Wahl Steuerklasse / Freibetrag Kind

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Wer hat denn bei der Konstellation (Ehemann Alleinverdiener) zu der Kombination 4/4 geraten.

Dem würde ich die Freundschaft kündigen, wenn ich ihm nicht gar für die Zinsverluste bis zur Einkommensteuererklärung7-erstattung verantwortlich machen würde.

Für das nächste Jahr natürlich auf III/V wechseln.

es kann dann zwar wegen des Progressionsvorbehalts des Elterngeldes zu einer leinen Nachzahlung kommen, aber der Vorteil von II auf IV ist 390,- Euro im Monat.

prüfen: www.nettolohn.de

Der Progressionsvorbehalt wird ca. 300,- Euro im Jahr ausmachen, also nur 25 Euro monatlich zurücklegen dafür

Die Steuerklasse nur noch für den Dezember zu ändern auf III/V bringt praktisch ncihts mehr. lieber gleich im Januar die Steuererklärung machen und Geld zurückholen.

Krankenkassenbeitrag bei Auszahlung der Pensionkasse und Direktversicherung vor Renteneintritt

Hallo, ich habe eine zusätzliche Altersvorsorge in Form einer Pensionskasse über meinen Arbeitgeber im Jahr 2003 abgeschlossen. Durch die Gehaltsumwandlung und der als Rentner zu erwartenden geringeren Steuerlast versprach dieser Vertrag einen interessanten Vorteil. Die Beiträge werden aus Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze gezahlt. Nach der Reform (Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenkasse zu Beginn des Jahres 2004) muss ich bei Auszahlung nun Sozialversicherungbeiträge zahlen. (Kein Bestandsschutz, für mich ein Verlustgeschäft)

Laut Vertrag wäre die Zahlung mit 65 ab 2026 fällig. Nach der Rentenreform würde ich aber erst im Jahr 2027 in Rente gehen können.

Wie würde es sich auswirken wenn ich zum Auszahlungsdatum die Kapitalabfindung wählen und erst im Jahr danach in Rente gehen würde? Hätte das nicht zur Folge, dass ich keine Beiträge zur Sozialversicherung zahlen müßte?

Nach meinem Verständnis, wäre in diesem Fall allerdings der dann für mich gültige Steuersatz anzusetzen (weil ja noch berufstätig) und der der ganze Vorteil wäre zum Teufel.

Ich habe zusätzlich noch eine Direktversicherung aus dem Jahr 1985. Wegen Arbeitgeberwechsel zahle ich die Beiträge seit 1998 mit Pauschschalversteuerung aus Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze selbst ein. Leider habe ich erst jetzt mitbekommen, dass ich als Versicherungnehmer eingetragen sein müßte um bei Auszahlung wenigstens die von mir bezahlten Anteile Sozialversicherungsfrei zu erhalten (Urteil des BSG aus 2010). Unglücklicherweise war es immer gängige Praxis, dass der AG Versicherungnehmer ist. Rückwirkend wird da wohl nichts mehr zu machen sein. Auch hier wäre die Auszahlung 2026 bei Renteneintritt 2027.

Ist das genauso zu behandeln wie die Pensionskasse?

Tja, wenn ich 1998 gewusst hätte was der Gesetzgeber 2004 beschließt hätte ich mich als Versicherungsnehmer eintragen lassen. Aber ob das zu dem Zeitpunkt überhaupt möglich gewesen wäre um die Pauschalbesteuerung zu erhalten?

Aus meiner Sicht sind solche Verträge bei entsprechender Konstellation nicht mehr zu empfehlen. Das ist immer ein Verlustgeschäft. Da kann einem schon die Galle hochkommen. Das Gefühl durch den Gesetzgeber verarscht und betrogen zu werden wird immer stärker.

Gruß.

Bacchus

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