Währungsspekulationen – Wie funktioniert das genau?

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1 Antwort

Nein, Bargeld in Noten nicht.

Es ist im Prinzip ein SPiel mit Konten. Stelle Dir einfach mal vor, DU hättest bei Deiner Bank ein Koto auf Euro, eines auf Pfund, eines auf Dollar, eines auf Franken und eines in Yen.

Auf Deinem Eurokonto sind 100 Euro. nun nimmt Du an, das der Dollar von einem Kurs on 1,25 Dollar für 1 Euro steigen wird. Also überweist Du Deine 100 Euro auf Dein Dollarkonto. so hast Du nun nicht mehr 100 Euro, sondern 125 Dollar, weil Deine Bank für Dich Dollar an der Devisenbörse gakauft hat. Wenn jetzt der Dollar steigt, sagen wir auf 1,20 für einen Euro, überweist Du zurück und hast plötzlich ca. 104,- Euro auf Deinem Konto. Dafür hat Deine Bank die Dollars an der Devisenbörse wieder verkauft.

Wenn das jetzt viele machen, oder die Banken nicht nur für die Kunden ein- und verkaufen, sondern Eigengeschäft machen, können die Devisenkurse sehr beeinflußt werden.

Eine Variante sind dann die Devisentermingeschäfte, wenn man einen Betrag in einer anderen Währung für einen bestimmten Termin einkauft (Option). Das macht man, um sich vor Risiken abzusichern. Wenn z. B. eine Fabrik Stahl in 3 Monaten gelefert bekommt und dann in Dollar bezahlen muss, kann sie sich dagegen absichern, dass der Dolar bs dahin sehr gestiegen ist. Also kauft man eine Option den Dollar zum heutigen Kurs in drei Monaten zu bekommen. Fällt der Dollarkurs ist alles in Ordnung. Die Option verfällt und man steht ja sowieso besser da. Steigt der Dollar, kann man durch die Option zum heutigen Preis einkaufen.

Wenn man diese Geschäfte nun macht, ohne das ein solches Warengeschäft zugrunde liegt, ist es reine Spekulation und das typische Geschäft eines Hedgefonds

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