Vorweggenommene Betriebsausgaben bei einer Bilanz?

1 Antwort

Man weiß gar nicht recht, wo man anfangen soll.

Fakt ist, dass die Vorsteuer bereits in 2016 abziehbar ist und dass die Betriebsausgaben in 2016 angefallen sind.

Warum dann allerdings in 2016 eine EÜR gemacht werden soll, ist mir schleierhaft. Gleich im nächsten Moment muss doch sowieso eine Eröffnungsbilanz und eine Überleitungsrechnung anfertigen, da kann man auch gleich in 2016 bilanzieren.

Ansonsten ist die Ausgabe der Vorsteuer in 2016 tatsächlich Betriebsausgabe, die via Überleitungsrechnung per 1. Januar 2017 wieder zurückgedreht wird, ja.

Die Frage darf erlaubt sein: Warum soll überhaupt bilanziert werden?

Das Finanzamt will schätzen. Was ist zu tun?

Firmeninhaber ist Anfang 2010 verstorben. Firma wurde bis Oktober 2010 von einem Mitarbeiter weitergeführt, um die noch laufenden Aufträge abzuwickeln und dann von den Erben abgemeldet. Es wurden für 2009 und 2010 eine Einnahme/Überschussrechnung sowie die Einkommensteuererklärungen abgegeben. Basis hierfür waren die Umsatzsteuervoranmeldungen sowie die Bilanz 2008, da den Erben außer diesen keine Unterlagen mehr zur Verfügung standen. Diese wurden durch den Vermieter der Geschäftsräume inkl. der Geschäftsausstattung, die allerdings nichts mehr wert war, entsorgt. Die Umstände wurden dem Finanzamt schriftlich mitgeteilt, nachdem dieses Bilanzen anforderte. Jetzte erreicht die Erben ein Schreiben, in dem das FA mitteilt, dass es Schätzungen vornimmt, wenn die Bilanzen nicht bis zu einem bestimmten Datum eingereicht werden. Bilanzpflicht liegt eigentlich nicht vor, da die Umsatz- und Gewinngrenzen deutlich unterschritten wurden, auch schon in den Jahren 2008 und davor. Wie sollen die Erben sich jetzt verhalten? Schätzung abwarten oder Gespräch mit dem Finanzamt suchen?

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Freiberufler - Kfz im Privatvermögen - tatsächliche Kosten je km als Betriebsausgabe ansetzen

Hallo community,

ich bin Freiberufler (Rechtsform Einzelunternehmen (EÜR)) und möchte mir einen Gebrauchtwagen (Annahme: 4 Jahre alt, 90000 km für brutto 21420 €, Mwst. (3420 €) ausweisbar) kaufen, welcher dann dem Privatvermögen zugeordnet werden soll.

Annahme: 25000 km pro Jahr, private Nutzung 55%, betriebliche Nutzung 45%

Die Betriebsausgaben für die betriebliche Nutzung sollen nicht mit der 0,30 € Kilometerpauschale, sondern anhand der tatsächlich entstandenen Kosten je Kilometer geltend gemacht werden. Hierfür würde ich ein Fahrtenbuch führen und die laufenden Betriebskosten (Treibstoff, Reparaturen, Kfz-Steuer, Versicherung etc.) + Abschreibungen festhalten.

Gesamtkosten / Jahresgesamtkilometerlaufleistung = tatsächliche Kosten je km Betriebsausgaben = tatsächliche Kosten je km x Kilometer der betrieblichen Nutzung

Fragen:

1) ist die oben beschriebene Vorgehensweise so korrekt?

2) Kann das Fahrzeug, da es bereits 4 Jahre alt ist, über 2 Jahre abgeschrieben werden, demzufolge also 10710 € pro Jahr?

3) geplant ist das Fahrzeug nach 12 -24 Monaten zu veräußern und wieder einen ähnlichen Gebrauchtwagen anzuschaffen. Kann durch dieses Vorgehen immer wieder erneut eine Abschreibung von plusminus 10000 € (je nach Anschaffungswert ) pro Jahr angesetzt werden? Da sich das Kfz im Privatvermögen befindet stellt der Verkaufserlös ja keine Betriebseinnahme dar.

4) kann bei dieser Vorgehensweise ggf. die Vorsteuer für den Fahrzeugkauf bzw. für die laufenden Betriebskosten geltend gemacht werden?

4.1) müsste dies dann anteilig analog zur betrieblichen Nutzung erfolgen?

4.2) wäre dies überhaupt sinnvoll?

Vielen Dank vorab.

Grüße amonitas

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Wo genau trägt man das Arbeitszimmer ein?

Gibt man als Kleinunternehmer das AZ einfach bei den Betriebsausgaben bei der Einnahmen Überschuss Aufstellung an?

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Ist Trinkgeld zusammen mit Bewirtungsbeleg abzugsfähig?

Wenn man einen Bewirtungsbeleg bei seiner Buchhaltung verbucht, kann man dann auch das gezahlte Trinkgeld als Betriebsausgabe abziehen? Einen eigenen Beleg hat man für so etwas ja nicht vorliegen. Ist es trotzdem möglich?

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Wann kann ein Unternehmen Spenden als Betriebsausgaben absetzen?

Welche Spenden werden als Betriebsausgaben akzeptiert ?

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Können Freiberufler Kosten für Bewerbungen für Angestellentätigkeit absetzen?

Es kann ja eigentlich nicht sein, dass bei Freiberuflern Bewerbungen für eine Stelle als abhängig Beschäftigter "reines Privatvergnügen" sind.

Immerhin können dadurch ganz erhebliche Reise- und a uch Übernachtungskosten entstehen.

In der Regel haben solche Bewerbungen einen ernsten - übrigens durchaus: auch geschäftlichen - Hintergrund, z. B. wegen vermuteter oder tatsächlicher Auftragsrückgänge etc. - das Risiko des Selbstständigen.

a) Kann er entsprechende Kosten also - als Selbstständiger - steuermindernd als Betriebsausgaben geltend machen (dass er sie später als abhängig Beschäftiger im Jahr der Entstehung - wohl - eventuell geltend machen könnte, scheint mir eher unstrittig).

b) Wenn die steuerliche Absetzbarkeit als Betriebsausgabe gegeben bzw. anzunehmen ist, auf welchem Steuerformular bzw. welcher Anlage muss er das geltend machen?

Bsp.:

Übernachtungs- und Reisenebenkosten bei Geschäftsreisen? (Z. 41 EÜR)

oder bei "Übrige unbeschränkte Betriebsausgaben" (Z. 52 EÜR)

und/oder bei "sonstoge tatsächliche Fahrtkosten" (Z. 61 EÜR)

c) Gibt es Mindestaufwendungen, die hierdurch entstehen müssen, um die Absetzbarkeit - über eine Pauschale hinaus - zu gewährleisten (analog zu den Werbungskosten des abhängig Beschäftigten) oder greift diese Werbungspauschale nur, wenn er die Kosten als Werbungskosten zur Reduktion seiner Einnahmen als abhängig Beschäftigter geltend macht bzw. machen kann?

d) Nehmen wir an, der Selbstständige wird im Steuer- bzw. Wirtschaftsjahr, das hier der Einfachheit halber identisch ist, tatsächlich abhängig beschäftigt.

MUSS oder müsste er die Kosten dann als Werbungskosten bei den Einnahmen aus nichtselbstständiger Tätigkeit ansetzen, um eine Steuerminderung zu erreichen, oder kann er sie auch als Betriebsausgabe geltend machen?

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