Waren aus NL Gewerblich Kaufen, Steuer?

2 Antworten

Ich glaube ja eher nicht, dass Du hier im Beispiel einen Gewinn von 25,-€ generieren würdest.

Du fragst nach Umsatzsteuer bei innergemeinschaftlichem Erwerb, wenn ich die Frage richtig übersetze.

Der Einkaufspreis von 30,-€ wäre netto, USt von Dir theoretisch abzuführen, aber auch als Vorsteuer zu ziehen. Also ein durchlaufender Posten in Deiner Buchhaltung.

Aber Dein Verkaufspreis wäre brutto. Also 55,-€ bedeuten 119% . Der Netto-Verkaufspreis wäre also ca. 46,00 €. Der Rohgewinn wäre also 16,22€ ( 46,-€ Nettoverkaufspreis minus 30,-€ Nettoeinkaufspreis).

Davon gehen dann in der Kalkulation noch diverse andere Kosten ab, z. B. wird ja auch der Steuerberater nicht unentgeltlich arbeiten, Telefon, Internet, was auch immer da noch anfällt.

Um mal als dritter Laie hierzu zu antworten:)))

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.haufe.de/finance/finance-office-professional/innergemeinschaftlicher-erwerb-umsatzsteuerlich-richtig-4-innergemeinschaftlicher-erwerb-nach-1a-ustg_idesk_PI11525_HI1904809.html&ved=2ahUKEwjinqLu0frnAhWO6qQKHTMnBIQQFjAAegQIBRAC&usg=AOvVaw22QI9M7oOguO71sp-oxM4-

Von deinem sogenannten Gewinn gehen noch die zu zahlen Steuern runter. Es wird nicht sehr viel übrig bleiben.

Schaue mal

Einkommenssteuer (ESt)

Die Einkommenssteuer wird auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben, weshalb sie nicht für Kapitalgesellschaften gilt. Der deutsche Staat bestreitet knapp ein Drittel aller Steuereinnahmen aus der Einkommenssteuer. Sie wird auf den Gewinn (Einnahmen abzgl. Ausgaben) eines Unternehmens fällig, wobei ein jährlich aufs neue festgelegter Grundfreibetrag gilt. Dieser Grundfreibetrag, der 2017 bei 8.820 Euro und 2018 bei 9.000 Euro liegt, dient zur Absicherung des Existenzminimums. Liegt der Gewinn unterhalb dieses Grundfreibetrags, wird keine Einkommenssteuer fällig. Versteuert wird nur das Einkommen oberhalb des Freibetrags.

Der Steuersatz ist progressiv. Er liegt also umso höher, je mehr Sie verdienen. Die Spanne reicht dabei aktuell von 14 bis 45 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag von derzeit 5,5 Prozent, dessen Abschaffung in der Politik vermehrt diskutiert wird, und ggf. die Kirchensteuer.

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