Wann hat man Anspruch, dass Überstunden vergütet werden?

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5 Antworten

. Eine gesonderte Bezahlung der Überstunden darf nicht ausgeschlossen werden, wenn die zugewiesene Arbeit in der vertraglich vorgesehen Zeit überhaupt nicht erledigt werden konnte.

Eine Bezahlung muss ebenfalls möglich sein, selbst wenn grundsätzlich nur ein Freizeitausgleich vereinbart ist, sofern das Arbeitsverhältnis vor dem Freizeitausgleich beendet wurde oder aber der Arbeitgeber einfach keinen Freizeitausgleich gewährt.

Arbeitszeit ist die Zeit, in der ein Arbeitnehmer dem Arbeitgeber seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen muss.

Er kann , weil Cheffe, vieles.

Es handelt sich um Überstunden, wenn die regelmäßige betriebliche bzw. die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit überschritten wird. Von Mehrarbeit spricht man, wenn die gesetzliche Arbeitszeit (nach dem ArbZG) überschritten wird.

Zitat :

"Wann ist ein Arbeitnehmer zur Leistung von Überstunden verpflichtet? Ohne ausdrückliche Regelung sind Arbeitnehmer/-innen grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, Überstunden zu leisten (es sei denn, es liegt ein Not- oder Katastrophenfall gem. § 14 ArbZG vor). Es muss daher eine einzelvertragliche (Arbeitsvertrag) oder kollektivrechtliche (Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung) Vereinbarung zur Ableistung von Überstunden bestehen. Ausnahmsweise kann sich – auch ohne ausdrückliche einzelvertragliche oder kollektivrechtliche Rechtsgrundlage – eine Verpflichtung auch aus Treu und Glauben gemäß § 242 BGB ergeben (dies ist z.B. der Fall, wenn eine Tätigkeit typischerweise dazu führt, dass sich eine betriebliche Notwendigkeit ergibt, Überstunden abzuleisten). Der Betriebsrat muss der Verlängerung der Arbeitszeit im Einzelfall zustimmen (§ 87 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG)."

https://www.verdi-bub.de/service/praxistipps/archiv/ueberstunden_darfs_ein_bisschen_mehr_sein/#c4840

Gruß Z... .

Was steht denn in deinem Arbeitsvertrag? Dort müsste es eigentlich geregelt sein, wie dein Arbeitgeber damit umgeht. Übrigens die Klausel "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" ist nichtig.

Erste fRage, was sagt der Anstellungsvertrag dazu?

Zweite Frag, was hat der Chef dazu gesagt, bzw. was ist üblich?

Normal wäre der Ausgleich mit Freizeit.

Aber man kann ja einfach mal fragen, ob die Vergütung nicht besser ist.

Als leitender Angestellter (Mitarbeiter) meistens nicht. Als "leidender" normal sterblicher Mitarbeiter evtl. schon. Aber das kannst Du doch in Deinem unterschriebenen Arbeitsvertrag nachlesen, oder falls vorhanden, den Betriebsrat fragen! Du kannst das Geld gut gebrauchen, bedenke aber dass Du es mit versteuern musst. Was bleibt Dir davon übrig?

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