Wann machtSchlichtung mehr Sinn als Prozess?

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4 Antworten

Man hat nicht immer die Wahl. In vielen Bundesländern ist bei bestimmten Arten von Streitigkeiten ein Schiedsversuch Pflicht, z.B. bei nachbarrechtlichen Streitigkeiten oder solchen mit geringen Gegenstandswerten. Darüber hinaus gibt es ja die Ombutsmänner, z.B. für Banken oder Versicherungen, es gibt Schiedsstellen bei Handwerkskammern und -innungen etc pp. Über die Neutralität kann man trefflich streiten. Nur die staatlichen Schiedsmänner und Schiedsfrauen oder die hälftig von den Beteilgten ernannten Schiedrichter bei echten Schiedsgerichten sind wirklich neutral in dem Sinne, dass sie von keiner der Parteien eingesetzt werden. Trotzdem sind auch die sonstigen Schiedsstellen eine gute Alternative zum Prozeß. Allerdings gehören zur Einigung immer beide Parteien und außerdem sind die Schiedsordnungen oft so, dass bestimmte Streitigkeiten von Anfang an ausgeschlossen werden.

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wer nicht gern vor Gericht steht, sollte es versuchen-wenn es um keine große Sache geht, würde ich Schlichtung immer bevorzugen. Zweifel an neutralem Schlichter hätte ich, wenn die Beschwerdestelle von Branchenverband vertreten wird (zb Ärztekammer bei Streit zw. Arzt und Patient)

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Schiedsstellen sind immer zu empfehlen - denn es ist zumeist kostenlos. bei Gericht kostet es immer...

..und in NRW sind Schiedsmänner obligatorisch bei Nachbarschaftsstreitigkeiten...

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Wenn Du Dich vielleicht genauer ausdrücken könntest? Schlichtung in welcher Sache? Um welchen Betrag handelt es sich?

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