Wann muss man die Einkünfte aus Kapitalvermögen bei der Steuererklärung angeben?

2 Antworten

Es gibt zwei Gründe. Entweder wenn man die Möglichkeit der "Günstigerprüfung" nutzen möchte, also den Fall das die Spitzensteuer unter der Abgeltungssteurbelastung liegt, oder wenn man Kapitaleinkünfte hat, die nicht der Abgeltungssteuer unterliegen.

z. B. Zinsen aus Darlehn an Verwandte.

Nur dann, wenn du über den Freistellungsauftrag hinaus kommst und du dir die gezahlte Zinsabschlagsteuer "wiederholen" möchtest.

zusätzliche Einkünfte in Steuererklärung eintragen

Hallo,

ich habe eine Frage zur Steuereklärung. Ich arbeite als angestellte Ärztin und habe einen kleinen Nebenverdienst durch die Austellung von Rehaanträgen und einem BG Antrag. Wo trage ich diese in der Steuererklärung ein: steuerpflichtiger Arbeitslohn ohne Lohnsteuerabzug oder als steuerfreie Aufwandsentschädigung oder wo ganz anders?

Vielen Dank!

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Sparer-Pauschalbetrag, Schenkungen, Einkünfte aus Kapitalvermögen

Folgende Situation: Vater hat ein eigenes Depot. Mutter hat ein eigenes Depot. Vater und Mutter haben zusätzlich ein Gemeinschaftsdepot, was eigentlich für den gemeinsamen Sohn (aktuell 2 Jahre alt) gedacht war.

Die Einkünfte aus Kapitalvermögen überschreiten insgesamt nun 2x801 Euro, wodurch die Abgeltungssteuer zum Tragen kommt.

Da das Gemeinschaftsdepot sowieso für das Kind gedacht war, wurde nun für das Kind ein eigenes auf den Namen des Kindes Depot angelegt.

Fall/Frage 1: Nun kann doch der Inhalt des Gemeinschaftsdepot (Fonds und Tagesgeld) als Schenkung auf das Kind Depot übertragen werden. Da dieses mit 5000 Euro deutlich unterhalb des Freibetrages für beschenkte Kinder liegt (400.000 Euro) sollten hier keine Steuern anfallen? Ist das richtig?

Fall/Frage 2: Die Einkünfte aus Kapitalvermögen für das Kind liegen z.B. in 12 Jahren z.B. bei 5000 Euro auf dessen eigenen Depot. Also deutlich über den Sparer-Pauschalbetrag in Höhe von 801 Euro aber auch noch unterhalb von dem Grundfreibetrag in Höhe von 8004 Euro. Daher fallen hier keine Steuern an? Ist das richtig?

Fall/Frage 3: Die Eltern stellen nun in z.B. 3 Jahren fest, dass auf deren eigenen Depots die Einkünfte aus Kapitalvermögen 1602 Euro wohl überschreiten werden. Um die Abgeltungssteuer zu vermeiden, überweisen sie einfach z.B. 25.000 Euro auf das Depot vom Kind. Ist das dann eine Schenkung? Da nun innerhalb von 3 Jahren die Eltern dann dem Kind 5000 + 25.000 Euro überwiesen bzw. geschenkt haben, fallen hier keine Steuern an, da der Freibetrag für ein beschenktes Kind innerhalb von 10 Jahren 400.000 Euro nicht überschreiten darf? Wenn die Einkünfte aus Kapitalvermögen für das Kind dann noch unter den Grundfreibetrag in Höhe von 8004 Euro liegen, hat die Familie als ganzes hier mit keinerlei Abgaben zu rechnen?

Fall/Frage 4: Die Eltern stellen nun in z.B. 5 Jahren fest, sie brauchen 25000 Euro. Dieses Geld hatten sie ja bei dem Kind "geparkt" um die Abgeltungssteuer zu vermeiden. Nun, da das Kind 8 Jahre alt ist, und sie Vollmacht auf dessen Konto haben, überweisen sie sich das Geld zurück. Ist das dann eine Schenkung? Da diese nun den Freibetrag für beschenkte Eltern in Höhe von 20.000 Euro übersteigt, müssen hier 5000 Euro mit 15% versteuert werden? Ist das richtig? Strategisch besser wäre es also, sie überweisen sich 20.000 Euro zurück und ggf. in 10 Jahren die 5000 Euro?

Fall/Frage 5: In 20 Jahren möchte das Kind studieren. Auf seiem Depot befinden sich hauptsächlich Fonds. Nun ist es strategisch am besten, man verkauft die Fonds gerade so, dass durch den Verkauf der Grundfreibetrag in Höhe von 8004 Euro nicht überschritten wird? Beispiel: In einen Fond wurde 20.000 Euro auf das Depot vom Kind investiert. Nun liefert er nach dessen Verkauf 30.000 Euro. Damit liegen die Einkünfte aus Kapitalvermögen bei 10.000 Euro? Und damit 10.000-8004 = 1996 Euro über den Grundfreibetrag? Ist das so richtig gerechnet?

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