Wann sind Umzugskosten von der Steuer absetzbar?

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Aufwendungen für privat veranlasste Umzüge sind seit dem Jahre 2006 steuerlich abzugsfähig.

Die Aufwendungen für Privatumzüge gelten als haushaltsnahe Dienstleistungen. Abzugsfähig sind 20 Prozent der Kosten von bis zu 3.000 Euro jährlich. Dementsprechend können bis zu 600 Euro direkt von der Einkommensteuerschuld abgezogen werden und so für eine erhebliche Steuerentlastung sorgen.

Voraussetzung für die Berücksichtigung privater Umzugskosten ist, dass der Steuerzahler die Kosten der Möbelspedition durch Vorlage einer Rechnung und die Bezahlung der Rechnung durch einen Bankbeleg gegenüber dem Finanzamt nachweisen kann. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass sich die Abzugsfähigkeit auf die Arbeitskosten (zzgl. Umsatzsteuer) beschränkt.

Andere Kosten, z. B. für Verpackungsmaterial wie Umzugskartons, Folien etc., sind steuerlich nicht abzugsfähig. Gegenüber dem Umzugsunternehmen sollten Steuerzahler deshalb auf eine Rechnung bestehen, in der die Gesamtumzugskosten aufgeschlüsselt sind.

Umzugskosten erkennt der Staat nur an, wenn man aus rein beruflichen Gründen umgezogen ist. Wie es bei dir ja nicht der Fall zu sein scheint.

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