Warum bekommen selbstständige Rürup und fast alle anderen Riester?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

dass jeder Riester und nur Selbständige Rürup bekommen kann ich nicht bestätigen. Warum auch? Riester lohnt sich dann wenn die Förderquote, möglichst hoch ist, also Zulage und Steuerquote möglichst mehr als 30% vom Gesamtbeitrag ausmachen. Riestern kann aber nur wer förderfähig ist und das sind die von dier beschriebenen Personenkreise, bzw. auch die die nicht dazu gehören (wie Selbständige) aber mit jemanden verheiratet sind die föderfähig sind.

Rüruprente ist interessant für Selbständige und Gutverdiener, weil hier zur Zeit 74% des Beitrags (bis maximal 20.000.- € Ledige/ 40.000.- € Verheiratete) vom Beitrag steuerlich geltend gemacht werden können. Rüruprente für Selbständige passt deshalb oft, weil wesentlich mehr förderwirksam als Beitrag verwendet werden kann (Riesterrente maximal 2100.- € p.a. inklusive Zulage(n)) und weil dieser Persönenkreis in der Regel keine andere Möglichkeit hat gefördert Vorsorge zu bereiben und auch nicht gesetzlich versichert ist.

OK, wieder was neues gelernt. Danke für die Informationen.

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Umwandeln nein, neuabschließen ja.

Selbständige ohne Rentenversicherungsbeitrag sind nicht förderfähig zur Riester-Rente, bekommen also für ihre Beiträge keine Zulage nicht mal einen Sonderausgabenabzug bei der Einkommensteuer. Um riestern zu können müssten sie sich also auf Antrag wieder pflichtversichern in der GRV (was kein vernünftig denkender Selbständiger tun würde) ODER mit jemanden verheiratet sein, der unmittelbar förderberechtigt ist.

Die Rürup-Rente gehört wie auch die gesetzliche Rente zur Basisversorgung. Beiträge zur Basisversorgung können bei Ledigen bis zu 20.000,- € im Jahr steuermindern berücksichtigt werden (in 2012 erkennt das Finanzamt 74% an). Durch die GRV-Pflicht haben Angstellte ihre Basisversorgung. Der Selbständige eben nicht.

Allerdings darf auch ein Angesteller einen Rürupvertrag machen.

Fragen zur Riester Rente?

Hallo,

ich habe zur Zeit bei der Sparkasse einen Vorsorge Plus Vertrag. Dieser wird Riester gefördert.

Da dieser nun bei 0,5% Rendite liegt, hat mich der Sparkassenbereater schon mehrfach auf einen Deka Zukunftsplan angesprochen und mit mir auch schon Beispielrechnungen durchgesprochen.

Doch scheinbar bin ich einfach zu blöd dazu diese ganzen Rechnungen und Kosten zu durchblicken. Ich sitze nun schon den ganzen Tag davor und habe mir auch schon die aktuelle Zeitschrift Finanztest gekauft, doch geholfen hat das alles nicht. Ich verstehe einfach die Kosten nicht.

Kurz zu mir:

28Jahre alt

ledig, keine Kinder

70000€ Bruttoeinkommen

Jetzt habe ich ein mal den Deka Zukunftsplan und die fairriester verglichen.

Deka:

Hochgerechnetes Kapital garantiert 82.290€

Bei 4%: 187.949€

Vorraussichliche Rente: 623€

Fairriester:

Hochgerechnetes Kapital garantiert: 83.375,00 €

Bei 4%: 123.740,66 €

Renten-Auszahlung (netto): 567,23 €

Ich verstehe nun nicht warum die Deka mehr Kapital bei 5% Gewinn hat.

Wenn ich mir die Kosten ansehe müsste die Deka eigentlich teurer sein und somit das Kapital auch niedriger sein.

Wenn ich jetzt mal vom Maximum ausgehe hat die fairriester 1,5%+0,52% Kosten pro Jahr +27€

Die Deka aber 3% Ausgabeaufschlag + 2,33% pro Jahr + 10€ (Diese Werte habe ich mir selbst aus dem Preisverzeichnis im Netz rausgesucht, "Kostenübersicht Deka-ZukunftsPlan I)

Kann mir jemand helfen hier den Durchblick zu bekommen?

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Beiträge zur freiw. Rentenversicherung absetzbar???

Hallo liebe Helfer,

ich bin gerade dabei meine Steuererklärung für das Jahr 2012 zu machen und habe nun eine Frage bzgl. der Absetzbarkeit von Beiträgen zur freiw. Rentenversicherung. Kurz zu meiner Pers.: Ich bin als Angestellter beschäftigt (keine Selbstständigkeit)

Es handelt sich um die "SAFE Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung // Tarif SR" vom Volkswohl Bund. Abgeschlossen wurde diese im Jahr 2011. Die Versicherung beinhaltet ein Kapitalwahlrecht.

Können die mtl. Beiträge steuerbegünstigens berücksichtigt bzw. abgesetzt werden so wie es bei Riester- und/oder Rürup-Renten der Fall ist???

Außerdem: Können Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung auch als Werbungskosten angesetzt werden, da diese einen ja doch irgendwo beruflich absichern?

Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe!! Viele Grüße Harry

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Sind Sparpläne bei Wohnungsbaugenossenschaften sinnvoll?

Auf der Suche nach Ergänzungsmöglichkeiten zu meiner privaten Rentenvorsorge bin ich auf teils attraktive Sparplan-Angebote diverse Wohnungsbaugenossenschaften gestoßen. Unter anderem auf die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG, die ein Produkt namens Zielsparen offensiv bewirbt. Ab dem 15. Sparjahr erhält man satte 50% Bonus auf die jährliche Sparleistung. Bei 100 Euro auf 25 Jahren kommen derzeit (variabler Basiszins) 51.573,14 Euro heraus – macht eine Rendite von etwa 4 Prozent!

Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

Die Eigenheiten der diversen anderen Produkte haben es teils ja durchaus in sich und ich bilde mir ein, sie in Ansätzen verstanden und durchblickt zu haben. Vor allem wenn man die Kriterien Flexibilität, Sicherheit, Rendite usw. gegeinenander abwägt...

Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

Kennt sonst jemand von Euch ähnlich gute "Banksparpläne"?

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