Wäre ein staatlicher Pensionsfonds für D ähnlich wie in Norwegen eine sinnvolle Lösung?

3 Antworten

Als ergänzende Altersversorgung ist die Idee eines Staatsfonds positiv zu werten, insbesondere, wenn er auf Anteilen an Unternehmen basiert . Auf jeden Fall besser, als dass die Leute weiterhin ihr Geld in Lebensversicherungen oder in Staatsanleihen investieren. Eine staatliche Mitfinanzierung oder steuerliche Förderung ist allerdings nur in begrenztem Umfang denkbar. Interessant wäre im Zusammenhang mit der Erbschaftsbesteuerung von Firmen eine Option zu schaffen, Anteile begünstigt an den Staatsfonds zu übertragen.

Wie lange liegt die Schulzeit zurück?

Keine höhere Mathematik, nur einfach rechnen wie in der Hauptschule.

Pro Jahr zahlt die Rentenkasse ca. 300 Milliarden aus.

Aufgebracht durch die Beiträge und die Bundeszuschüsse.

Dafür haben wir schon fast 20 % Rentenbeitrag.

Wenn nun 300 Milliarden aus einem Rentenfonds bedient werden müssten und wir gehen nicht von den Zinsen = 0 % zur Zeit aus, sondern sagen wir von Renditen wie man sie aus Aktien haben kann mit Dividenden von evtl. 5 %, dann müsste der Fonds ca. 6 Billionen groß sein.

Das ist der 3 fache Betrag des Kapitalvermögens aller Deutschen.

Können wir die Idee damit begraben?

Und nun frage nicht, warum das in Norwegen klappt.

Wenn Du Dir die Frage trotzdem stellst, dann vergleiche die Öleinnahmen pro Einwohner pro Norweger und pro Deutschem.

Woher ich das weiß: Recherche

Natürlich braucht es eine Übergangszeit. Aber was spricht dagegen derartige Modelle z.B. als Ergänung aufzubauen? Deutschland hat zwar kaum Öl, dafür aber solide Finanzen und immer noch viel Vertrauen der Anleger. Eine Kombination aus Haushaltsüberschuss, guter Wirtschaft und niedrigen Zinsen eröffnet Gelegenheiten um ein solches Projekt anzugehen.

Dank seiner wirtschaftlichen Stärke könnte Deutschland auch ohne Öl oder Gas (langsam) einen wie auch immer konstruierten Staatsfonds aufbauen.

Damit könnte man auch einen Teil der Targetsalden abbauen indem man auch in europäische Unternehmen z.B. in Italien oder Spanien investiert.

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@lohepudel

Die Targetsalden, um das mal zuerst abzuhandeln sind schon zugunsten Deutschlands. Investitionen in anderen Ländern würden das ggf. erhöhen, ausser man würden die Forderungen, die die EZB gegen diese Länder hat, sozusagen für die Zahlungen abfordern.

Der Bundeshaushalt hat ca. 330,- Mrd. Volumen. 3 % Haushaltsüberschuss würden schon trotz Zinseffekten über 20 Jahre brauchen, um die Summe zusammen zu bekommen.

Ungeachtet, dass es eventuell sinnvoller wäre die Schulden von 1,5 Billionen zurück zu führen.

Ideen sammeln ist gut, aber ein Kapitalgedecktes System wird schwierig.

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So ein Unsinn!

Das angesparte Geldvermögen der Deutschen ist sehr viel kleiner als die Summe der lebenslänglichen Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung

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Du kannst den Staat machen lassen oder die Verantwortung den Leuten selbst übergeben.

Ein Staatsfond der ansammelt und dann ausschüttet ist nix weiter als ein Sparbuch (meinetwegen mit besseren Zinsen) verwaltet durch Beamte.

Jeder kann selber dieses Konstrukt für sich machen. In dem er Aktien kauft, ein Häusle baut, Riestert, in seine eigene Ausbildung investiert. Und hat dann am Ende mehr als wenn man ihm in seiner aktiven Zeit das Geld wegnimmt und ihm in Form einer Rente zurück gibt.

Natürlich, die die nicht sparen konnten, wollten, keine Ahnung haben sind schlechter gestellt - aber die anderen (und die sind die Mehrzahl weil irgendjemand ja Steuern zahlen muss) ist besser gestellt.

Weniger Staat und mehr Selbstverantwortung ist immer gut.

Neue Police oder Zusatzbeiträge bei der InterRisk / SFRV und/oder myIndex

Guten Tag.

Vor zweieinhalb Jahren habe ich eine an sich recht gute Entscheidung getroffen, wie ich glaube. Durch verschiedene Informationen aus dem Netz und nach einer Empfehlung durch Finanztest habe ich am Telefon bei der InterRisk einen Fondssparplan im Versicherungsmantel mit größtmöglicher Freiheit bei gleichzeitig geringen Kosten abgeschlossen. Das gute Stück heißt SFRV – und glänzt mMn vor allem durch geringe Gebühren bei unregelmäßigen Beiträgen. Von 1000 Euro, die ich in die Privatreine stecke, gehen nur 0,5 Prozent für Kosten drauf. Davon könnte sich die Allianz durchaus mal eine Scheibe abschneiden. Wenn ich sehe, was da an Abschluss- und Vertriebskosten bei dürftiger Flexibiität und Fonds-Auswahl geboten wird... Na ja!

Jedenfalls habe ich neulich mit einem Freund gesprochen, der mir die myIndex ETF-Police der InterRisk angeboten hat. Ich würde den Vertrag zum Freundschaftspreis bekommen. Er lobt Kickback-Zahlungen (dürften bei ETF ja durchaus schmal ausfallen grins) und sonstigen geringen Kosten. Ich hatte nun überlegt die SFRV-Fonds (eben die mit Kickbacks) in einem neu abzuschließenden myIndex-Vertrag zu besparen und die ETFs in der alten SFRV.

Was haltet ihr von dem Plan? Besser nur einen Vertrag, den SFRV, und lieber mehr da rein stecken oder einen weiteren Vertrag abschließen? Hintergrund ist halt lediglich die Optimierung meiner Versicherungen. :-)

Lieben Dank für jede Antwort.

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