wann spricht man bei Kündigung von Aufhebungsvertrag u. wann von Abwicklungsvertrag?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ich habe bei http://www.info-arbeitsrecht.de/Arbeitsrecht_Aufhebungsvertrag/arbeitsrecht_aufhebungsvertrag.html folgendes (s. unten) gefunden, was den unterschied zeigt. es geht um die sperrfristen beim antrag auf arbeitslosengeld. beim aufhebungsvertrag gibt es eine sperre.

nachdem du von einer einigung sprichst, kann es kein abwicklungsvertrag sein.

"Beim Aufhebungsvertrag wird das Arbeitsverhältnis durch den Vertrag beendet. Beim Abwicklungsvertrag geht eine Kündigung - in der Regel des Arbeitgebers - voraus. Das Arbeitsverhältnis wird also nicht durch den Abwicklungsvertrag beendet, sondern durch die vorausgehende Kündigung. In dem Abwicklungsvertrag wird lediglich geregelt, “wie man auseinander geht”.

Warum unterscheidet man zwischen Aufhebungsvertrag und Abwicklungsvertrag? Der Aufhebungsvertrag hatte für Arbeitnehmer, die keine Anschlussbeschäftigung fanden, schon immer schwerwiegende negative Folgen finanzieller Art: Wer sein Arbeitsverhältnis durch Aufhebungsvertrag freiwillig löst, muss mit einer Sperrfrist beim Arbeitslosengeld rechnen. Teilweise wurde vertreten, dass diese nachteilige Folge bei einem Abwicklungsvertrag nicht ausgelöst wird, weil dem Abwicklungsvertrag eine Kündigung durch den Arbeitgeber vorausgeht - das Arbeitsverhältnis durch den Arbeitnehmer also nicht freiwillig aufgegeben wird. Die Arbeitsagenturen fragen jedoch auch nach dem sog. Abwicklungsvertrag, weil zumindest im Falle einer zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer abgesprochenen Kündigung der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis ebenfalls freiwillig aufgibt. Bei einer nicht abgesprochenen arbeitgeberseitigen Kündigung blieben Arbeitnehmer bisher beim Abwicklungsvertrag von einer Sperrfrist beim Arbeitslosengeld verschont."

Ein Aufhebungsvertrag ist ein Vertrag zur Aufhebung eines Arbeitsvertrages/Beschäftigungsvertrages im gegenseitigen Einvernehmen. Wenn man so will , kommt das einem Vergleich nahe. Aus diesem Grunde kann hier keine rede von Kündigung sein weil im ursprünglichen Sinne keine der beiden Parteien der jeweils anderen kündigt. Abwicklungsvertrag habe ich so in diesem Zusammenhang noch nicht gehört, eventuell ist es ein gebräuchliche Formulierung bei der Insolvenz eines Unternehmens.

MOBBING - KÜNDIGUNG DOCH KEIN ARTEST

Hallo ich habe seit einem Jahr eine Vollzeit stelle im Einzelhandel gehabt bis Donnerstag den 12.09.13 und habe mit sofortiger Wirkung gekündigt. Ich habe durchgängig einiges einstecken müssen von ich leide unter Verfolgungswahn sagt meine Chefin wenn ich sie auf Sachen hingewiesen habe die absolut nicht in Ordnung waren. (wie z.B. Freie Tage die wegen Terminen gebraucht wurden "übersehen", oder genehmigten Urlaub verschoben wegen Vollinventur, da alle Vollzeitkräfte gebraucht werden und einer gleichrangigen meinen Urlaub gegeben ohne Erklärung usw.) Am Do kam dann der ober Hammer und es kamen Aussagen ohne Hand und Fuss im Thema "Diebstahl" und ich soll doch reinen Tisch machen dann spar ich ihnen Zeit und würde als Gewinner aus diesem Laden gehen.... ne ist klar! Ich habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen besaß bis dato auch einen Storeschlüssel und so weiter...... Ich habe sie nach 2 Stunden auf mich einreden gefragt ob sie das jetzt glücklich macht wenn ich sage ja ich war´s und es ist die Unwahrheit! Darauf hin haben sie Ihre Fassung verloren und sind ausfallend gewesen. Ich hatte dann nach einem Papier verlangt und Handschriftlich gekündigt! Jetzt lese ich hier gerade man braucht ein Attest wegen Mobbing um die Sperrfrist zu umgehen.... Meine Ärztin hatte mich wegen Mobbing auch schon Krankschreiben wollen. Nachdem ich aber dachte für was wenn ich jetzt eh zuhause bin brauche ich dann ne AU??? Kann ich am Mo zu Ihr gehen und rückwirkend noch eins ausstellen lassen??? Wie reagiert das Amt bei der Situation! Danke schon im Voraus. lg

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?