Vorwarddarlehen

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3 Antworten

Wenn der Fertrag des Vorwarddarlehens genau studiert worden wäre, hätte Dir auffallen müssen, daß die Gründe für eine Kündigungsoption sehr eng gefaßt sind. Ein Forwarddarlehen ist ein Darlehen, keine Option.

Ist ja auch nicht weiter schlimm. Nun nimmst Du zu 1,8% variablem Zins noch ein Darlehen über 7.000 EUR dazu, um die Lücke zu schließen. Das ist doch billiger als der Forwarddarlehensvertrag, der so bei 3,2-3,7% liegen dürfte.

Ihr tilgt dann regulär das neue Darlehen und kümmert Euch um die schrittweise Reduktion (hier gibt es keine Vorgaben außer Bedienung der Zinsen von lachhaften 126 EUR im Jahr!) des zusätzlichen Darlehens. Das dürfte sogar noch als Consumer-Darlehen von jeder Bank unter der Hand vergeben werden können.

Aus dem Forwarddarlehen aussteigen geht nicht. Vertrag ist Vertrag.

Die Frage ist nun, wer hat Sie damals beraten und warum hat er nicht bemerkt, daß da eine Lücke ist? Wenn die Bank es hätte wissen müssen, dann sollten Sie mit denen sachlich, höflich, aber bestimmt reden. Ihnen dürfen keine Gebühren dadurch entstehen. Allerdings sind gesonderte Gebühren bei Immobiliendarlehen sowieso unüblich.

Ihre Mehrkosten sind die Zinsen und die Tilgung für das zusätzliche Darlehen über 7.000 Euro. Kleiner Trost: die Zinsen sind jetzt bestimmt billiger als vor 2 Jahren.

Alexander Solya

Ricci:

Wodurch entstand der Fehlbetrag von ca. 7 000 € ? Durch ein weiteres Darlehen, dass bei der Beantragung des F. übersehen wurde? Durch einen unrichtigen Tilgungsplan des abzulösenden Darlehens? Oder hast du den Tilgungsolan nicht vorgelegt? Oder entstand der Fehlbetrag durch Leistungsrückstände?

Empfehlung: Prüfe die Ursache.

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