Ware von einer Privatperson kaufen, um sie wieder zu verkaufen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich bin ausnahmsweise mal anderer Ansicht als @Eifelia.

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

§ 368 Quittung

Der Gläubiger hat gegen Empfang der Leistung auf Verlangen ein schriftliches Empfangsbekenntnis (Quittung) zu erteilen. Hat der Schuldner ein rechtliches Interesse, dass die Quittung in anderer Form erteilt wird, so kann er die Erteilung in dieser Form verlangen.

Die Privatperson, die Dir die Karten verkauft muss Dir eine Quittung erstellen, aber natürlich ohne Steuerausweis.

Dein Problem liegt auf der Verkäuferseite. Wenn Du für 2.500,- inkl. Steuer verkaufst, hast Du netto einen Umsatz von 2.100,84 Euro + 19 %, also nur eine Handelsspanne von 100,- Euro.

Hättest Du mit dem Käufer nicht schon 2.500,- inkl. Steuer ausgemacht, so hättest Du hier die Differenzbesteuerung gem. § 25 a UStG wählen können und nur ca. 80,- Euro USt. gezahlt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Dr. iur.

Du darfst die Ware auch bei Privatverkäufern kaufen, aber als Privatverkäufer muss dieser Dir überhaupt keine Rechnung schreiben - er kann das aber tun.

Macht es es nicht musst Du den Nachweis also anders führen - Ausdrucke aus der Verkaufsplattform, Überweisung auf das dort vom Verkäufer angegeben Konto.

Ist das nun ein Fall für die Differenzbesteuerung oder nicht? Ansonsten wäre ja der Gewinn nur 100,-€, da 399,-€ USt. abzuführen wären.

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@Andri123

Es könnte § 25 a sein, aber dem steht der Sachverhalt gegenüber:

Kunde hat mir 2500€ inklusive MwStr gegeben
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§ 368 BGB, es muss eine Quittung erteilt werden.

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