Wann braucht man bei einer freiberuflichen Tätigkeit eine Berufshaftpflichtversicherung?

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2 Antworten

Eine Berufshaftpflicht soll Vermögensschäden decken, die Du deinem Auftraggeber in Folge von Fehlern zugefügt hast.

Zusätzlich ist auch eine Betriebshaftpflichtversicherung wichtig für dich. Wenn du bei deinem Kunden die 50.000 € teure Ming-Vase umstößt und sie zerbricht, zahlst du die Vase aus eigener Tasche. Denn eine Privathaftpflichtversicherung kommt nicht für Schäden aus einer selbständigen Tätigkeit auf.

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nicht jeder Freiberufler benötigt eine Berufshaftpflichtversicherung. So eine pauschale Aussage kann bei jeder Versicherungsart nie getroffen werden. Ist eine Frage, welcher Schaden durch die Tätigkeit überhaupt entstehen kann.

Nehmen wir das Beispiel der Unternehmensberater. Hier soll ja angeblich großer Schaden entstehen, wenn der Katalog der möglichen "Gefahren" aufgelistet wird.

Nur ist wichtig zu wissen, dass zunächst ein Schaden entstehen muss, dieses vor Gericht nachgewiesen werden muss (sehr schwieg bei Dienstverträgen) und ein Urteil gefällt werden muss. Erst dann kann eine Versicherung eintreten, aber auch erst dann wird man wissen, ob die überhaupt zahlen würde.

Ich kenne keinen Berater, ein in meinem Umfeld arbeitet, der einer Berufshaftpflicht abgeschlossen hat. Wird aber man Berater geben, der besser schlafen kann, weil er eine abgeschlossen hat.

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