Wanderurlaub in den Alpen - sollte ich dafür eine Unfallversicherung abschließen?

4 Antworten

Seit fast einem Jahr beschäftigst Du Dich mit diesem Thema (siehe w ww.finanzfrage.net/frage/wie-hoch-sollte-die-versicherungssumme-fuer-invaliditaet-einer-unfallversicherung-sein) und immer noch keine Entscheidung?

Grundsätzlich birgt ein Wanderurlaub in den Alpen andere und erheblich höhere Risiken wie ein Waldspaziergang, nämlich in einem wetter- und naturbedingt meist völlig unbekannten Umfeld. Dort ist Wandern in der Talsohle eher unüblich und man wagt sich in steiniges, gerölliges, manchmal glitschiges Gelände. Hinzu kommt idR eine Überschätzung der eigenen Fitness (insb. beim Bergabstieg) und Unterschätzung der wetterbedingten Gefahren (Wetterumschwung mit Kälteeinbruch, Nebel und Orientierungslosigkeit). Man muss und wird hier natürlich durch geländegängiges Schuhwerk, wettertaugliche Kleidung und aufmerksame lokale Beratung zur Interpretation des Wetterberichtes vorsorgen.

Die Überlegung zu einer kurzzeitigen Unfallversicherung (mit Einschluss der Bergrettungskosten) finde ich durchaus angebracht. Vielleicht gibt Dein Urlaubsbudget auch eine Kurzversicherung her. Einige kosten nur ca. € 1/Tag (per App von der bereits erwähnten Versicherung), aber leisten nur sehr eingeschränkt und ohne Übernahme von Invaliditätskosten. Vielleicht guckst Du Dir doch nochmal die Jahresvariante an und diesen Vergleich: http://www.test.de/Unfallversicherung-Raus-aus-miesen-Policen-4300658-0/

Berge sind gefährlich, da kann was passieren und auch beim Sport oder in der Freizeit kann einem etwas passieren, daher ist eine private Unfallversicherung auf jeden Fall sinnvoll.

Hallo,

ein Wanderurlaub in den Alpen ist garantiert ungefährlicher als der Frühjahrsputz oder der Weg zur Arbeit.

Wenn Du schon alle notwendigen Versicherungen hast (z.B. BU und Haftpflicht) kann man auch über Unfall nachdenken.

Viel Spass

Barmer

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