Wann beginnt die Wohlverhaltenphase bei der Privatinsolvenz?

1 Antwort

hallo.... die wohlverhaltensphase beginnt mit der eröffnung vom Gericht, Amtsgericht meistens. dieser eröffnung geht das "ruhejahr" voraus, müsste bei dir auch so gewesen sein, in deinem fall bist du wahrscheinlich im jan.2011 das erste mal zu anwalt, oder? danach also ab jan. 2012 sind es sechs jahre, also bis jan, 2018, bis die wohlverhaltensphase vorbei ist. kurz vor ende bekommst ein schreiben vom gericht über die endverhandlung vor gericht, fällt diese positiv für dich aus, bist deine schulden los.

Abgabereihenfolge der Lohnsteuer bzw. des Verlustvortrags?

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem. Und zwar hat mich das Finanzamt aufgefordert, meine Steuer für die Jahre 2013, 2014, 2015 und 2016 in den nächsten vier Wochen abzugeben.

Es ist so, dass ich im Februar 2017 zu arbeiten begonnen habe. Bedeutet also, dass ich bis dahin Student im Masterstudium war.

Den Bescheid über den Verlustvortrag für die Jahre 2010 und 2011 habe ich bereits erhalten. Der Bescheid für das Jahr 2012 ist gerade in der Prüfung.

Meine Frage wäre:

  • Muss die Steuererklärung / Verlustvortrag in chronologischer Reihenfolge abgegeben werden (geht ja in meinen Fall nicht mehr)?
  • Außerdem müsste ich laut BFH Urteil vom 13.1.2015, IX R 22/14 für den Verlustvortrag 7 Jahre rückwirkend Zeit bekommen, diese abzugeben. Oder nicht?

Wie würdet ihr Vorgehen???

Ich freue mich auf Eure Antworten.

...zur Frage

Fahrtkostenrückerstattung trotz Privantinsolvenz

Hallo, ich habe vor 2 Jahren Privatinsolvenz beantragt und bin in der Wohlverhaltensphase. Das Finanzamt zählt auch zu den Gläubigern mit 7000 Euro Schulden. Ich habe den Lohnsteuerausgleich für 2007 abgegeben und einen Bescheid erhalten, daß das Guthaben in Höhe von 2700 Euro mit den offenen Forderungen verrechnet wird. Meine Frage: Darf das Finanzamt auch die Fahrtkosten mit den Einkommensteuerschulden verrechnen? Ich habe einen täglichen Weg zu Arbeit von 70 km hin und zurück und darf keine Pendlerpauschale erhalten? Wer weiß etwas? Vielen Dank

...zur Frage

Privatinsolvenz nach Scheidung?

Vor ein paar Tagen habe ich diese Frage schon einmal gestellt. Allerdings mit weniger Details und somit keine brauchbaren Antworten erhalten. Ich beschreibe nun mal mein Anliegen etwas ausführlicher.

Also mein Haus habe ich vor 20 Jahren mit in die Beziehung gebracht. Es war eine Bruchbude. Das Haus war fast geschenkt. Vor 10 Jahren haben wir geheiratet. Wir haben zusammen schon vor der Ehe und auch während unserer Ehe das Haus auf Vordermann gebracht und ständig immer etwas um- oder angebaut. Finanziell hat meine jetzt geschiedene Frau den meisten Teil dazu beigetragen da sie immer schon besser verdient hat als ich. Zur Scheidung wollte sie entweder das ganze Geld von mir zurück welches sie in das Haus gesteckt hat oder das Haus selber. Ich habe ihr das Haus gelassen weil ich das Geld nicht habe und sie außerdem mit unserem gemeinsamen Sohn drin wohnen bleibt. Ich habe auch keine weiteren Zahlungen für das Haus von ihr erhalten. Also sie hat mir nichts ausgezahlt. Das Haus gehört jetzt ihr allein. Seit 4 Wochen sind wir geschieden.Trotzdem zahle ich noch einen kleinen Kredit auf das Haus ab der auf meinen Namen läuft. Meine eigentliche Frage ist Folgende. Wenn ich jetzt in Insolvenz gehe, spielt es dabei eine Rolle ob mir das Haus noch vor 4 Wochen gehört hat? Jetzt gehört es mir ja nicht mehr. Wird bei einer Insolvenz Jahre zurückgeschaut was mir mal gehört hat und mit angerechnet? Ist es möglich dass das Haus mit in meine Insolvenz geht obwohl es mir nicht mehr gört? Es gibt ja z.B. Richtlinien bei Hartz IV, dass die Dinge mit anrechnen die schon Jahre zurückliegen und die man zurückholen muss, oder so ähnlich, glaube ich. Verhält sich das bei einer Privatinsolvenz so ähnlich? Muss ich das Haus mir buchstäblich zurückholen und verkaufen oder versteigern lassen? Und nebenbei gesagt, mein Sohn verliert sein zu Hause.

...zur Frage

Privatinsolvenz + Steuererstattung was ist zu beachten?

Hallo ihr lieben User

Ich habe da mal ne Frage? Und zwar geht es um eine Steuerrückerstattung.

Ich bin Anfang Februar 2012 in die Privatinsolvenz gegangen da ich meine Schulden und den Unterhalt für meine Kinder nicht mehr zahlen konnte. Nun habe ich Anfang Juli 2012 den Beschluss bekommen das das Verfahren beendet wurden ist und ich nun in der Wohlverhaltensphase bin.

Jetzt meine Frage? Ich habe Januar2012 meine Steuererklärung bei Finanzamt eingereicht für das Jahr 2011 (per ELSTER) aus irgendeinem Grund wurde diese noch nicht bearbeitet da sie verlegt wurde. Nach einem Anruf bei Finanzamt wurde mir gesagt dass diese jetzt bearbeitet wird. Muss ich die zu erwartende Rückerstattung bei meinen Treuhänder abgeben oder habe ich ein Anspruch auf ein Teil der Rückerstattung? (Das Finanzamt ist KEIN Gläubiger)

Da es ja in der Wohlverhaltensphase ja bestimmte Obliegenheiten gibt. Wie z.B Das Ausüben eines Arbeitsverhältnisses und die Abtretung des pfändbaren Anteils des Arbeitslohnes so wie das abtreten eines Erbes zu 50% in Erbfall.

Soweit ich schon gegoogelt habe brauch ich z.B keine Lottogewinne und Schenkungen mehr abgeben, da diese nicht in der Abtretungsvereinbarung mit inbegriffen sind? Anders war es in der direkten Insolvenz da musste ich alles abgeben? Nur das mit der Steuererstattung ist mir nicht ganz klar?

Angeben werde ich sie auf alle Fälle bei meinen Treuhänder nur würde ich gern wissen wie es mit der Erstattung ist? muss ich alles abgeben oder bleibt ein Teil?

Gut ich bin vielleicht auch schuld an der Insolvenz? aber was soll man machen wenn man geschieden wird und auf Unterhalt Verklagt wird. Da ich ja gerne den vollen Unterhalt für meine Kinder zahlen möchte gab es leider keine andere Möglichkeit mehr!

Ich würde mich freuen wenn ihr mir weiter helfen könntet.

Mit freundlichen Grüßen Dirk

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?