wann spricht man von dinglicher u. wann von schuldrechtlicher Grundschuld?

1 Antwort

Die Grundschuld ist eine dingliche Sicherheit.

Es gibt sie in der Form des Grundschuldbriefes und als brieflose Grundschuld.

Schuldrechtlich wird diese dingliche Sicherheit dann an die ensprechende Schuld durch eine Zweckerklärung gebunden.

Die grundschuld kann vom Berechtigten aber auch verwertet werden, daher muss man vorsichtig sein.

Die Grundschuld ist im Gegensatz zur Hypothek nicht akzessorisch.

Kann vom Miteigentümer die Zustimmung zur Grundschuld-Löschung erzwungen werden?

Hallo, folgende Frage an die Experten:

Ausgangssituation: ein Grundstück, zwei Eigentümer in Bruchteilsgemeinschaft.

zur Sicherung der Darlehensforderung haben die beiden Eigentümer vor Jahren eine Grundschuld zugunsten der Bank auf das gesamte Grundstück eintragen lassen. Die Forderung ist beglichen, die Bank wäre zur Erteilung einer Löschungsbewilligung bereit. Die Grundschuld kann jedoch nicht gelöscht werden, da dem Grundbuchamt nur der Löschungsantrag von einem Bruchteilseigentümer vorliegt.

  • Ist es bei einer solchen Konstellation nun tatsächlich nicht möglich, die Grundschuld löschen zu lassen?

  • Oder kann der andere Bruchteilseigentümer juristisch gezwungen werden, seine Zustimmung zur Grundschuld-Löschung zu erteilen?

Danke für die Mühe!

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