Wann ist eine Ehegattenbürgschaft sittenwidrig?

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2 Antworten

Also zu dem Thema gibt es ehebliche Rechtsprechung. Im Tenor geht es alles in die Richtung, keiner, auch nicht Ehefrau (und ggf. Kinder) dürfen Bürgschaften übernehmen, die sie aus dem Einkommen nicht bedienen können.

Wenn die Bank nun aber eine solche Bürschaft angenommen hat, würde ich gegen die erste in Anspruchnahme klagen.

wenn von vorn herein klar ist, daß der Ehegatte aus seinen vorhanden Einkünften keinesfalls in der Lage wäre, die Verbindlichkeit zu bedienen, dürfte das doch in die Kategorie sittenwidrig gehen. Eventuell über den Verbraucherschutz informieren, welche Möglichkeiten man hat, gegen die Bank vorzugehen.

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