Vorzeitige Verfügung auf Sparkonto - möglich und welcher Schaden ist zu tragen?

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Man kann über das Guthaben auf einem Sparbuch verfügen. Nur werden halt Vorschusszinsen fällig.

Diese betragen (üblicherweise) 1/4 des Guthabenzinses. Nicht nett aber angesichts des aktuellen Zinsniveaus und wenn man sich sonst Geld für den 20-fachen Satz leihen müsste wohl fast immer zu verschmerzen.

An 2.000 € kommt man vorschusszinsfrei. Wen du also z. B. 1 % Guthabenzins hast und und 4.000 € abhebst, werden (2.000 € *0,25 % auf 90 Tage) 1,25 € an Vorschusszins fällig.

Zunächst sind monatlich bis zu € 2.000 frei abhebbar. Für die Berechnung müßtest Du also schon mehr als diesen Betrag abheben.

Von einer Auszahlungsverweigerung des übersteigenden Betrages habe ich nur im Zusammenhang von unangemeldeten, sehr großen Beträgen gehört. Weil der Bargeldbestand und der zeitliche und betragliche Zugriff der Bank auf den Tresor aus Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsgründen begrenzt ist.

Die Höhe der Vorfälligkeitszinsen (berechnet auf den € 2.000 übersteigenden Betrag für längstens drei Monate minus 1 Tag) ist in den Geschäftsbedingungen festgelegt und bankenunterschiedlich.

vorzeitige Kündigung des Darlehens - Vorfälligkeitsentschädigung

Hallo, wir haben ein Anliegen und bitten um Ihre Hilfe. wir haben am 27.12.2006 ein Darlehen über 175000 EUR erhalten. Zinsbindung bis 31.01.2022 (15 Jahre mit Nonimalzinsen v. 4,22%). Gesamtauszahlung war am 15.05.2007. Wir haben 98500 EUR Sondertilgung bis 2013 geleistet u. am 15.07.13 hatten noch 41275,18 EUR Restschulden.

Wir wollen das Darlehen jetzt kündigen, da wir schuldfrei sein wollen. Die Bank verlangt 1539,36 EUR als Vorfälligkeitsentschädigung und will uns die Grundlage dieser Berechnung nicht nennen, da sie aus Kulanz zustimmen und dieser Betrag wie ein „Pauschbetrag“ sei.

Online haben wir bei verschiedenen Seiten die Vorfälligkeitsentschädigung berechnet und verschiedene Ergebnisse erhalten.

Das Bauchgefühl sagt uns, dass wir akzeptieren sollen, da wir nicht weiter 4 Jahre das Darlehen bedienen wollen. Aber ist das vernünftig?

Laut unserer Kalkulation, wenn wir den Betrag 41275,18 EUR, 4 Jahre mit 1,5% Verzinzung anlegen und das Darlehen nach Ablauf v. 10 Jahren kündigen, werden wir ca. 1000 EUR als Zinserträge haben. Die möglich Zinssteigerung beim Tagesgeld wurde nicht berücksichtigt.

Aber wenn wir die Darlehenszinsen bis Ende 2017 berücksichtigen, werden wir zusätzlich ca. 3905 EUR zusätzlich zahlen. Da sieht 1539,36 EUR als Vorfälligkeitsentschädigung nicht viel aus. Leider sind wir Laien in Finanzen und unsere Fragen lauten: Sind unsere Kalkulationen Milchmädchenrechnung? Haben wir alle pros und contras berücksichtigt?

Wir hoffen, dass jemand uns helfen kann. Vielen Dank!! Libellum

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