Wahl der Steuerklasse / Elterngeld

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2 Antworten

Bislang konnten verheiratete Paare durch einen Wechsel der Steuerklasse vor der Geburt eines Kindes ganz legal das Eltern­geld nach der Geburt erhöhen. Seit Anfang 2013 ist das nicht mehr so einfach. Wer das Eltern­geld optimieren will, muss jetzt schnell und schlau handeln.

Wertvolle Tipps und Tricks dazu gibt es im folgenden Link:

http://www.test.de/Steuerklasse-wechseln-Ein-Riesenplus-beim-Elterngeld-4577976-0/

  • der Einfluss der Lohnsteuerklassenwahl auf die Höhe des Elterngeldes ist nur noch gering
  • wenn du Auswirkungen auf die Höhe des Elterngeldes erzeugen willst, musst du spätestens 6 Monate vor Geburtstermin die Lohnsteuerklassen ändern

Nachdem die Auswirkungen gering sind, sollte man genau rechnen, ob es bzw. wann es noch Sinn macht.

Nur weil ihr Nachwuchs plant, würde ich die Klassen nicht ändern. Ich kenne viele, deren Planung länger gedauert hat. Die Klassen kann man immer noch ändern, wenn man genau weiss, dass da Nachwuchs kommt.

dropkick 18.11.2013, 20:39

Inwiefern ist denn der Einfluss der Steuerklasse auf das Gehalt geringer geworden?

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dropkick 19.11.2013, 08:18
@SBerater

Wenn ich mit den Steuerklassen im Rechner erhalte ich doch recht unterschirfluche Höhen von Elterngeld. Der Rechner startet auch mit der Frage nach dem NETTOgehalt. Gibt es hierzu eine Erklärung?

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EnnoBecker 19.11.2013, 10:07
@SBerater

weil jetzt mit Pauschalen gerechnet wird, nicht mehr mit dem reinen Netto.

Richtig. Wir hatten dieses Thema in den letzten Tagen hier bereits ausführlich. --> SuFu

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dropkick 19.11.2013, 22:21
@EnnoBecker

Ich erhalte durch den Rechner beim Vergleich der Steuerklassen 3 und 5 bei meiner Frau einen Unterschied von 400 Euro pro Monat. Das ist schon erheblich.

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EnnoBecker 20.11.2013, 08:37
@dropkick

Du hast es nicht verstanden.

Es wird der Bruttolohn für die letzten zwölf Monate vor der Geburt zugrunde gelegt, nicht der Nettolohn. Die tatsächlichen Abzüge auf der Lohnabrechnung werden uninteressant. Stattdessen zieht der Staat vom Brutto Pauschalsätze ab, insgesamt 21 Prozent für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Dieser Wert liegt aber um rund einen halben Prozentpunkt über den aktuellen Beitragssätzen, ab 2013 gar um gut einen dreiviertel Prozentpunkt. Folge: Das so berechnete Nettoeinkommen ist geringer - und damit auch das Elterngeld.

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dropkick 21.11.2013, 06:46
@EnnoBecker

Ich denke, ich habe es ganz gut verstanden. Im NEUEN Elterngeldrechner erhalte ich beim Vergleich der Steuerklassen 3 und 5 einen Unterschied beim Elterngeld von knapp 400 Euro. Ja, richtig...es gibt jetzt Pauschalsätze für die von Dir genannten Beiträge, aber da fehlt ja noch die Lohnsteuer. Die ist ja immer noch individuell. Und...es wird einemimmer noch auf vielen Seiten zum Wechsel der Steuerklassrn geraten.

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