Wann verjähren Zinsen, wenn sie in einem Vollstreckungsbescheid festgesetzt sind?

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Aber klar, und sie laufen jeden Tag weiter an, denn alles was aus dem Vollstreckungsbescheid hervorgeht und folgt läuft weiter.

Krankenkassenbeitrag für eine nur zeitweise Direktversicherung

Ich habe in 1980 eine Lebensversicherung abgeschlossen, welche bis 1993 aus Eigenmitteln bezahlt wurde. In 1993 wurde diese LV als Direktversicherung auf den Arbeitgeber umgestellt. Im Dez. 2011 war die LV fällig. Eine weitere LV wurde in 1999 als reine Direktversicherung abgeschlossen und war ebenfalls in Dez.2011 fällig und unterliegt aufgrund der Gesetzeslage der Krankenkassenbeitragspflicht. Ich habe beide Versicherungen verglichen. Der Ertrag zwischen den eingezahlten Beträgen und der Auszahlungssumme entspricht bei der zweiten LV einer Verzinsung von 2,33 %. Bei der ersten LV habe ich von 1999 bis 2011 dann ebenfalls mit 2,33 % gerechnet und für den Zeitraum davor eine Verzinsung von 6,87 % ermittelt. Nachdem die Zeit der Selbstzahlung von 1980 bis 1993 nicht der Krankenkasse unterliegt habe ich dann die Zahlungen von 1993 bis 2011 mit den zeitanteilig ermittelten Zinsen (6,87 % von 1993 bis 1999 und 2,33 % von 1999 bis 2011) herausgerechnet. Das ergab eine Bemessungssumme für die Krankenkasse von ca. 10.000,-- Euro. Die Lebensversicherung hat aber der Krankenkasse eine Bemessungssumme von ca 16.000,-- Euro mitgeteilt. Nach Rücksprache mit der Lebensversicherung hat sie die Auszahlungssumme im Dreisatzverfahren anteilig für Laufzeit der Direktversicherung gerechnet. Dieses Verfahren ist auch in einem Gerichtsurteil nachzulesen. Frage: Gibt es auch ein Berechnungsverfahren, das meiner Berechnungsmethode nahe kommt, da das wohl gerechter wäre?

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Wie werden Einkünfte aus einem Kleingewerbe und einer Tätigkeit als Freiberufler im Bezug auf die Scheinselbstständigkeit verrechnet?

Hallo, Allerseits.

Ich habe da eine etwas konkretere Frage, die sich mir auch nach längerem Suchen nicht klar beantwortet. Derzeit bin ich neben meinem Studium freiberuflich als freier Schreiber und Nachhilfelehrer tätig.

Mit der Nachhilfe sieht es aber schlecht aus, sodass ich den Großteil meiner Einnahmen als freier Schreiber mache und hier wiederum größtenteils für einen Auftragsgeber. Zwar kann ich die Zeit, Umfang und Inhalt meiner Arbeiten selbst bestimmen, trotzdem stellt sich da die Frage nach der Scheinselbstständigkeit.

Meine Idee ist jetzt ein Kleingewerbe zu betreiben, da ich sowieso mehr Geld brauche und rein zeitlich wäre es für mich neben meinem Ingenieursstudium leichter als mehr zu schreiben und weitere Auftraggeber zu suchen.

Wenn ich jetzt also bei Ebay, Amazon, Rakuten etc. mein Produkt verkaufe, wie wird das im Bezug auf die Scheinselbstständigkeit verrechnet? Ich habe dann ja jede Menge weiterer "Auftraggeber", oder zählen diese Kunden und ihre Käufe bei mir nicht dazu und ich würde trotzdem Gefahr laufen als scheinselbständig eingestuft zu werden, da ich als freier Schreiber in Zukunft wohl auch weiterhin nur für den einen Auftraggeber tätig sein kann.

Oder anders gesagt, meine Schreibtätigkeit würde dann auch Teil meines Gewerbes gerechnet werden, sodass sich das Problem dann mit der Scheinselbstständigkeit gelöst hätte, da ich nicht mehr Freiberufler wäre? Irgendwie ist mir im Detail nicht klar, welches Kombination möglich bzw. für mich sinnvoll wäre.

Danke im Voraus für die Antworten.

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