Warum erhebt der Staat nicht einfach eine Steuer auf Retouren?

Das Ergebnis basiert auf 9 Abstimmungen

Nicht sinnvoll 77%
Bin mir nicht sicher 22%
Unter Umständen sinnvoll 0%
Sehr sinnvoll 0%

6 Antworten

Nicht sinnvoll

Eine Schnapsidee: Wie sollte das mit der Steuererhebung denn funktionieren? Soll das Versandunternehmen etwa auch noch zusätzlich zu den Kosten der Retouren das Ausfallrisiko für diese Steuer tragen?

Nein, wenn man gegen Retouren etwas unternehmen wollte, müßte man das Zivilrecht ändern. Man könnte Versandhandel und stationären Handel einfach angleichen, im letztgenannten gibt es auch kein Widerrufsrecht.

Die Frage ist allerdings ob die Akteure das wirklich wollen. Dass der Versandhandel so stark boomt, hängt unter anderem damit zusammen, dass vielen Bestellern das Geld da lockerer von der Hand geht. Wer würde denn schon noch etwa Schuhe oder Hosen im Internet bestellen, wenn er die Sendung auf jeden Fall behalten und bezahlen müßte? Das wäre doch das Risiko eines Fehlgriffs zu groß und zu teuer. Deswegen haben die Versandfirmen im Prinzip garnichts gegen den bestehenden Zustand und beschränken sich darauf, die schwarzen Schafe zu bekämpfen.

Nicht sinnvoll

Schwachsinn, denn die Verwaltungskosten sind sicher höher als die Steuereinnahmen. Ausserdem würde der BGH ein solches Gesetz schnell wieder kassieren, denn es behindert die berechtigte Durchsetzung von Garantie- und Gewährleistungsansprüchen.

Allenfalls das BVerfG kann Gesetze kassieren, nicht der BGH.

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Nicht sinnvoll

Ich würde davon ausgehen das besagte "Geschenkebremse" vor den deutschen Gerichten durchfällt.

Ein Konzern wie Amazon, der ausschließlich Fernabsätze betreibt muss und kann diese Kosten einkalkulieren.

Das Widerrufsrecht schützt Verbraucher vor Abzocke und hat eine definitive Daseinsberechtigung.

Schenkungssteuer fuer Weihnachtsgeschenke?

Ein Bekannter hat mir etwas von einer Schenkungssteuer fuer Weihnachtsgeschenke erzaehlt, so genau wusste er auch nicht was das ist, schaetze er hat es auch nur irgendwo aufgeschnappt. Weiss jemand ob da etwas dran ist bzw. was das ist?

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Baustelle verursacht massive Umsatzeinbrüche. Was kann man raten?

Es geht um einen kleinen Tabakladen mit Hermes und Lotto. Durch die Baustelle kommen die Kunden einfach nicht mehr, das Ganze dauert wohl noch bis mindestens November, und auch danach sind die vorherigen Parkplätze nicht mehr vorhanden.

Die Inhaberin steht also den ganzen Tag in einem leeren Geschäft. Das tut mir so leid, ich mag sie sehr gerne.

Ob das Geschäft nach Abschluß der Bautätigkeit wieder ausreichend besser laufen wird, läßt sich bezweifeln, da auch dann die vorherigen Parkplätze fehlen.

Sie will natürlich ihr Geschäft nicht aufgeben, aber sie wird ordentlich Minus machen, befürchte ich.

Mein Tip war jetzt erstmal, sich die KV-Beiträge runtersetzen zu lassen. Das müßte doch aufgrund der massiven Umsatzeinbrüche möglich sein, und rückwirkend per Steuerbescheid für 2017 geht das ja nicht.

Kann sie sich z.B. bei der IHK beraten lassen?

Sie bräuchte bestimmt einen Berater. Also, sie müßte sich die Zahlen mal durchrechnen.

Aber den Mut zur Geschäftsaufgabe muß man auch erstmal finden. Zumal es hier in der Gegend auch für eine 50-jährige Frau auch nicht soviele Alternativen gibt.

Es ist ein kleiner Laden in einem abgelegenen Viertel einer Kleinstadt. Die Miete wird also auch nicht so hoch sein wie in anderen Gegenden.Sie macht natürlich mit ihrem Angebot ohnehin keinen großen Gewinn, eher bei Lotto. Bisher reichte ihr der Gewinn. Sie hat aber über Jahre keinen Urlaub gemacht, mit 6-Tage-Woche. Freie Tage bescherte ihr die 80-jährige Mutter als Vertretung.

Ja, wenn ich meinen Text so lese... fällt mir auch nichts mehr ein.

Ich würde den Laden (also den small-talk mit der Inhaberin) jedenfalls vermissen.

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Ist die Werbungskostenpauschale von 1000 Euro schon im Voraus miteinberechnet?

Ist die Werbungskostenpauschale von 1000 EUR, die ja jeder "normale" Arbeitnehmer bekommt, schon im Voraus mit einberechnet? Denn der Staat garantiert ja jedem Arbeitnehmer ohne zusätzliche Nachweise diese Pauschale, daher könnte man das ja im Voraus mit einberechnen und direkt auf diesen Anteil des Gehalts keine Steuer verlangen?!

Andersherum gefragt (fiktive Werte): Wenn ich nun ein Jahreseinkommen von 50000 habe und Steuererklärung mache und nichts anderes als mein Bruttoeinkommen von 50k und die Werbungskostenpauschale von 1000 draufschreibe, bekomme ich dann was zurück? (falls ja, müssten es ja so ca irgendwo im im Bereich 350-400€ liegen)?

Danke vorab!

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Wie Steuerschuldnerschaft bei Reverse-Charge Rechnung aus dem Ausland behandeln?

Hallo,

ich habe eine Frage zum Reverse Charge verfahren. Und zwar habe ich folgende Situtation als Beispielbeschreibung (Quelle: https://welt-der-bwl.de/Reverse-Charge-Verfahren):

Ein in Italien ansässiger selbständiger Programmierer (Unternehmer) führt im Juni für ein deutsches Softwareunternehmen ein Softwareprojekt durch, das Honorar ist 10.000 €.

Es handelt sich dabei um eine sonstige Dienstleistung eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet (im EU-Land Italien) ansässigen Unternehmers i.S.d. § 13b Abs. 1 UStG und das deutsche Softwareunternehmen muss als Leistungsempfänger die steuerpflichtige sonstige Leistung von 10.000 € in seiner Umsatzsteuer-Voranmeldung (dort gibt es einen eigenen Abschnitt "Leistungsempfänger als Steuerschuldner (§ 13b UStG)") für Juni aufnehmen, wodurch 1.900 € (19 %) Umsatzsteuer resultieren. Das deutsche Softwareunternehmen kann zugleich die 1.900 € als Vorsteuer geltend machen, so dass die Zahllast aus diesem Geschäftsvorfall 0 ist.

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