Wann ist es sinnvoll in einen Swap-ETF zu investieren?

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die Definition http://www.extra-funds.de/wissen/was-ist-ein-swap-etf.html

Was dagegen spricht?

  • Unerfahrenheit des Anlegers
  • unpassende Risikoklasse
  • falsche Allokation/ Streuung der Risiken
  • altersungemässe Anlagestreuung
  • fehlende Branchenstreuung
  • fehlende Diversifikation (Branche, Region)
  • Emittentenrisiko
  • Liquidität an der Börse
  • Hohe Spreads bei der Order
  • hohe TER
  • schlechte Nachbildung des abgebildeten Indexes

Wer investiert, sollte wissen, was er tut. Versteht er das Produkt nicht, so sollte er die Finger davon lassen.

Obelix hat das sehr schoen aufgelistet. SOlange du bei der ANlage deinen Bankberater fragst und nicht er dich, solltest du die FInger davon lassen. Allerdings sollte dein Bankberater dir das auch so befruenden koennen, sonst ist seine Motivation wohl eher darin das er ein Produkt mit mehr Provi im SInn hat als Empfehlung. Aber Berater hin oder her, investiere in nix was du nicht verstehst, weil am Ende ist es dein Geld was weg ist.

Sorry, das ist IMHO Nonsense. Swap-ETFs und replizierende ETFs sind zwei Umsetzungsformen mit ihren eigenen Risiken und Chancen.

In etablierten Märkten kann man replizierende ETFs nehmen, die direkt in die Konstituenten investieren, wenn es davon nicht zu viele gibt. Dann werden manche ETFs nur teilreplizierend aufgelegt (z.B. S&P 500, MSCI World). Das bedeutet jedoch auch unter Umständen einen höheren Tracking Error. Zusatzerträge werden hier oft durch Wertpapierleihen realisiert.

In wenig liquiden oder schwer investierbaren Märkten werden eher swap-basierte ETFs aufgelegt. Beispiele sind Emerging Markets, Renten oder Rohstoffe, jedoch auch Strategieindices (z.B. DAXPlus Protective Put oder Eurostoxx 50 Short). Diese bilden einen Portfolio solider Werte ab und stellen die Zielperformance über Swaps her. Die Absicherung beträgt dabei typischerweise mehr als 100% des NAV.

Swap-basierte ETFs haben zudem den Vorteil, daß Dividenden und Zinsen "weg-geswappt" werden können, d.h. die besteuerungsrelevanten Erträge Null sind und sich Gewinne nur in Kursgewinnen niederschlagen. Dadurch erfolgt effektiv eine nachgelagerte Besteuerung erst beim Verkauf des ETF.

Wer Ausschüttungen möchte, wird eher die replizierenden ETFs verwenden.

Swap-basierte ETFs können genauer die Zielperformance abbilden und haben daher eher geringere Spreads im Börsenhandel als replizierende ETF. Die Tracking Errors sind geringer. Eine gute Teilreplikation kann jedoch auch zu guten Indexabbildungen führen.

Da Swaps einen wesentlichen Teil des ETF-Managements auslagern, sind die Managementkosten swap-basierter ETFs oft niedriger als die vergleichbarer replizierender ETFs.

Aus meiner Sicht spricht daher nichts gegen die eine oder andere Sorte von ETFs. Man muss nur wissen, was man wirklich kauft und worin die Risiken und Chancen liegen.

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