Wann macht es Sinn eine Auffanggesellschaft zu gründen?

1 Antwort

So einfach ist es mit Auffanggesellschaften auch nicht.

Nach § 419 BGB haftet für die Schulden, der der ddas gesamte, oder fast gesamte Vermögen eines Schuldners übernimmt.

Eine entsprechende Haftung st gem. § 25 HGB gegeben, wenn einer die Firma eines anderen fortführt.

Daher läßt sich das mit der Auffanggesellschaft nur mit einem Insolvenzverwalter regeltn, der da mitspielen muss.

Daneben habe die "Sanierungsprofis" natürlich noch eine Reihe von Tricks, um diese Dinge ggf. schon früher einzuleiten udn interessante Unternehmensteile, ohne die oben genannten Folgen aus dem maroden Ganzen herauszulösen.

200000€ Umsatzverlust durch städtische Baustelle - wie soll das geregelt werden?

Hallo es geht um folgendes,

ich bin Gewerbebetreibender in der Gastro mein Betrieb erwirtschaftet einenen Umsatz von circa 250-300000€ jährlich.

Nun plant die Stadt eine Baustelle direkt vor meiner Nase. Fast 2 Jahre wird sie dauern und die Hauptstraße wird vollgesperrt. Das bedeutet keine Kunden die mit dem Auto kommen können es sei denn sie parken mehrere hundert Meter bis zu 1km entfernt laufen den ganzen Weg zum Geschäft und dann müssen sie das Essen den weiten Weg zurück tragen eher unwarscheinlich das dass jemand macht.

Nun meine Lieferanten können auch nicht kommen Sie müssen alles hierhin tragen das sind auch fast 1km. Die Baustelle sind sogenannte Verschönerungsarbeiten. Die Parkplätze vor meinem Betrieb fallen alle weg das heißt dass ich nach der Baustelle 40-50% meiner Kunden verliere das witzige daran ist das die Stadt kein Wert auf "Schönheit" gibt da sie zu Weihnachten nicht mal die Lichter an macht aber naja.

Nun während der Baustelle sieht es so aus dass ich wenn überhaupt und ich weiß nicht mal ob Fußgänger die Möglichkeit haben mein Geschäft zu erreichen das ich 0€ am Tag mache weil die Straße komplett aufgerissen wird eine Brücke mach kein Sinn da es die Arbeiten behindern würde.

Die Stadt muss es mir so oder bezahlen aber was wird sie bezahlen den Umsatzverlust oder den Umsatzverlust plus die Kosten die ich nicht mehr decken kann. Denn wenn die Baustelle anfängt dann kann ich nach 1 Woche Insolvenz beantragen ich werd nicht einmal in der Möglichkeit sein irgendwelche Lebensmittel einzukaufen.

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Kosten für Renovierung der vererbten Immobilie

Der letzte Wille meines Großonkels war es, dass jeder von seinen drei Täuflingen (einer davon bin ich) eine Wohnung aus seinem Besitz erhält. Dies hat er mündlich am Sterbebett seiner Frau mitgeteilt. Seine Frau hat den letzten Willen ihres Mannes auch befolgt und nach dem Ableben ihres Mannes 1972 ein Testament beim Notar gemacht, und die drei Täuflinge mit je einer Wohnung bedacht, jedoch hat sie bis zu ihrem Tod noch das Niesnutzrecht auf alle 3 Wohnungen. Ich lebe nun seit 1990 in dieser Wohnung und habe nun seit über 19 Jahren viele Renovierungen auf meine Kosten vorgenommen, da von meiner Großtante immer wieder die Aussage, auch unter Zeugen, kam: "Du kriegst die Wohnung ja auch mal", wenn es um die Kosten für die Renovierungen ging. Nun ist Anfang 2009 meine Großtante verstorben und nach der Testamentseröffnung wurde bekannt, das meine Großtante ihr Testament 1994 aus unerklärlichen Gründen geändert hat und die mir zugesagte Wohnung die ich seit fast 20 Jahren bewohne, an ihre Nichte vererbt hat. Jetzt würde ich gerne wissen, ob ich ein Recht bezüglich einer Ausbezahlung von der Erbin für die von mir getragenen Kosten der Renovierungen und Materalien haben und falls wir uns nicht friedlich einigen können, ob es Sinn macht, die von mir nachweislich getragenen Renovierungskosten über einen Anwalt einzuklagen?

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Immobilienverkauf: Preis im Kaufvertrag doppelt so hoch angegeben, Grundschuldbrief, was wollen die?

