Wann muss die Exfrau wieder arbeiten gehen?

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8 Antworten

Schöne emotionale Kommentare. Mal ein wenig Substanz hereingebracht. Dank Alice Schwarzer gab es eine Reform im Scheidungsrecht. Das Thema Emanzipation gestaltet sich nun grundsätzlich wie folgt:

  • Kindesunterhalt ist vorrangig. Und wie früher auch fällig bis zum Abschluss einer ersten qualifizierenden Ausbildung. Unterhalt kann Naturalunterhalt (Unterkunft, Essen etc) sein oder Geldunterhalt. Kindesunterhalt ist von beiden Elternteilen zzu erbringen.

  • Ehegattenunterhalt ist etwas anderes. Die ersten drei Jahre muss die Person, die Naturalunterhalt erbringt nicht arbeiten gehen. Danach bis zum 12 Ten Jahr halbtags, danach Fulltime.

So das Grundstrickmuster. Davon kann abgewichen werden, das kommt auf die Umstände des Falkes an und final entscheidet das Familiengericht.

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Solange das Kind noch nicht in den Kindergarten geht, wird von der Ex-Frau meines Erachtens keine Arbeit zu erwarten sein. Frühestens wenn das Kind in den Kindergarten geht, bzw. es 3 Jahre alt ist und in den Kindergarten gehen kann, wird eine Teilzeittätigkeit zu erwarten sein. Sollte der Kindergarten längere Öffnungszeiten bieten und das Kind damit gut klarkommen, kann von der Mutter nach und nach eine längere Arbeitszeit erwartet werden.

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Zum Teil hängt es von der persönlichen Situation ab....Kind behindert, Frau findet trotz Bemühungen keine Stelle, keine Betreuung für das Kind vorhanden....

Ganz sicher ist: Bis das Kind drei Jahre ist, bist Du dran...

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Hallo lass dich von dem Frauengewinsel nicht beeindrucken.Sobald das Kind 3 Jahre ist kannst ihr in den Hintern treten arbeiten zugehen. Kommt auch auf die Dauer der Ehe an.Ein leben lang zahlen ist heute nicht mehr die Tagesordnung.Wenn sie einen auf Krank macht,fordere ein Gegengutachten an. Sorge selber für die Möglichkeit einer Kinderbetreuung.Das Jugendamt bietet hierfür ebenfalls für Unterstützung. Lebt sie länger als zwei Jahre in einer Eheähnlicher Lebensgemeinschaft ist der Nacheheliche Unterhalt ebenfalls hinfällig. Für den Kindesunterhalt ist natürlich immer aufzukommen.

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wenn es sich um keinen Sonderfall handelt (Krankheit, Behinderung etc), beginnt es stufenweise, wenn das Kind 3 ist. Spätestens, wenn das Kind aus der Grundschule ist, wird man sich nicht mehr drücken können.

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Schade eigentlich dass es wieder auf dem Rücken eines, vielleicht von beiden Seiten - zeitnah- gewollten Kindes ausgetragen wird! Ich wünsche Deiner "EX" dass sie einen guten Anwalt hat. Kenne die zur Scheidung darliegenden Gründe nicht, deshalb erspare ich mir weitere Kommentare. Zu einer guten Ehe und auch dann zu einer Scheidung, wenn es nicht funktioniert, gehören immer zwei! Der oder das Dritte ist immer der Leidtragende und das oft ein Leben lang!

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Hier wird alles sehr gut erklärt:

http://www.scheidung-online.de/wannarbeit.htm

Witzig finde ich, dass die Internetadresse den Eindruck erweckt, dass man sich online scheiden lassen kann :-))

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blnsteglitz 19.01.2013, 20:46

das wärs doch.... die Scheidungsrate würde sprunghaft ansteigen ;)

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Niemand muss müssen. Deine Exfrau auch nicht.

Deine Frage hätte eher lauten müssen unter welchen Umständen Du aus Deiner Unterhaltsverpflichtung entlassen werden kannst.

Armer Wurm!

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stella185 23.01.2013, 23:06

Warum "armer Wurm"? Die Kinder von berufstätigen Müttern sind gut erzogener Kinder/Ausnahme gibs überall, auch bei nicht berufsstätigen Müttern/. Sollen die berufsstätige Mütter Schuldgefühle haben, das sie arbeiten trotz Kinder/n?

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NasiGoreng 26.01.2013, 01:59
@stella185

Sorry, das war mißverständlich. Mit "armer Wurm" meinte ich nicht den "kleinen Wurm", nicht seine Erziehung und auch nicht dessen Mutter, sondern den unsympathischen Fragesteller, der offensichtlich Mittel und Wege sucht, sich seiner Verantwortung für Mutter und Kind möglichst schnell zu entziehen.

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