Wann könnte bei Beamten die Restschuldversicherung zahlen müssen? Bin bei Krankheit abgesichert.

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Arbeitslos kannst du nicht werden, das ist richtig. Wie lange dein Dienstherr bei Krankheit zahlt , ist dir ja bekannt. Für eine Beamtin ist die Absicherung im Todesfall sinnvoll. Auch im Todesfall verlangt die Bank die Rückzahlung des offen stehenden Betrages. Bist du ledig, werden Erben herangezogen, aus ihrer Erbschaft, falls möglich, den Betrag zurück zuzahlen. Bist du verheiratet und dein Mann ist Erbe von dir, muss er auch zahlen. Bist du ledig und hast niemanden, wird die Bank in deinem Todesfall viele Anstrengungen unternehmen, ihr Geld zu bekommen. Damit die genannten Möglichkeiten abgesichert sind, empfehle ich dir, den Abschluss einer Risikoversicherung mit fallender Versicherungssumme (wie bereits in einer anderen Antwort für dich genannt). Mein Tipp an dich, wenn du etwas nicht willst, sage deinem Berater einfach: NEIN.

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Danke Charli, an den Todesfall hatte ich gar nicht gedacht, das Erbe würde zwar sicher für die Kreditablösung reichen, aber die Bank hätte dann wohl Arbeit.

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@Rentenfrau

Das hat nichts mit der Arbeit der Bank zu tun, sondern dein Erbe würde weniger Erbmasse erhalten.

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Es ist eine Frage der Besicherung des Darlehens und in welcher Höhe dieses besteht.

Wenn ich den Darlehensvertrag für mein Auto abschließe, verzichte ich auf die RSV, da der Risikobetrag (die restlichen Monatsraten bis zum Ende des Vertrags nach 48 Monaten) aus meinem Vermögen bestritten werden könnte. Daher ist dies nicht sinnvoll.

Kaufst Du eine Immobilie, so übersteigt der Betrag der Darlehen normalerweise die liquiden Mittel und es erfolgt eine Besicherung durch eine Grundschuld. Auch hier wäre eine RSV nicht erforderlich, wenn man davon ausgeht, daß im Fall, daß man die Raten nicht mehr zahlen kann, auch das Haus nicht mehr zu halten ist. Will man jedoch das Haus als Vermögensbaustein erhalten, lohnt sich der Abschluss einer RSV oder einer Risikolebensversicherung mit schrittweise kleiner werdender Summe. Letzteres könnte attraktiver sein, da Anbieter wie Asstel mit sehr geringen Preisen im Markt auftreten. Es kommt auf einen Vergleich an.

Mit Beamtung etc. hat das meines Erachtens wenig zu tun, denn das gilt analog für Angestellte, wenn sie nicht gerade in Probezeit sind. Für Selbständige dagegen ist eine RSV interessant, da hier ggf. keine regelmäßig gleich hohen Einkünfte bestehen.

Und was das "bin ja bei Krankheit gut abgesichert" anbelangt: die Beihilfe zahlt hier nur sehr zögerlich und ggf. auch nicht die vollen Beträge. Bei der PKV, die Du zusätzlich abgeschlossen hast, gibt es auch nicht nur 100%-Abdeckungen, insbesondere im Pflegefall. Weiterhin kann auch außerhalb des Berufs etwas passieren: Du fährst jemanden an, die Person wird schwerbehindert und bekommt eine lebenslange Rente von Dir. Das ist eine zuvor nicht kalkulierte Belastung.

Es gibt also durchaus Fälle, in denen eine RSV sinnvoll ist.

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Danke gandalf für Deine umfassende Antwort.

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