Hallo!

Ein Gebäude soll veräußert werden. Ein Kaufinteressent möchte es erwerben, will dabei aber einen höheren Preis im Kaufvertrag stehen haben, etwa das Doppelte der vereinbarten Summe. Mit zum Einsatz kommen soll bei dieser abenteuerlichen Geschichte ein Grundschuldbrief, der beim Notar hinterlegt werden soll. (Damit der Verkäufer nicht wirklich den doppelten preis verlangt oder so)

Der Interessent will dabei Notarkosten und die höhere Grunderwerbssteuer bezahlen.

Vorab: Ich hab dieses Konstrukt und das genaue Vorgehen nicht verstanden und würde auf sowas auch nie eingehen. Es handelt sich beim Verkäufer aber auch nicht um mich.

Fragen:

Was will der Käufer erreichen? Es ginge ihm um weniger Steuern, erklärte er. Auch fiel das Stichwort "Spekulationssteuer", das m.E. nicht wirklich Sinn macht, weil der Käufer angeblich eine GmbH sein soll. Auch so kann ich mir nicht vorstellen, dass ein im Vertrag genannter Preis ohne eine belegte Zahlung steuerlich aussagefähig ist.

Ist dies eine betrügerische Masche (wie ich erahne) oder möglicherweise eine gängige im Immobiliensektor erfolgte Geschäftspraxis?

Was gibt es für mögliche Gründe für diese Vorgehensweise?

Kann es sein, dass der Vertreter des Kaufinteressenten sich dazwischenklemmt und das Objekt für bspw. 100k beim Verkäufer erwirbt und dem eigentlichen Käufer 200k abzwackt?

Wie sind die Gefahren hinsichtlich a) Insolvenz des Käufers b) Rückabwicklung des Kaufvertrags?

Kann dieses Konstrukt mit Geldwäsche zu tun haben?

Macht sich der Verkäufer schuldig als Mittäter für einen Kreditbetrug, wenn der Käufer mit dem Kaufvertrag bei der Bank Kredite beantragt? Oder hinsichtlich eines Steuerbetruges, falls der Erwerber tatsächlich Steuern "sparen" kann?

Bitte möglichst fundierte Antworten zu meinen schwammigen Fragen. Mir ist wichtig, dass ich dem Verkäufer mit konkreten Schilderungen dieses Geschäft ausreden kann.

Danke!

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Umzugskostenpauschale - Nachweise!?

Hallo Zusammen,

ich bin 2017 aus beruflichen Gründen umgezogen (d.h. Arbeitgeberwechsel zwecks besserer Konditionen/Nähe zu meiner Heimat/Familie, etc.) und habe das in meiner Einkommensteuererklärung für 2017 geltend gemacht. Ich muss dazu sagen, dass ich im Thema Einkommensteuererklärung ein Neuling bin.

Der Umzug, natürlich aus Kostengründen, verlief in Eigenleistung (d.h. mit Freunden und Bekannten als Umzugshelfern, einem von privat geliehenen Transporter, etc.) - die Einzelnachweise sind also leider überschaubar.

Nun habe ich Antwort vom Finanzamt erhalten:

"zur Bearbeitung ihrer Steuererklärung benötige ich noch folgende Unterlagen bzw. Angaben: Nachweise der beruflich veranlassten Umzugskosten".

Und leider verstehe ich die Frage nicht. Ich habe jetzt 1h recherchiert und in quasi allen Artikeln zu diesem Thema steht: Wenn man keine Nachweise/Belege ansetzt (oder zur Vereinfachung möchte), kann man eine Umzugskostenpauschale in den Werbungskosten geltend machen. Hierbei muss ich keine Einzelnachweise erbringen (sonst hätte ich die Einzelnachweise geltend machen können, nicht den Pauschbetrag).

Was genau erwartet das Finanzamt nun von mir? Verstehe ich die Frage ggf. falsch, und ich soll die Gründe für meinen beruflich bedingten Umzug aufzählen? Oder ggf. nur eine Erklärung, welche Kosten ich getragen habe, die ich aber nicht nachweisen kann (z.B. Sprit- und Benzinkosten, Trinkgeld und Verpflegung für Helfer, Ausbesserungsarbeiten in der alten Wohnung, etc.)? "Glaubt" das Finanzamt nicht, dass ich umgezogen bin und soll Nachweise in Form von Arbeitsvertrag o.ä. nachweisen (was ja kein Sinn macht - habe ja Lohnsteuerjahresbescheide mitaufgeführt - da ist das ja zu erkennen).

