wann endet ein pflichtteilsanspruch

3 Antworten

Wenn Du die letzten 21 Jahre auf einer einsamen Insel verschollen gewesen bist könnte es noch gelingen Ansprüche geltend zu machen, ansonsten nicht. Verjährung heißt das Zauberwort. Die kann zwar nur greifen wenn die Einrede erhoben wird, aber wer zahlt schon freiwillig Geld?

auf einer einsamen Insel verschollen

Insel mit 10 Buchstaben im Roten Meer?

Westberlin.

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Der Pflichtteilsanspruch verjährt 3 Jahre nach Kenntnis des ihn begründenden Anspruchs.

Hätte der Erblasser etwa eine nunmehr nachweisliche Vaterschaft geleugnet, wäre ein uneheliches Kind von den Erben gegenüber dem Nachlassgericht nicht benannt oder hätte er durch Auslandsaufenthalt erst jetzt Kenntnis davon erlangt, dass sein Anspruch aus 1986 nicht erfüllt wurde, begänne die Frist erst mit Kenntnis.

G imager761

Mein Vater hat einen Erbvertrag geschlossen mit meiner Stiefmutter und deren Kinder. Welche Rechte habe ich?

Mein Vater hat einen Erbvertrag geschlossen mit meiner Stiefmutter und dessen Kinder. Inzwischen ist meine Stiefmutter und eines ihrer Kinder verstorben.

Der Erbvertrag sieht vor, das mein Vater Vorerbe wird und sein Stiefsohn Nacherbe von dem Einfamilienhaus. Gleichzeitig hat mein Vater eine Verzichtserklärung für sich und seine leiblichen Kinder mit im Erbvertrag festgeschrieben. Sein Stiefsohn soll Alleinerbe sein( steht im Erbvertrag). Seit dem Tod meiner Stiefmutter ( 3Jahre her) hat sich kein Stiefsohn ( Alleinerbe) blicken lassen.

Ich als Tochter kümmere mich jetzt selbstverständlich um meinen Vater (88 Jahre) Koche, Putze, Wasche, fahre ihn zum Arzt.....da er nicht mehr so gesund ist, habe ich die Vollmachten über alle Konten, bis über den Tod hinaus. Die Konten und Sparbücher laufen nur auf seinen Namen.

Ich habe Alles verstanden und weiß das ich eigentlich Nichts erbe, das Haus dem Stiefsohn gehört als Nacherbe und als Alleinerbe gehört ihm wahrscheinlich auch das Auto und das Geld auf den Konto. Erbvertrag ist Erbvertrag und kann nicht geändert werden, weil 2 Personen schon gestorben sind.

Wie soll ich mich verhalten, wenn meinem Vati etwas passiert? Darf ich das Haus noch betreten oder ist das Hausfriedensbruch? Darf ich von seinen Konten die Beerdigung organisieren? Vielleicht etwas markaber die Fragen, falls es aber mal soweit ist, werde ich nicht die Nerven haben mich irgendwo zu erkundigen. Zur Info, mir geht es nicht um das Geld oder die Imobilie. Die Jahre davor bin ich ganz gut ohne Vater und Stiefmutter ausgekommen. Ich will mich einfach nur richtig verhalten und kein Zoff mit dem Alleinerben. Vielen Dank

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Immobilienverkauf bei Erbengemeinschaft

Hallo an alle fleißigen "Helfer" Mein Schwiegervater ist am 04.01.2015 verstorben. Er hinterlässt eine Eigentumswohnung im Wert von 61.000 €. Als seine Frau 2009 verstorben ist erbte er zu zu 4/6, der Sohn aus erster Ehe zu 1/6 und meine Mann zu 1/6. Nun ist mein Mann als Alleinerbe eingesetzt und der Sohn aus erster Ehe wollte die ganzen Jahre die Anteile von der Mutter an ihn überschreiben. Jetzt wäre es soweit, aber nun möchte er nicht mehr. Er lebt übrigens in Kroatien und ist auch kroatischer Staatsbürger. Mein Mann möchte die Wohnung gerne verkaufen. Nun meine Frage: Kann er das, alleine, wenn er 5/6 der Anteile als Alleinerbe besitzt auch ohne Unterschrift von seinem Bruder tun? Oder die Wohnung vermieten? Anzumerken wäre noch, dass sein Bruder wegen psychischer Erkrankung schon in Rente ist, vielleicht spielt das eine Rolle.

Danke an alle die eine Antwort wissen LG

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Pflichtteilsanspruch bei Übertragung an den Bruder zu Lebzeiten?

Meine Eltern haben ein so genanntes Berliner Testament. Mein Vater ist bereits verstorben, somit ist meine Mutter die noch jetzige Erbin. In dem Testament wurde

bestimmt, dass der überlebende Teil zunächst alles bekommt, nach dessen Ableben die beiden Kinder.

Wenn jedoch die Mutter einen bevorzugt und ihm das Haus zu Lebzeiten überschreiben würde, wie sieht es dann nach dem Ableben der Mutter mit

dem Pflichtteilsanspruch aus. Hat die Schwester dann auch noch Ansprüche

auf den Pflichtteil oder muss sie damit rechnen, garnichts mehr zu bekommen?

Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar und verbleibe

mit freundlichem Gruß

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Muß der Grundbucheintrag geändert werden? Berliner Testament liegt vor.

Mein Vater ist verstorben. Nach handschriftlichem Berliner Testament ist meine Mutter Alleinerbin des gemeinsamen Hauses. Das Haus ist Schulden frei und beide stehen zu gleichen Teilen im Grundbuch. Muss meine Mutter nun den Grundbucheintrag ändern lassen damit sie alleine dort verzeichnet ist? Mein Bruder und ich erben das Haus nach dem Tod meiner Mutter. Könnte es da Schwierigkeiten geben wenn beide Eltern im Grundbuch stehen wir aber letztendlich nur noch von unserer Mutter erben? (Es geht nicht um den Pflichtteil am Erbe, wir wollen uns nur den Papierkram und Geld sparen. Wir haben auch keinen Erbschein beantragt). Ich möchte nur nicht mit meinem Bruder vor Problemen stehen, wenn unsere Mutter tot ist und wir die Erben sind.

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Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

1972 schloss ein Ehepaar ein Ehe- und Erbvertag ab, in dem unter anderem der Bruder des Ehemannes ihr Hausgrundstück als Vermächtnis bekommen soll nachdem auch der längst lebende verstorben ist.

Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

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