Wann zahlt man mittels Eingabe der PIN-Nummer und wann mit Unterschrift?

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3 Antworten

Je nachdem ob die Leute eine Onlineverbindung haben, oder nciht. Bei Online ist es m Prnzip so, alswenn man am Geldautometen Geld zieht.

Wenn keine Onlineverbindung vorliegt, prüft das Gerät nur den Streifen der Karte auf Echtheit und man unterzeichnet.

Die EC-Karte verfügt über zwei Sicherungsmethoden, die persönliche Geheimzahl (auch PIN) und die Unterschrift. Geldabheben ist generell nur mit Eingabe der PIN möglich. Beim Bezahlen an der Kasse wird mancherorts ebenfalls die Eingabe der Geheimzahl verlangt, anderenorts wird man jedoch zuweilen nur zur Unterschrift gebeten.

Warum gibt es bei der Benutzung der Karte als Zahlungsmittel diese beiden Möglichkeiten? Es ist eine Frage des Geldes. Für den Kunden beim Bezahlen kostenlos - und daher so beliebt - fallen für den Händler unterschiedliche Gebühren an. Die Höhe der Kosten hängt dabei von dem verwendeten Kassen-System des Händlers ab.

Bei deutschen Händlern dominieren drei Systeme bei der Zahlung mit EC-Karte:

Die PIN-Eingabe (electronic cash-Verfahren) ist die kostspieligste Variante, da hier am umfassendsten Informationen als Service für den Verkäufer eingeholt werden. Bei der zuständigen Bank wird der Betrag angefragt und die PIN überprüft. Erst bei einem ausgeglichenen Verfügungsrahmen, gültiger PIN, sowie ungesperrter Karte erfolgt die Zahlung.

Wegen den anfallenden Kosten hat der Handel dieses System nur zurückhaltend angenommen, worauf die Banken das Verfahren der Berechtigung durch die Unterschrift (POZ-Verfahren) eingeführt haben. Es ist günstiger, dafür muss der Händler auf Service verzichten. Anstatt der Eingabe der Geheimnummer wird die Unterschrift des Karteninhabers verlangt. Wie beim electronic cash-Verfahern wird eine Sicherheitsabfrage vorgenommen, jedoch wird nur in einer zentralen Sperrdatei überprüft, ob die Karte als gesperrt gemeldet wurde. Die Abfrage des Kontostandes sowie die Sicherung durch die PIN entfallen.

Es geht aber noch billiger für den Händler, nämlich umsonst. Händler die sich für diese Variante entscheiden, benutzen das Elektronische Lastschriftverfahren (ELV). Dieses verzichtet komplett auf jegliche Überprüfungen und liest mittels des Kartenlesegerätes nur die Bankdaten des Kunden aus. Auch hier wird die Unterschrift benötigt, der Kunde erteilt dadurch eine einfache Einzugsermächtigung. Das Besondere daran: Ein Außenstehender (Kunde) kann nicht erkennen, ob es sich um das ELV- oder POZ-Verfahren handelt - beide benutzen Kartenleser und eine Unterschrift als Berechtigung.

http://www.freenet.de/freenet/finanzen/bankkredit/eckarte/index.html

Mit Pin ist die Zahlung wie eine Lastschrifterklärung, die du durch deine Unterschrift gibst. Bei Bezahlung mit Pin greift das Ec-Karten gerät direkt auf dein Konto zu. Ansich kein großer Unterschied. Deine Kassenzettel bei Bezahlung ohne Pin solltest du jedoch aufheben um evtl. Missbrauch vorzubeugen.

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