Wann sind Kosten für Zivilprozesse außergewöhnliche Belastungen?

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2 Antworten

Nicht grundsätzlich.

Prozeß- und Anwaltskosten sind beispielsweise im Rahmen einer Scheidung, von Unterhaltsauseinandersetzungen oder Sorgerechtsfragen außergewöhnliche Belastungen. Ebenso gilt dies für Prozesse z.B. um Arztkosten oder auf Schmerzensgeld, da dies im weiteren Sinne Krankheitskosten betrifft.

Interessant ist hier das Urteil des BFH aus 2011: http://www.bfhurteile.de/bfhurteilede/urteil.html?tx_qcombfhurteile_pi1[az]=VIR4210

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Das ist für die Finanzverwaltung Neuland und demzufolge sind die Kriterien noch recht schwammig formuliert:

http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/aussergewoehnliche-belastung-prozesskosten.htm

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vulkanismus 13.08.2013, 09:33

Da ist gar nichts neu und auch nicht schwammig. Gefragt ist nach a u s s e r g e w ö h n l i c h e r Belastung, d.h. was im Leben des durchschnittlichen Steuerzahlers nicht vorkommt. Der hier vorliegende Fall ist zu wenig beschrieben, um ihn beantworten zu können. Mein Tipp: Genaue Angaben in Steuererklärung machen - Sachbearbeiter/in prüft - fertig.

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