Hat jemand eine Idee, was genau von mir nun gefordert wird bzw. warum? Vielen Dank!

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Wohnen in Neuseeland, arbeiten in Deutschland, was ist besser als Freiberufler oder Angestellter behandelt zu werden?

Ich habe evtl. die Moeglichkeit Arbeit fuer eine deutsche Firma von Neuseeland aus zu verrichten. Neuseeland und Deutschland haben ein DBA. Ich habe nicht vor in absehbarer Zeit nach Deutschland zu ziehen und lebe hier schon seit einigen Jahren, habe also meinen staendigen Wohnsitz in Neuseeland, bin aber Deutsche Staatsangehoerige. Nun habe ich ein paar Fragen:

  • Werden mir in diesem Fall Deutschland Steuern automatisch abgezogen?
  • Wenn ja, kann ich etwas dagegen tun (z.B. ein Formular ausfuellen)?
  • Wenn ja, und ich kann nichts dagegen tun (s.o.), wie hoch sind die zu zahlenden Steuern und muss/kann ich in D eine Steuererklaerung abgeben?
  • Gibt es einen stuerlichen Unterschied, wenn ich als Freiberufler oder Angestellter arbeite und was ist sinnvoller, wenn ein Unterschied besteht?
  • Macht es evtl. Sinn eine Firma aus steuerlichen Gruenden in D zu gruenden statt als Freiberufler oder Angestellter zu arbeiten?

Vielleicht kann mir jemand in einfachem Deutsch einen kurzen Rat geben, denn ich habe im Internet recherchiert und da war von Abgeltungswirkung, Veranlagung etc. die Rede und das sagt mir leider ueberhaupt nichts.

Es waere gut, wenn auch kurz angemerkt wuerde, ob die Loesung/en fuer meinen Arbeitgeben auch gut ist oder nicht, denn ich moechte, dass eine Win-Win Regelung gibt, um eine Entscheidung zu treffen.

Vielen herzlichen Dank im Voraus.

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Kleingewerbe + Minijob oder voll Selbständig + Minijob?

Hallo Zusammen ich hätte hier die ein oder andere Frage, ich hoffe ihr könnt mir evtl. weiterhelfen, denn mein Berater vom Arbeitsamt hat den nächsten freien Termin erst in 1 Monat.

Ich bin Momentan noch voll beschäftigt mit einem 1 Jahresvertrag der nicht verlängert wird, da die Firma nun aus Wirtschaftlichen Gründen 70 Mitarbeiter entlässt. Ab Mitte Jahr wäre ich dann Arbeitslos was ich auch schon gemeldet habe, damit ich keine Sperre bekomme.

ich habe vor mich im Kosmetischen Bereich selbständig zu machen. Nun bin ich mir eben unsicher ob als Kleingewerbe oder gleich voll, denn als Kleingewerbe wäre ich ja Arbeitslos und würde Arbeitslosengeld bekommen und das Kleingewerbe darf einen Betrag von 165€ nicht überschreiten, denn das wird mir dann abgezogen das weiß ich, aber somit müsste ich mich eben nicht Privat versichern.

Aber wenn ich mich nach dem ich 1 Tag Arbeitslos gemeldet bin voll Selbständig machen würde, würde mir das Amt ja die erst Einrichtung bezahlen oder zumindest helfen und die ersten 6 Monate auch monatlich unterstützen als Existenzgründung, welches glaube ich ausgerechnet wird was ich das letzte Jahr verdient habe.

Ich lebe mit meinem Freund zusammen wird sein Lohn auch angerechnet, da wir ja in einem Eheähnlichen Verhältnis leben? (weiß das zufällig jemand)

Meine Frage nun, was macht mehr Sinn Kleingewerbe (Krankenversichert da Arbeitslos) und ein 450€ Job oder voll Selbständig (selber Kranken versichern) mit Förderung die ich hoffentlich bekomme :-/ und dann noch einen 450€ Job?????

Also ich werde mich nach meinem Jahresvertrag beim Arbeitsamt Arbeitslos melden und dann die Selbständigkeit ankündigen, da man sonst nichts als Starthilfe vom Amt bekommt, wenn man von einem Arbeitsverhältnis direkt in die Selbständigkeit geht.

Ich hoffe ich habe es einigermaßen verständlich geschrieben.

Ich danke vielmals vorab für die Antworten, Ratschläge und Mithilfe.

Liebe Grüße

BlackHair3553 (Maria)

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