wichtig?

Natürlich ohne solche Dinge wie: Millionär werden, von Beruf sein etc.

...zur Frage

Selbständiger - Aufnahme einer sozialvers.pfl. Tätigkeit ... gesetzliche Krankenversicherung?

Hallo, wenn ein Selbständiger eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufnimmt, ist er ja unter bestimmten Voraussetzungen wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung unterzubringen, oder? Ich habe bisher gelesen, dass das Gewerbe abgemeldet werden muss. Ist das zwangsweise so? Andere Meinungen sagen aus, dass es möglich ist, in die GKV zurückzukehren, wenn die sozialversicherungspflichtige Tätigkeit mehr als 50% des Einkommens ausmacht. Hat jemand Erfahrungen?

...zur Frage

Zahlung der GKV bei Jobübergang

Mein Neffe will den Job wechseln. Er will kündigen und einen neuen Job mglw. erst nach einer kurzen Übergangszeit antreten.

Konkret heisst das derzeit: die Pause zwischen den beiden Jobs kann zwischen 0 Tagen und 3 Monaten liegen.

Ich bin besorgt wegen der GKV. Wer zahlt die, wenn es zu einer längeren Pause kommt? Die Arge zahlt doch nur, wenn man auch Alg 1 bekommt, oder?

Mein Neffe ist da so schludrig und locker. Und ich mache mir Sorgen.

Wie sind die Regeln? Wer würde zahlen, wenn er z.B. 3 Monate Pause machen würde (also keinen Job hätte)?

...zur Frage

Ein Hauptjob, 2 Nebenjobs - Steuern?

Also, ich habe einen Teilzeitjob bei dem ich ca. € 1100 brutto pro Monat verdiene. Nebenher arbeite ich noch 2-6 Stunden pro Woche für €8 die Stunde. Komme also immer so auf € 80-120 im zweiten Job. Ab jetzt soll aber ein dritter Job,also ein zweiter Nebenjob, hinzukommen: 20 Stunden pro Woche für €10 pro Stunde, also €800.

Den zweiten Job gebe ich Ende Januar auf, ab Februar hab ich also nur noch zwei Jobs. Also der erste Job wird ja ganz normal über LStKl. 1 abgerechnet, oder? Wie ist das dann mit den anderen zwei Jobs?

  1. Wie wird das im Januar besteuert? Muss ich irgendwas tun?

  2. Muss ich dann im Februar für den zweiten Job (€800 monatlich) Steuern zahlen?

...zur Frage

Welchen Job kann man als gelernter Bankkaufmann noch ausüben um Geld zu verdienen?

Aus gesundheitlichen Gründen kann er den erlernten Beruf "Bankkaufmann" nicht mehr ausüben. Er ist hierfür nicht belastbar (aus psychischen Gründen ist er dem Stress im Verkauf nicht mehr gewachsen). Was kann er jetzt sonst tun um für die Familie zu sorgen und Geld zu verdienen? In welchem Bereich könnte er sich bewerben um mit seinen Vorkenntnissen wieder Fuß zu fassen? Umschulung, aber als was? Danke für die Hilfe!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?